sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Mo 18. Sep 2006, 13:43

Wildniswanderer hat geschrieben:Eigentlich ist es doch ganz einfach, die Qualität zu verbessern: Jeder legt einfach nur solche Caches, die er selbst gern finden würde.


Genau.. so sehe ich das auch. Erst besser machen, dann meckern.

Tiger
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Guido-30
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Beitrag von Guido-30 » Mo 18. Sep 2006, 19:02

hips hat geschrieben:Ja, ich verstecke lieber keinen Cache, als einen Schlechten.

Da gebe ich dir Recht.


hips hat geschrieben:Ja ich habe "nur" 37 founds in 1,5 Jahren, bin halt kein Statistikcacher, sondern Familien-Freizeitcacher...

Hast du so wenig Freizeit??? Das sind gerade mal im Schnitt etwa ein Cache in 2 Wochen?!


hips hat geschrieben:... ärgere mich, wenn ich mich zur Vorbereitung auf den Karten durch die z.B. micros kämpfen muß.

Für gerade mal gute 2 Euros im Monat, und das sollte einem ein Hobby wert sein, kannst du dir als PM einige Arbeit ersparen. Und wenn du meinst, dass sich das für dich nicht lohnt, wirst du dich wohl weiterhin selber durch die Menge an Cacheseiten wühlen müssen. Dabei brauchst du dir ja nicht mal alle Cachebeschreibungen ansehen. Die mit max. D1,5 lässt du einfach aus. Die dürften nicht sehr anspruchsvoll sein. Wobei ich selber erst kürzlich einen 1/1 gelegt habe, nur um einen bestimmten Ort vorzustellen.

hips hat geschrieben:Wenn dann noch gute langjährige Caches aus Frustrgründen archiviert werden, finde ich die Entwicklung nicht gut.

Auch da gebe ich dir Recht. Das sollte natürlich nicht so sein.

Ansonsten kann ich nur wiederholen, was hier schon mehrfach geschrieben wurde: Mach es erst mal besser.
Ich habe zwar auch noch nicht die Menge an Caches gelegt (im Verhältnis zu den gefundenen), aber wenn alle erst über ein Jahr warten würden, bis sie den ersten Cache legen, dann gebe es unser Hobby vermutlich nicht.
Andererseits habe ich mich gerade über einen anderen Cacher innerlich geärgert, der nach einem Fund bereits seinen zweiten Cache gelegt hat, damit leider aber gegen die Richtlinien verstoßen hat. Das sollte natürlich auch nicht sein. Eigentlich schade, dass das der Approver nicht gemerkt hat. Aber auch das kommt vermutlich von der momentanen Cacheschwemme.

Also: Erfahrung sammeln (selber cachen gehen) und dann selbst einen guten Cache legen. Damit verbesserst du gleichzeitig das Verhältnis schlechte Caches -> gute Caches :wink:

Beste Grüße aus SZ
Guido

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Beitrag von familysearch » Mo 18. Sep 2006, 19:34

hips hat geschrieben:
Wie ich bereits geschrieben habe, geht es nicht um Micros an sich, sondern um die teilweise unüberlegte Platzierung von Caches. Das sind nun einmal meistens Micros, weil man nur eine Koordinate veröffentlichen muß.


Ich vermute, hier wird Micro gesagt, und Traditional gemeint.
Ich vermute, dass hips Multis bevorzugt, bei der er und seine Familie bei der Wanderung von stage zu stage einen ganzen Nachmittag verbringt.
Mein Vorschlag: Man kann auch einen netten Geocaching-Nachmittag verbringen, indem man statt eines langwierigeren Multis mehrere Traditionals verbindet. Man ist nicht gezwungen, jeden Traditional zum Auto-Drive-in zu machen. Man kann auch von cache zu cache wandern, oder zwei caches durch eine Radtour verbinden.
Nur so ein Gedanke
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Beitrag von vagantx » Mo 18. Sep 2006, 20:10

hips hat geschrieben:Ja, ich verstecke lieber keinen Cache, als einen Schlechten.


Hm, wenn Du aber doch weisst was "gut" ist, hättest Du doch schon mal einen legen können, oder?

Gruß

Lars
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Beitrag von familysearch » Mo 18. Sep 2006, 20:48

Wildniswanderer hat geschrieben:Eigentlich ist es doch ganz einfach, die Qualität zu verbessern: Jeder legt einfach nur solche Caches, die er selbst gern finden würde.


Das Motto ist gut und dein ganzer Beitrag hat mir gefallen.
Allerdings, - könnte man kritisch einwenden -, macht es nicht schon jetzt jeder so, wie oben beschrieben?
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Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von radioscout » Mo 18. Sep 2006, 21:39

hips hat geschrieben:Nun ist mir aufgefallen, das die Anzahl der Caches in Deutschland sich in den 1,5 Jahren verdoppelt hat. Damals waren es ca. 12000, jetzt sind es fast 25000.
Dieses an sich ist nicht unbedingt schlimm, aber es fällt auch auf, das die Qualität dieser oft einfach und ohne großen Verstand ausgelegten Caches zu wünschen überig läßt.

Dafür gibt es übrigens eine ganz einfache Lösung:
Melde Dich bei http://www.navicache.com/
oc, tc oder http://www.gpsgames.org an.
Dort findest Du in .de zwischen ca. 8 und ca. 6000 Caches.
Die Caches bei tc sind exclusiv und bei keiner anderen Cache-Site gelistet. Angeblich sind es alles Caches sehr hoher Qualität (ich konnte das bisher leider nicht testen, weil keiner davon hier in der Nähe liegt).
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Beitrag von .......... » Mo 18. Sep 2006, 22:09

Hach, endlich ist alles wieder beim Altem...

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Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von Hubatt » Mo 18. Sep 2006, 22:21

radioscout hat geschrieben:Dafür gibt es übrigens eine ganz einfache Lösung:
Melde Dich bei http://www.navicache.com/
oc, tc oder http://www.gpsgames.org an.

Und was ist da gezz die Lösung? Bild

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Beitrag von Wildniswanderer » Mo 18. Sep 2006, 22:26

familysearch hat geschrieben:
Wildniswanderer hat geschrieben:Eigentlich ist es doch ganz einfach, die Qualität zu verbessern: Jeder legt einfach nur solche Caches, die er selbst gern finden würde.


Das Motto ist gut und dein ganzer Beitrag hat mir gefallen.
Allerdings, - könnte man kritisch einwenden -, macht es nicht schon jetzt jeder so, wie oben beschrieben?
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Ich befürchte, manch einer legt nach dem Motto "Irgendein Cache ist besser als gar kein Cache" einfach Joghurtbecher in irgendeinen Knick. Das will ich nun auch nicht madig machen, aber fakt ist doch, dass es hierzu ziemlich viele kritische Stimmen gibt. Wenn ich mir aber die Anzahl der KritikPostings dazu und die Anzahl der "KnickCaches" ansehe, so dürften die nicht so übereinstimmen, wie sie es tun :?

Und es gibt ja auch einen gravierenden Nachteil bei den "guten" Caches: Sie sind echt zeitaufwendig! Ich war jetzt schon das vierte Mal da, habe heute die ersten beiden Multis ausgelegt und grüble an dem dritten. Der will dann auch noch gebastelt werden undsoweiterundsofort.

Vielleicht hat auch einfach nur jede Cacheart seine Zeit. Wenn ich Feierabend habe und mich ablenken will, kann ich den Knickcaches durchaus was abgewinnen. Da hab ich dann echt keinen Bock, gehwegplatten zu zählen. Aber das ist eben eher Fastfood und macht nicht satt. Tolle Erlebnisse hatte ich bisher eigentlich nur bei Naturcaches aber das ist halt mein Anspruch. Jedem das Seine. Daher bin ich eben auch Zahlendes Mitglied, weil ich die Querys nutze, um die rauszusuchen, die mich interessieren, ohne dazu ganze Abende vor der Kiste zu verbringen. (Btw: Ist die GC.com Seite bei Euch auch so langsam :x ?)
Zuletzt geändert von Wildniswanderer am Mo 18. Sep 2006, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von radioscout » Mo 18. Sep 2006, 22:39

Hubatt hat geschrieben:Und was ist da gezz die Lösung?

Jemand empfindet das Cacheangebot bei gc als zu groß und unübersichtlich.
Durch Nutzung einer Cache-Datenbank mit weniger Einträgen und weniger Nutzern findet er ein übersichtlicheres Angebot vor.
Dort ist vieles wie "früher": Wenige Caches, wenige User, man muß weit fahren, um einen neuen Cache zu finden, es dauert sehr lange, bis ein neuer Cache erstmalig gefunden wird usw.

Oder man probiert etwas ganz neues wie z.B. das geniale GPS-Adventures.
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