Sonne kann GPS-Empfänger stören

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

jmsanta
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Sonne kann GPS-Empfänger stören

Beitrag von jmsanta » Do 28. Sep 2006, 07:52

Guckst du hier: Spiegel online
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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Beitrag von pom » Do 28. Sep 2006, 07:57

Genau so überraschend:
Dieselabgase sind krebserregend
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

jmsanta
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Beitrag von jmsanta » Do 28. Sep 2006, 08:05

Ich sehe es ja schon ein, das Thema ist im Geotalk offtopic. Ich "beantrage" daher eine Verschiebung auf die Wiese.
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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Beitrag von pom » Do 28. Sep 2006, 08:11

Nee, es ist schlichtweg uralt.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Do 28. Sep 2006, 10:26

...zumal nicht so überraschend. Daß bei starker Sonnenaktivität Funkverbindungen zusammenbrechen können ist schon ewig bekannt, daher sollte es den Wissenschaftler, der in dem Artikel erwähnt wird, nicht wirklich überrascht haben, daß das auch für GPS Signale gilt. Aber es liest sich halt so schön dramatisch...

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Re: Sonne kann GPS-Empfänger stören

Beitrag von Geomane » Do 28. Sep 2006, 10:26

jmsanta hat geschrieben:Guckst du hier: Spiegel online
Jetzt ist mir klar, warum ich so viele DNFs habe - weil ich ein Schönwettercacher bin :wink:

Muß ich mir doch mal ein paar Nachtcaches suchen...

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Re: Sonne kann GPS-Empfänger stören

Beitrag von pom » Do 28. Sep 2006, 10:38

Geomane hat geschrieben: Muß ich mir doch mal ein paar Nachtcaches suchen...

Ganz ist die Gefahr von Sonneneruptionen dadurch auch nicht gebannt, wenn auch in München dann recht selten.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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Re: Sonne kann GPS-Empfänger stören

Beitrag von morsix » Do 28. Sep 2006, 11:11

jmsanta hat geschrieben:Guckst du hier: Spiegel online


GÄHN :)

Und nicht nur die Sonne, auch schwere Gewitter sorgen dafür ... Ach was sind wir wieder bedroht von Terror-Sonne und Bin-Gewitter :)

Da soll endlich mal einer was dagegen unternehmen!
Das muss man sich doch nicht gefallen lassen, oder?

Aber mal im Ernst - da wird mal wieder reisserisch ein Thema angeschnittem, weil der Transrapid ja auch irgendwie schon wieder journalistsich ausgelutscht ist, welches so alt wie die Funktechnik ist. Was den Kurzwellenfreund erfreut, ist dem Gigahertzbenutzer von Weltall-Erde Verbindungen bisweilen eben ein Dorn an der Antenne :) Und weil das Thema eben nicht unbekannt ist genauso wie zyklische Sonnenflecken welche den Kurzwellenfreund begeistern und Polarlichter die auf UKW unglaublich weite Funkverbindungen versprechen, haben Flugzeuge und Schiffe eben nicht nur ausschliesslich-GPS-Navigation sondern eine Vielzahl anderer Möglichkeiten wie Loran-C/Omega/Funkfeuer/Leuchttürme/Land und Seekarten/Kompass/Sextanten etc etc etc.

Bei TV-Sats wird bei Sonnenaktivität oder Extremgewitter schon mal die Sendeleistung für das entsprechende Gebiet kurzzeitig drastisch erhöht (bis 12dB), ob das GPS Sats auch tun weiss ich allerdings nicht.

Vor wenigen Wochen gabs in München ein Extremgewitter (Wobei es viele Luft-Luftblitze gab welche die Luft ionisierten und zudem sehr dichte nasse Wolken), da hatte ich mit Sirf III auf einmal nur noch einen Sat und das im Freien! Das ganze dauerte nur ein paar Sekunden, dann waren wieder 3 oder 4 da. Ich kann mir aber vorstellen, daß solche Ausnahmeerscheindungen auch mal über Minuten anhalten.

Grüße
Rudi
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Beitrag von widdi » Do 28. Sep 2006, 11:16

ich hatte zuerst gelesen "Sonnie kann..." *g*


die Interessante Frage hier ist: was kann Sirf III gegen Sonnenerruptionen ausgleichen.


Und da die Gegenseite angesprochehn wurde. Was ist schlimmer fuer GPS? Wolkendecke, Gewitter oder Sonne? *gruebel* ich waer fuers Gewitter
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morsix
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Beitrag von morsix » Do 28. Sep 2006, 11:28

widdi hat geschrieben:ich hatte zuerst gelesen "Sonnie kann..." *g*


die Interessante Frage hier ist: was kann Sirf III gegen Sonnenerruptionen ausgleichen.


Und da die Gegenseite angesprochehn wurde. Was ist schlimmer fuer GPS? Wolkendecke, Gewitter oder Sonne? *gruebel* ich waer fuers Gewitter


Extrem starker Regen und Schneefall nicht zu vergessen, ist auch Gift für UKW Anwender wie GPSr. Regen dämpft oder reflektiert die Signale ganz hervorragend. Bei 20GHz ist sogar ganz Schluss, hier etwa haben wir die Eigenresonanzfrequenz von Wasser.
GPS liegt bei den Trägerfrequenzen bei L1 (1,5GHz) und L2 (1,2GHz) zwar noch in Bereichen bei denen das nicht so problematisch ist wie etwa bei TV und anderen Kommunikationssats (8 bis 40 GHz), trotzdem können extreme Witterungen hier ebenfalls Auswirkungen haben, obwohl GPS natürlich durch die grosse Anzahl Sats und der gewählten Frequenz recht robust ist.

Grüße
Rudi



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