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Zu hohes Risiko???

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Mo 2. Okt 2006, 17:48

morigon hat geschrieben:Hatte die Hoffnung dass man bei diesem Sport regelmäßig an seine Grenzen stößt, vor allem was die persönliche Risikobereitschaft angeht.
Vielleicht solltest Du das Hobby wechseln. Motocross, Freeclimbing, Paragliding - es gibt genügend Möglichkeiten für Adrenalinjunkies.
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mo 2. Okt 2006, 18:13

morigon hat geschrieben:Hatte die Hoffnung dass man bei diesem Sport regelmäßig an seine Grenzen stößt, vor allem was die persönliche Risikobereitschaft angeht.
Lies Dir mal die Geschichte des Geocachings. Dann weißt Du, daß das Spiel niemals zu diesem Zweck erfunden wurde.

Falls sich "Risikobereitschaft" auf das betreten verbotener Orte beziehen sollte: Solche Caches sind bei allen mir bekannten Cache-Datenbanken nicht zulässig.

Wenn es um gefährliche Klettereien usw. geht: Mittels PQ nach T=5-Caches suchen. Davon gibt es ganz schön viele.
Ausserdem kann man fast jeden Cache, der sich in der Nähe von Felsen befindet, auch auf einem nahezu beliebig schwierigen und gefährlichen Weg erreichen. Einfach von oben abseilen anstatt von unten nur 2 m hochzuklettern.

Oder einfach ganz viele Caches auf einer langen Wanderung suchen statt sie einzeln anzufahren. Ist zwar nicht riskant, kann aber sehr anstrengend sein. Z.B. die Vennbahnserie zu Fuß an einem Tag.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

PHerison
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Beitrag von PHerison » Mo 2. Okt 2006, 18:30

Zwiespaeltig... Ich stand auch schon vor dem ein oder anderen Cache und sagte mir: "Muss du dir das jetzt antun?!" Meistens habe ich all meinen Mut zusammen genommen, meine Angst ueberwunden und mir hinterher gesagt: "Naja, war ja gar nicht so schlimm." Aber dann denke ich auch, wenn mir irgendwas passiert waere, da haette keiner gewusst wo er mich suchen soll.
Wie gesagt "Zwiespaeltig". Was fuer den einen Pillepalle ist fuer den anderen eine grosse Mutprobe. Den ein oder anderen Cache habe ich dann auch liegen gelassen, obgleich die Stelle schon dicht vor Augen und zum greifen nah.
Generell erwaehne ich dann sowas auch im Log.
Grundsaetzlich gilt aber immer: Jeder Cacher ist fuer sein Tun selbst verantwortlich. Wenn der Owner dann noch die Difficulty des Caches auch entsprechend setzt und die "Umstaende" auch in der Beschreibung erwaehnt kann man sich schon vorher ueberlegen, ob man antreten moechte oder nicht.

Hubatt
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Beitrag von Hubatt » Mo 2. Okt 2006, 19:13

wutzebear hat geschrieben:(...) es gibt genügend Möglichkeiten für Adrenalinjunkies.
Schlage vor, mit nem Sack Zement aufm Buckel auf der Autobahn ein paar Leitplanken-Caches zu pflücken. Das schlaucht tierisch, ist extrem gefährlich, spart die Suche nach nem neuen Hobby und macht bestimmt ein paar Schlagzeilen, die die Cacher-Gemeinde ins rechte Licht rücken. Nicht? :roll: :twisted: :lol:

chronosdd
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Beitrag von chronosdd » Di 3. Okt 2006, 21:32

Danke für eure Meinungen! Ich werde mir noch ganz genau die Location anschauen. Ich lege den Cache ja auch nicht gleich Morgen.

Gruß! chronosdd

Rokop
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Beitrag von Rokop » Di 3. Okt 2006, 23:02

morigon hat geschrieben:Du solltest ihn auf jeden Fall legen EGAL wie gefährlich er ist. Ich bin noch net ganz so lang Cacher würde mich sogar eigentlich noch netmals als einer bezeichne. Hatte die Hoffnung dass man bei diesem Sport regelmäßig an seine Grenzen stößt, vor allem was die persönliche Risikobereitschaft angeht. Nach etwas Rumlesen im Forum und von Cachebeschreibungen stellte ich jedoch schnell fest, dass das definitiv nicht der Fall ist. Cachen ist für mich schon wieder fast gestorben bevor es wirklich begonnen hat. Einfach zu langweilig, es gibt vielleicht Ausnahmen sind aber schwer zu finden. Also ein paar Ausnahmen mehr, das wäre nicht verkehrt!
Hallo Morigon,

wenn Du gerne ein paar Caches machen möchtest, die Dich richtig fordern, dann komm doch mal nach Nordhessen. Ich kann Dir so einige Caches nennen, bei denen Du erstaunt wärst :)
Bild Bild

lanzelot72
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Re: Zu hohes Risiko???

Beitrag von lanzelot72 » Mi 4. Okt 2006, 01:34

Oliver hat geschrieben:...Schau dir mal http://www.geoclub.de/ftopic11025-0.html an ... gab ein rießen Ärger...
Soso! ... Aha ... Riesenärger ... *grübel*

Irgendein selbsternannter Stollenbewacher schreibt ein paar wirre Sätze und wir nennen das dann "Riesenärger" ???

Komm doch mal ein bißle runter!

BTT: Wenn´s gefährlich ist, dann gehört das in die Beschreibung und in die Terrain-Wertung - und gut is! Wer sich die Sache dann trotzdem zutraut, handelt in eigener Verantwortung.
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Oliver
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Re: Zu hohes Risiko???

Beitrag von Oliver » Mi 4. Okt 2006, 13:22

lanzelot72 hat geschrieben:Irgendein selbsternannter Stollenbewacher schreibt ein paar wirre Sätze und wir nennen das dann "Riesenärger" ???

Komm doch mal ein bißle runter!
Wie du meinst ... das Posting war auf jeden Fall nicht mit Ärger gemeint ... damit war eher Sachbeschädigung usw. gemeint. Und wenn der Besitzer des Stollen das nicht auf sich sitzen lassen möchte (zurecht), gibt es halt eine (Straf-)Anzeige ... und damit tut man sich selbst und den Findern keinen Gefallen.

morsix
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Beitrag von morsix » Mi 4. Okt 2006, 13:37

PHerison hat geschrieben:wenn mir irgendwas passiert waere, da haette keiner gewusst wo er mich suchen soll.
Das genau kann man leicht und effektiv verhindern.
- Sage jemanden Bescheid wo Du bist und mache eine Uhrzeit aus wann Du Dich auf jeden Fall meldest
- Gehe nicht alleine zu gefährlichen Caches
- Wenn Du erst unterwegs merkst, hui, nicht ganz risikolos, nimms Handy und sag jemanden Bescheid
- Wenn man offensichtlich eine besondere Ausrüstung braucht, z.B. Kletterausrüstung und es stand nicht in der Anleitung, lass es sein und komme später wieder mit der richtigen Ausrüstung
- Grundsätzliche Dinge beim Beklettern von Bäumen (und anderen Dingen) ohne Kletterausrüstung beachten:
....> Immer drei Teile (beide Füsse eine Hand, beide Hände einen Fuss) mit festen Stand
....> Die drei Teile grundsätzlich auf verschiedenen Ästen
....> Morsche Teile meiden
....> Je näher der Ast am Stamm, desto stabiler
....> Wenn möglich, mit den Oberschenkeln gegen den Stamm pressen
....> Mit Umsicht den nächsten Schritt wählen
....> Nicht hudeln, macht hässliche Kinder und böse Knochenbrüche

Grüße
Rudi
Die Kinder des Kometen küssen die blaue Perle
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Mi 4. Okt 2006, 14:38

morsix hat geschrieben:....> Nicht hudeln, macht hässliche Kinder
Ah.. da kommen die also alle her, ich hab da schon länger dran gerätselt. Endlich kommt auch das mal ans Tageslicht :)
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