sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

greg
Geomaster
Beiträge: 783
Registriert: So 9. Jul 2006, 20:50

Beitrag von greg » Mo 18. Sep 2006, 23:20

Ich habe nichts gegen lausige Micros etc. finden und gut ist. Selbst ein richtig beschissener Micro ist allemal interessanter, als z.B. stunden auf den Zug, Bus zu warten.

Kann mir schon vorstellen das wenn einer nur wegen einem Cache jenseits 50km mit dem Auto in der Gegend herumgurkt von einem mikrigen Micro mit etwas Papier und evt. Beistift in einer lausigen Gegend enttäuscht ist. Ich selbst würde nie mehr als 10km von meinem Haus einzig und allein wegen eines Caches mit dem Auto fahren. Dafür ist mir das Benzin zu schade. Bei mir sind es gelegenheiten z.B. mit Fahrrad, Wanderausflüge etc. die sich mit einem Cache verbinden lassen aber nicht allein wegen des Caches willen sondern als ergänzung.

Gegenstände tauschen mach ich auch nicht. In meiner Tasche habe ich immer etwas Plunder dabei was ich nicht mehr brauche und stecke als Zeichen des guten Willens eben etwas in den Cache rein, ohne selbst etwas raus zu nehmen. Wer Cachen geht wegen der Tauschgegenstände, der ist natürlich schnell enttäuscht, es sei den, er/sie sammelt Überraschungseierramsch etc. :D

Werbung:
Hubatt
Geomaster
Beiträge: 580
Registriert: So 18. Sep 2005, 18:48

Beitrag von Hubatt » Mo 18. Sep 2006, 23:25

Öh? Wie? Das ist die Lösung? "Wenige Caches, wenige User, man muß weit fahren, um einen neuen Cache zu finden, es dauert sehr lange, bis ein neuer Cache erstmalig gefunden wird usw."
Für oc mag diese Logik irgendwie stimmen, wobei eine geringere Anzahl Caches fast zwangsläufig bedeutet, die Anzahl guter Caches ist ebenfalls geringer, wie auch immer man "gut" definiert. Zu den anderen Alternativen sach ich mal lieber nix.
Glaub' kaum, daß das die Lösung ist, die hips sucht.

Klarschiff
Geocacher
Beiträge: 165
Registriert: Do 24. Feb 2005, 12:06
Wohnort: Hamburg

Beitrag von Klarschiff » Mo 18. Sep 2006, 23:26

greg hat geschrieben:In meiner Tasche habe ich immer etwas Plunder dabei was ich nicht mehr brauche und stecke als Zeichen des guten Willens eben etwas in den Cache rein


Wenn Bumbum das lesen würde... :evil:

greg
Geomaster
Beiträge: 783
Registriert: So 9. Jul 2006, 20:50

Beitrag von greg » Mo 18. Sep 2006, 23:34

Warum den so negativ auslegen :D Plunder sind für mich eine woche alte getragene mit Diamamten bestückte Rolex Armbanduhren sowie Schlüssel und Fahrzeugbrief diverser 1-2 mal gefahrene Neuwagen wie Porsche und wenn ich geizig bin, eben nur ein bündel mit 500 Euro Scheinen .... Bild


.

Benutzeravatar
cerveza*libre
Geocacher
Beiträge: 119
Registriert: Mi 14. Apr 2004, 18:39
Wohnort: Bremen
Kontaktdaten:

Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von cerveza*libre » Di 19. Sep 2006, 21:56

hips hat geschrieben:Hallo,
Es wäre sicherlich gut, wenn einige Ausleger sich mehr Gedanken machen würden.
[...]
Wie denkt Ihr darüber?

Yeah *zustimm* :? ! Aber letztlich entscheidet ja jeder selbst was er sucht, und was nicht!

Unsere Erfahrung ist jedoch diese: 'Masse' ist für einen nicht ganz kleinen Teil der GeoCaching-Gemeinde eben doch wichtiger als 'Klasse'. Und, Caches die mit möglichst vielen anderen Caches auf einer Tour "abgeräumt" werden können, werden einfach häufiger aufgesucht, als so macher Bilderbuch-Cache, der aber leider etwas abseits liegt. Die logs der bisherigen Besucher können noch so schwärmerisch sein; wenn nichts anderes "auf der Strecke" liegt, werden diese Caches zumindest deutlich weniger häufig angefahren - nein, ich meine: angeGANGEN.

Es muss letztlich jeder mit sich selbst ausmachen, ob man eventuell einen einzigen Cache zum Anlass nimmt, mal wo hin zu fahren, wo man noch nie war, und vielleicht einfach eine Wanderung anschließt, und die Natur genießt. Oder, ob man so viele Caches an einem Tag macht, dass man sie abends schon nicht mehr auseinander halten kann.

Jeder wie er mag - und das ist ja auch das Schöne an unserem Hobby!!!

Benutzeravatar
cerveza*libre
Geocacher
Beiträge: 119
Registriert: Mi 14. Apr 2004, 18:39
Wohnort: Bremen
Kontaktdaten:

Beitrag von cerveza*libre » Di 19. Sep 2006, 21:59

JeeperMTJ hat geschrieben:Ein erster Schritt sind entsprechende Logs bei "schlechten" Caches. Schreibt was Euch nicht gefällt. Konstruktiv aber kritisch.

Das interessiert einen "Statistiker" aber überhaupt nicht :roll: .

Benutzeravatar
-tiger-
Geowizard
Beiträge: 1342
Registriert: Mi 2. Mär 2005, 13:22
Wohnort: Schwarzwald
Kontaktdaten:

Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von -tiger- » Mi 20. Sep 2006, 00:46

radioscout hat geschrieben:Oder man probiert etwas ganz neues wie z.B. das geniale GPS-Adventures.


Muahahaaaaa.... *grööööhl* ...der is gut... *brülll* :lol:

Eine Seite mit einem "offlinen" Forum und einer nicht existierenden Cache-Datenbank, das ist wahrlich eine Alternative für die, denen die bestehenden Seiten zu viel Inhalt bieten :)
Bild

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 22786
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von radioscout » Mi 20. Sep 2006, 02:06

cerveza*libre hat geschrieben:Und, Caches die mit möglichst vielen anderen Caches auf einer Tour "abgeräumt" werden können, werden einfach häufiger aufgesucht, als so macher Bilderbuch-Cache, der aber leider etwas abseits liegt.

Und solange das Verstecken von einfach erreichbaren Caches mit sehr vielen Logs belohnt wird, werden die Owner ermutigt, weiterhin solche Caches zu verstecken. Ich habe übrigens nichts dagegen, denn das sind die einizigen Caches, die für mich erreichbar sind.



cerveza*libre hat geschrieben:Die logs der bisherigen Besucher können noch so schwärmerisch sein; wenn nichts anderes "auf der Strecke" liegt, werden diese Caches zumindest deutlich weniger häufig angefahren - nein, ich meine: angeGANGEN.

Es muss letztlich jeder mit sich selbst ausmachen, ob man eventuell einen einzigen Cache zum Anlass nimmt, mal wo hin zu fahren, wo man noch nie war,

Und dann fährt man sehr weit, sucht einen Cache mit vielen lobenden Logs und was stellt man fest? Stupides Schilder ablesen wie schon seit Jahren "üblich". Nichts neues, nichts kreatives.
Auf die üblichen Höflichkeitslogs kann man sich leider nicht verlassen.

Also lieber viele Caches an einem Tag, gute und schlechte. Dann werden die weniger schönen durch die schönen kompensiert.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 22786
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von radioscout » Mi 20. Sep 2006, 02:08

-tiger- hat geschrieben:Eine Seite mit einem "offlinen" Forum und einer nicht existierenden Cache-Datenbank, das ist wahrlich eine Alternative für die, denen die bestehenden Seiten zu viel Inhalt bieten :)

Das Forum wurde zu Wartungszwecken abgeschaltet und die Cachedatenbank befindet sich, wie vom Betreiber angekündigt, noch im Aufbau.
Wenn Du Dir die Previews anschaust siehst Du, das dort etwas richtig großes entsteht und das passiert nicht in ein paar Tagen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Benutzeravatar
Carsten
Geowizard
Beiträge: 2844
Registriert: Di 23. Aug 2005, 13:20

Re: sinkende Cachequalität - verkommt das Cachen?

Beitrag von Carsten » Mi 20. Sep 2006, 07:14

radioscout hat geschrieben:Das Forum wurde zu Wartungszwecken abgeschaltet und die Cachedatenbank befindet sich, wie vom Betreiber angekündigt, noch im Aufbau.
Wenn Du Dir die Previews anschaust siehst Du, das dort etwas richtig großes entsteht


ROTFBTC

YMMD

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder