Sinn und Unsinn von GC Regeln

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

tandt

Beitrag von tandt » Mo 3. Jan 2005, 13:16

bing&bong hat geschrieben:An Radiosout: Die einfache Erwähnung der Navicache-Webseite genügt geocaching.com bzw. Grounspeak.Inc vollkommen, um Beiträge auf den von ihnen betriebenen Seiten zu löschen. Das ist ungefähr so, als wenn BMW auf einer von dem Unternehmen betriebenen Website jeden Beitrag löscht, in dem Mercedes erwähnt wird.
Dazu haben die natürlich das Recht, gleichwohl nenn ich sowas Zensur.

Das kann ich so nicht bestätigen. Ich selbst habe einen Cache, der bei beiden Anbietern gelistet ist und jeweils einen Vermerk auf den anderen Anbieter im Text hat. Wieso sollte GC das auch löschen, schließlich entsteht daraus niemandem ein Schaden denn ein kommerzielles Angebot (wie im Vergleich mit BMW/Mercedes) stellt ein Cache ja nun wirklich nicht dar. Allerdings sollte man vermeiden, die entsprechende Seite dann auch noch zu verlinken... :wink:

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Beitrag von laogai » Mo 3. Jan 2005, 16:15

bing&bong hat geschrieben:Die einfache Erwähnung der Navicache-Webseite genügt geocaching.com bzw. Grounspeak.Inc vollkommen, um Beiträge auf den von ihnen betriebenen Seiten zu löschen.

So wie hier, da oder gar dort?

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Beitrag von bing&bong » Mo 3. Jan 2005, 17:05

Ok, ok, ok.. ich sag nix mehr :? es scheint sich was geändert zu haben, gleichwohl gibt es dazu mehr als eine Ansicht (ähm, auch in den Groundspeak-Foren...)
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Beitrag von Sir Cachelot » Mo 3. Jan 2005, 17:38

ich finds z.b. blöd, dass man keine urlaubscaches legen darf, wenn man keinen typen in der nähe angeben kann.
warum? die caches in meiner umgebung werden auch nicht gewartet.
wenn was ist schreibt der owner bringt ne tüte mit oder so.
falls der cache kaputt oder weg ist, kann man ihn doch einfach archieven.
also wo ist der sinn eines verbotes von urlaubscaches?

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Beitrag von IndianaX » Mo 3. Jan 2005, 17:41

bing&bong hat geschrieben:Ok, ok, ok.. ich sag nix mehr :? es scheint sich was geändert zu haben, gleichwohl gibt es dazu mehr als eine Ansicht (ähm, auch in den Groundspeak-Foren...)

Ich glaube, das liegt einfach daran, dass GC erkannt hat, dass die grottenschlechte Seite (persönliche Meinung) von Navicache nun wirklich keinerlei Konkurrenz zu GC darstellt und so ein bisschen souveräner reagiert als früher...
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Beitrag von radioscout » Mo 3. Jan 2005, 18:12

bing&bong hat geschrieben:Ok, ok, ok.. ich sag nix mehr :? es scheint sich was geändert zu haben, gleichwohl gibt es dazu mehr als eine Ansicht (ähm, auch in den Groundspeak-Foren...)

Ich glaube, daß sich da nichts geändert hat und daß die angebliche Zensur von irgendwem frei erfunden wurde.
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Beitrag von radioscout » Mo 3. Jan 2005, 18:19

Sir Cachelot hat geschrieben:ich finds z.b. blöd, dass man keine urlaubscaches legen darf, wenn man keinen typen in der nähe angeben kann.
warum? die caches in meiner umgebung werden auch nicht gewartet.
wenn was ist schreibt der owner bringt ne tüte mit oder so.
falls der cache kaputt oder weg ist, kann man ihn doch einfach archieven.
also wo ist der sinn eines verbotes von urlaubscaches?

Darf ich bei Rot fahren, nur weil es andere machen?
Soweit ich weiß, darfst Du überall einen Cache verstecken, wenn Du Dich um die Pflege kümmern kannst. Das setzt aber voraus, daß Du auch wirklich zum Cache fährst, wenn es Probleme gibt. Leute, die z.B. beruflich regelmäßig im Ausland tätig sind, können das gewährleisten.
Natürlich kann man einen Cache, der nicht mehr existiert, archivieren. Aber das führt zu massenweise Geomüll. Was tun, wenn der Cache angblich nicht mehr da ist, archiviert wird, jemand einen neuen Cache legt und, weil der Cache doch noch da war, etwa die Hälfte der Cacher den falschen Cache loggt?
Ich warte seit vielen Wochen auf eine Antwort auf ein DNF-Log. In Cache liegt/lag sogar ein TB. Aber der Owner (kein Urlaubscache) war schon seit Wochen nicht mehr eingeloggt.
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Beitrag von radioscout » Mo 3. Jan 2005, 18:20

bing&bong hat geschrieben:An Radiosout: Die einfache Erwähnung der Navicache-Webseite genügt geocaching.com bzw. Grounspeak.Inc vollkommen, um Beiträge auf den von ihnen betriebenen Seiten zu löschen. Das ist ungefähr so, als wenn BMW auf einer von dem Unternehmen betriebenen Website jeden Beitrag löscht, in dem Mercedes erwähnt wird.
Dazu haben die natürlich das Recht, gleichwohl nenn ich sowas Zensur.

Zu der Diskussion um Virtuals: Konsequenterweise müsste man im Sinne der strengen Interpretation der Regeln, diese Art von Caches dann eigentlich ganz streichen. Aber da sie nun mal da sind, ("früher lockerer gehandhabt"), weiß ich nicht, wo der Schaden liegt, wenn auch weiterhin welche ausgearbeitet werden, obwohl reale Caches an den jeweiligen Orten möglich sind. Ich kann also nur, die neue strengere Auslegung als hlabherzig kritisieren. Wenn schon, denn schon. Praktisch wird jetzt bei der Änderung aber eine Grenze gezogen. Die alten virtuellen Caches bleiben, neue werden streng geprüft.


Löschung von Beiträgen: Das ist, wie oft genug belegt wurde, nicht richtig.

Virtuelle Caches: Dazu gibt es genug Aussagen von TPTB. "Back to the roots of the Game" und das ist Dosen suchen und verstecken. Einer der Gründe für die neuen Regeln ist sicher auch, daß massenweise einfache Rätsel oder im Internet lösbare Fragen zu "Caches" gemacht wurden.
Für Rätselfans gibt es genug Websites, eine ist sogar in der Linkliste von gc.com eingetragen.
Zuletzt geändert von radioscout am Mo 3. Jan 2005, 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von laogai » Mo 3. Jan 2005, 20:10

ping&pong hat geschrieben:Ok, ok, ok.. ich sag nix mehr :? es scheint sich was geändert zu haben

Jetzt muss ich PingPong mal Recht geben. Im alten GC.com Forum (welches Ende 2003 wegen Überlastung zusammengebrochen ist) war Navicache tatsächlich ein No-Wort. Jedes Posting, welches Navicache enthielt, wurde nicht gelistet.

Auch im derzeitigen Forum gibt es "Unwörter". Dabei handelt es sich um englische (bzw. amerikanische) Schipfwörter wie shit, ass, asshole oder fuck. Die Verwendung solcher Unworte (ich weiß, Unwort ist der falsche Ausdruck!) führt jedoch nicht dazu, dass der Beitrag erst gar nicht angenommen wird, vielmehr werden die Schimpfwörter gestutzt. Also s***, a**, a****** und f***.
Manche nennen das auch Zensur :wink:

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Beitrag von laogai » Mo 3. Jan 2005, 20:55

bing&bong hat geschrieben:Zu der Diskussion um Virtuals: Konsequenterweise müsste man im Sinne der strengen Interpretation der Regeln, diese Art von Caches dann eigentlich ganz streichen.

Da sprichst du mir aus dem Herzen!
Dass jedoch Virtuals noch immer angemeldet und (den strengen Richtlinien entsprechend) zugelassen werden können, liegt an den restriktiven Regeln für viele Nationalparks in den USA.

So sind die virtuellen Caches entstanden. Leider wurden dieser neue Typ sehr schnell dazu ausgenutzt, um -ich nenne sie gerne- Google-Caches zu kreieren. Beantworte eine Frage zu der Location, schicke mir eine Mail und das Smily gehört dir (Man muss gar nicht vor Ort gewesen sein, eine kurze Internet-Recherche reicht aus, um die Antwort zu finden)!

Gerade in Deutschland haben solche Caches interessante Blüten getrieben. Ich denke da an oben links, Four Windows oder Langenstein, um nur drei Beispiele zu nennen.

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