sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

hips
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Beitrag von hips » Mo 18. Sep 2006, 11:16

@ klarschiff

Hallo, schade daß das mit dem Anpassen nicht geht. Das mit den 30$ lohnt sich für mich sicherlich nicht.

@ familysearch

Hallo, auch wir essen beim oder nach dem Cachen gerne mal bei Mc.

Einfach und gut ist auch das was ich beim Cachen will. Dabei kann auch ein 1,5/1,5 Cache sehr gut sein. Das steht nicht im Wiederspruch.
Da ich immer mit der Familie (kleine Kinder) unterwegs bin kommt mehr als 3,0/3,0 aber gar nicht in Frage. Wenn ich in eine Gruppe gleichgesinnter unterwegs wär würde ich natürlich auch gerne mal was schwereres machen wollen. Micros kämen mir deswegen aber trotzdem nicht unbedingt in den Sinn.
Für mich hat Cachen vor allem auch etwas mit einer schönen oder interessanten Location zu tun. Dabei gibt es natürlich auch Stellen, für die ein Micro wirklich sinnvoller ist.
Es braucht nicht unbedingt einen hohen Schwierigkeitsgrad um hinterher sagen zu können :"Das war eine schöne Tour, hat Spaß gemacht."
Auch Caches, die nur 1 Stunde den Restnachmittag ausfüllen können gut sein. Wobei eine Stunde mit Kleinkindern nicht viel ist.
Mit nicht ausgeschöpft meine ich Caches, die einen Parkplatz angeben, und die Cachekoordinaten, und man stellt hinterher fest, das man an einigen nur wenige Meter entfernten Sehenswürdigkeiten oder schönen Plätzen einfach vorbeigelaufen ist. Wenn der Cache selber dann auch noch an dem gewöhnlichsten Baum in absolut unspektakulärer Umgebung versteckt ist hat der Cache das Ziel verfehlt.

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Beitrag von hips » Mo 18. Sep 2006, 11:31

Das Raussuchen nur nach den Schwierigkeitsgraden reicht nicht, da man sich darauf nicht immer verlassen kann. Ich hatte schon 3,0 Gelände wo man problemlos mit dem Kinderwagen schieben konnte, und 2,0 Gelände, wo wir ausgelaugt oben ankamen, und es nicht möglich war einen besetzten Kinderwagen zu schieben.
Man muß schon auch die Logs lesen und evtl Fotos annsehen. Dann kommt es auch darauf an, daß der Weg nicht zu lang ist.
Mal eben was raussuchen kann jeder.

Das auch Micros interessant sein können ist mir bekannt. Einige Caches wären mit normalen Boxen gar nicht so möglich. Deswegen habe ich auch nicht nur Micros genannt. Es betrifft aber in der überwiegenden Zahl die Micros, da diese schnell irgendwo versteckt sind. Es ist halt einfach Micros zu verstecken. Der Aufwand ist gering.

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Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von radioscout » Mo 18. Sep 2006, 12:25

hips hat geschrieben:Obwohl die Cachedichte bei uns gering ist, wäre es besser, wenn es einige Caches nicht gäbe.

Genau. Weg mit dem Mistery- und Multicaches. :wink:

Wie Du siehst, hat jeder andere Vorlieben beim Cachen und es gibt Caches für jeden Geschmack.
Willst Du den Einheitscache, der nur Dir gefällt?
Caches, die Dir nicht gefallen kannst Du ignorieren.
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Beitrag von radioscout » Mo 18. Sep 2006, 12:33

familysearch hat geschrieben:Wenn man Micros beklagt, sollte man auch mal zum kontroversen Thema Traditional/Multi Stellung nehmen. Wie stellst du dir einen qualitativ guten 1,5/1,5 Traditional vor? Ist sowas überhaupt möglich?? Oder entsteht Qualität beim Traditional durch entweder hohe Difficulty oder hohe Terrainwertung (oder beides).

Wie bei jedem anderen Cache auch: schöne Location, geniales Versteck.


familysearch hat geschrieben:Oder ist Qualität fast nur bei Multis möglich?
Und woran hast du gedacht, wenn du anführst, die Möglichkeiten einer location würden oft nicht ausgeschöpft?

Eine schlechte Location wird durch vorheriges Schilderablesen besser? Das muß ich ausprobieren. Filmdose in die P***ecke eines Parkplatzes stecken und vorher eine 20 km-Tour durch die Stadt, dabei 50 mal Gehwegplatten zählen lassen. Das nutzt auch die Möglichkeiten der Location gut aus.
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Beitrag von hips » Mo 18. Sep 2006, 12:37

@ radioscout

Wie ich bereits geschrieben habe, geht es nicht um Micros an sich, sondern um die teilweise unüberlegte Platzierung von Caches. Das sind nun einmal meistens Micros, weil man nur eine Koordinate veröffentlichen muß.

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Beitrag von JeeperMTJ » Mo 18. Sep 2006, 12:38

Ein erster Schritt sind entsprechende Logs bei "schlechten" Caches. Schreibt was Euch nicht gefällt. Konstruktiv aber kritisch.

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Beitrag von hips » Mo 18. Sep 2006, 12:45

Zitat von radioscout:
"Eine schlechte Location wird durch vorheriges Schilderablesen besser? Das muß ich ausprobieren. Filmdose in die P***ecke eines Parkplatzes stecken und vorher eine 20 km-Tour durch die Stadt, dabei 50 mal Gehwegplatten zählen lassen. Das nutzt auch die Möglichkeiten der Location gut aus."

Wer hat das Behauptet? Was gemeint war mit nicht ausschöpfen einer Location habe ich schon geschrieben.
Zuletzt geändert von hips am Mo 18. Sep 2006, 12:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von radioscout » Mo 18. Sep 2006, 12:47

hips hat geschrieben:Das sind nun einmal meistens Micros, weil man nur eine Koordinate veröffentlichen muß.

Das verstehe ich nicht. Das muß man doch bei jedem Cache, egal wie groß die Dose ist.

Ansonsten solltest Du einfach das machen, was JeeperMTJ vorgeschlagen hat.

Und die vielen Bookmarklisten nutzen, in denen einzelne Cacher ihre Lieblingscaches vorstellen und beschreiben.

Oder den Vorschlag aufgreifen, den ich vor langer Zeit im Blauen Forum gemacht habe:
Beschreibungen aller Caches einer Region.
Aber das wurde ja mit der Begründung "wir brauchen kein betreutes Cachen, man kann ja wohl erwarten, daß jemand selber in der Lage ist, sich die passenden Caches rauszusuchen" abgelehnt.
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Beitrag von Wildniswanderer » Mo 18. Sep 2006, 12:47

Eigentlich ist es doch ganz einfach, die Qualität zu verbessern: Jeder legt einfach nur solche Caches, die er selbst gern finden würde. Mir zum Beispiel ist die Location am wichtigsten. Wenn ich einen ansonsten langweiligen Spaziergang im Naherholungsgebiet mit Caching interessanter gestalten kann: gut - wenn ich dann auch noch irgendwo hinkomme, wo ich sonst ganz sicher nicht gewesen wäre: besser. Wenn das Versteck dann auch noch gut gemacht ist ist bei mir das Optimum erreicht.

Mit Rätseln, abzählen oder Mathe habe ich keine Probleme, wenn sie interessant sind. Die Statistik ist mir auch nicht völlig egal - auch wenns wichtigeres gibt.

Also versuche ich gerade diese Qualitätskriterien zu erfüllen, indem ich meine eigene kleine Miniserie bastele. Natürlich wird es jemanden geben, dem das zu laufintensiv ist oder zu lange dauert oder der Wald zu dicht oder wasweissichnicht. Aber für meine Begriffe wäre ich froh, so einen Cache zu finden.

Wenn das jeder so macht entscheidet doch die Mehrheit, denn dann werden hauptsächlich Caches versteckt, die die meisten Leute auch gern suchen würden (abgesehen von dem kleinen Schönheitsfehler, dass einfache Caches leider viel wenig Arbeit machen und deshalb öfter versteckt werden können :?

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Beitrag von radioscout » Mo 18. Sep 2006, 12:51

hips hat geschrieben:Wer hat das Behauptet? Was gemeint war mit nicht ausschöpfen einer Location habe ich schon geschrieben.


Du meinst das?
hips hat geschrieben:Mit nicht ausgeschöpft meine ich Caches, die einen Parkplatz angeben, und die Cachekoordinaten, und man stellt hinterher fest, das man an einigen nur wenige Meter entfernten Sehenswürdigkeiten oder schönen Plätzen einfach vorbeigelaufen ist.

Das kann passieren. Nein, was wird immer passieren, denn jeder hält etwas anderes für sehenswert. Einfach vorher informieren. Und die Logs lesen. Da steht oft sehr viel drin.
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