Vorgeschriebener Lösungsweg?!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Was haltet Ihr von Caches mit vorgeschriebenem Lösungsweg?

es sollte dem Cacher überlassen werden wie er einen Cache löst.
60
81%
mir ist alles egal, hauptsache Cachen ;-)
8
11%
finde ich absolut ok
6
8%
 
Abstimmungen insgesamt: 74

D-Buddi

Vorgeschriebener Lösungsweg?!

Beitrag von D-Buddi » Mi 25. Okt 2006, 07:21

Hi,

zur Zeit kommen im Bereich HH immer mehr Caches bei denen man klettern soll. Es reicht nicht mehr die Caches zu heben sondern man MUß klettern und soll dies mit Foto belegen.

Bisher war es ja eher so das etwas versteckt wird und jeder kann es suchen, unabhängig wie, d.h. ein Feuerwehr-Leiterwagen wäre auch gegangen :wink:

Man hatte als das Gefühl hier soll ein Hobby näher gebracht werden, jetzt bekommt man eher das Gefühl das Hobby soll nun mit Gewalt aufgezwängt werden... Das ist jetzt gar nicht bös gemeint, nur ist das Geocachen oder eher was für Bergsteigergruppen??

Nun interessiert mich einfach mal wie andere darüber denken.

MfG Jörg

P.S.: Bevor der eine oder andere jetzt wieder aus der Haut fährt: JA, jeder wie ers mag, mich interessiert auch nur die Meinung, ich zettele keinen Aufstand an!

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RatioF
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Beitrag von RatioF » Mi 25. Okt 2006, 07:29

Zunächst fand ich die Puristtischen Regeln von GC und deren Durchsetzung in den letzten Monaten nicht gut, aber...

... mir wird immer mehr klar, das diese "einfachen" :lol: Regeln die Sache ganz gut zusammenhalten.

Also, wer im Logbuch steht, darf auch online logen. Alles andere, wie Logs löschen, weil man vorher keinen Handstand gemacht hat ist Quatsch!

Weitersuchen, RatioF - HlH Team
Offizieller Did not Find Logger! -- NO brain - NO headache

Bidone
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Beitrag von Bidone » Mi 25. Okt 2006, 07:34

Hier gibt es auch Caches wo man dies oder das tun muss um sie zu loggen. Sowas wird von mir nicht mehr gesucht und fertig.

Gruß Bidone

Tattergreis
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Beitrag von Tattergreis » Mi 25. Okt 2006, 09:25

Ich finde, so lange der Lösungsweg nachvollziehbar und ohne akrobatische Höchstleistung zu fordern machbar ist, ist es völlig ok. und ich mache solche Caches gerne.
Ich habe aber auch das Gefühl, das einige Owner übertreiben. Habe letztens vor Ort einen Hint entschlüsseln müssen und der Tip war auf Lateinisch :evil: . Mag ja auf den ersten Blick lustig sein - ich jedenfalls war sauer.
Oder bei der Nachforschung für die Anfangskoordinaten eines Mysterys wird ein bestimmtes Datum gesucht. Durch googeln und wikipedia ist das Datum schnell ermittelt. Man muß aber mit diesem Datum noch eine Berechnung anstellen und das Ergebnis ergibt keinen Sinn. Dann mailt man den Owner an und bekommt zur Antwort, das das im Netz ermittelte Datum falsch sei, weil er eine Biografie des Forschers zu Hause hat und da steht halt ein anderes Datum drin. Da fällt mir dann nichts mehr ein.

Manchmal beschleicht mich das Gefühl - manche Cahes sollen gar nicht gefunden werden.
Alle sagten "Das geht nicht!" Dann kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht...

GeoAtti
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Beitrag von GeoAtti » Mi 25. Okt 2006, 09:36

Hiho,

Das ist ja totaler blödsinn - wenn ich den Cache hebe, dann iss er gehoben - und ob mein Log dann gelöscht wird oder nicht ändert auch nix daran.

Im zweifel bringt man wohl nur ein wenig verwirrung in die Cachehistorie hinein.

'n Logeintrag dokumentiert für mich nur das ich den Cache gefunden habe - und wenn die Owner nicht möchten das ich das tue, dann kann ich damit gut leben. DIe müssen sich aber nicht wundern dass das Onlinelog überhaupt nicht mehr mit dem Logbuch übereinstimmt! (Tut es ja so schon nicht unbedingt).

Atti

jmsanta
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Beitrag von jmsanta » Mi 25. Okt 2006, 09:37

Halte ich für völligen Unfug. Das ist ja wie in der Schule, wenn ein Schüler es wagt selber nachzudenken und die Lösung einer Aufgabe auf einem anderen Weg findet als der Lehrer sich das wünscht. Ich habe was gegen Bevormundung!
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

RSG
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Beitrag von RSG » Mi 25. Okt 2006, 10:00

Ich kenne in meiner Region Caches wo man sich unterwegs an einer Zwischenstation in ein "Pre-Logbuch" eintragen muß und NUR dann wenn dort Dein Name steht darfst DU am Final auch das Logbuch benutzten um letztendlich den OnlineLog zu vollziehen. Wenn nicht ..... dann "log del Notitz" .
Gruß R S G

Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Mi 25. Okt 2006, 10:22

Ich/Wir halten auch nicht viel von überreglementierten Caches. Nach meiner Meinung: Logbuch gefunden :arrow: Loggen!

Wenn das dem Owner nicht gefällt, kann ich aber auch gut ohne die Punkte leben. Ich weiß ja, welche Dosen ich gefunden habe.
persönlicher Held des Tages[TM] und Spielverderber

Du möchtest auch Spielverderber sein? Bitte schön.

D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Mi 25. Okt 2006, 10:38

wow, ich hatte schon gedacht ich stelle mich doof an und bin der einzige der nicht viel davon hält... Aber Voting und Mails sind ja doch sehr eindeutig :shock:

vielen Dank schon mal für die ganzen Meinungen!!

MfG Jörg

lindolf
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Beitrag von lindolf » Mi 25. Okt 2006, 20:25

Machen wir Geocaching (das ist ein spassiges Hobby) oder sind wir in der Schule (soll was Ernstes sein, sagt man)?

Aufgabe war ja wohl, den Cache zu finden. Und es gelingt auch manchmal bei einem ewig langem Multi allein durch etwas Logik sofort das Final auszurechnen. Wenn der Owner das nicht zu verhindern weiß, dann soll er sich nicht wundern.

Anderes Beispiel: Ich war mal als Besucher in einer Gegend etliche Kilometer von zu Hause weg, da stieß ich auf einen Cache: Du darfst diesen nur loggen, wenn du im Umkreis von 10km einen anderen Caches legst. Na toll, Urlaubscaches bekommt man nicht mehr freigeschaltet. Von der Qualität solch hingeworfener Caches ganz zu schweigen. Der Owner wollte also nicht, das auch auswärtigen Gäste in seine Gegend kommen. Kopfschüttel und Frust!

Wir haben in Leipzig ein paar Brückenklettercaches. Das ist nicht jedermanns Sache. Aber als letzten Winter alles zugefroren war, haben einige die mit Obstpflückern von unten "abgepflückt" das war voll ok!

Der Found ist entscheidend, nicht der Lösungsweg.
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