Terrain 5 . Muss man die cache-Location selbst erreichen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Terrain 5 . Muss man die cache-Location selbst erreichen?

Umfrage endete am Sa 25. Nov 2006, 15:57

Ja
38
53%
Kommt darauf an, Enthaltung etc.
17
24%
Nein
17
24%
 
Abstimmungen insgesamt: 72

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Do 26. Okt 2006, 20:59

Solche Logbedingungen provozieren ja regelrecht dazu, den Cache im Rudel zu suchen. Jeder bringt eine Maske und/oder Perücke mit, einer klettert, läßt sich mit den diversen Masken fotografieren und alle lachen sich darüber kaputt, die lächerliche Logbedingung überlistet zu haben.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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TrickyMD
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Beitrag von TrickyMD » Do 26. Okt 2006, 22:57

Ich habe diesen Cache mit Hilfe eines Kumpels (Industriekletterer) gemacht. Das ich mir nicht von ihm das Logbuch hochbringen lasse, stand von Anfang an fest. Auch bei diesem Cache werd ich seine Hilfe benötigen, aber trotzdem selbst hochkraxeln. Bis jetzt mangelte es aber noch an Zeit und gutem Wetter.

Dieser hier war eigentlich kein Problem. Die Bahnstrecke war übrigens stillgelegt!

Neulich allerdings waren wir im Rudel an einem Cache, der 15m hoch auf einer alten Kiefer angebracht war. Diesen hat ein Mitcacher erklettert und zum Loggen runtergegeben. Einen so hohen Baum ohne geeignete Sicherungsmaßnahmen zu erklettern halte ich persönlich schon für etwas gefährlich. Jaja ich weiss, Weichei und so... trotzdem!
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Lion & Aquaria
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Re: Terrain 5 . Muss man die cache-Location selbst erreichen

Beitrag von Lion & Aquaria » Fr 27. Okt 2006, 03:45

mensa2 hat geschrieben:
familysearch hat geschrieben:Nun soll es cache-Owner geben, die gerne möchten, dass pro Cache-Bergung nur ein Log erfolgt...

Hast du ein Beispiel für so eine Bedingung?


Möchte hier wie immer keine Namen nennen, aber ich kenne auch jemanden, der einen wirklich harten Klettercache gelegt hat und darauf besteht, dass jeder selber zum Cache klettert (Beweisfoto) und sich dort selbst ins Logbuch einträgt. Alls anderen Logs will er löschen...
Bei einem anderen Cache von gleichem User, welcher aber noch nicht approved ist, soll das Logbuch an einer Kette von höchsten 1 Meter Länge am Versteck befestigt werden, damit es nicht zu anderen Cacher, welche nicht zum Cache geklettert sind, gereicht werden kann, damit diese loggen können. Zusätzlich sollen Beweisfotos gemacht werden, damit derjenige, der das Logbuch hat nicht einfach die Namen der anderen einträgt...

Nun meine Meinung dazu:
Ich kann in gewissem Maße verstehen, dass ein Cacher, der einen schwierigen Cache gelegt hat, nicht will, dass jeder "einfach so" seinen Cache loggt, ohne die eigentliche Aufgabe gelöst zu haben.
Andererseits denke ich aber, dass jemand, der aktiv am Finden des Caches beteiligt war, auch wenn er nicht 100m senkrecht hoch geklettert ist, den Cache loggen darf.
Beispiel: Ein Rolli-Cacher, ein Kind (mit eigenem Account) oder jemand, der aus anderen (körperlichen) Gründen den Cache tatsächlich nicht erreichen kann begleitet den Finder, hilft mit dem benötigten Equipment und macht Fotos. Das empfinde ich als ausreichende Beteiligung.
Wer sich das Logbuch nur zuwerfen lässt, den Namen reinkritzelt oder noch besser das direkt vom Finder erledigen lässt, nur um einen weiteren Found zu haben, hat offensichtlich das Hobby nicht verstanden...

Zusammenfassung:
- Aktive Beteiligung an der Cachebergung sollte als Logerlaubnis reichen
- kategorisch alle Logs ohne "Beweisfotos" oder Ähnliches löschen finde ich falsch

Aqua

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JeeperMTJ
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Beitrag von JeeperMTJ » Fr 27. Okt 2006, 07:08

Um es mal auf ein einfaches Beispiel zu reduzieren. Bei einem Tradtional würde ja auch keiner sagen zu seinem Kumpel: Fahr mal für mich loggen. Ich habe keine Zeit.

Wobei ich Beweisphotos nicht unbedingt als notwendig erachte. Wer die Box nicht erreicht bringt sich halt um den Spass.

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Beitrag von goldensurfer » Fr 27. Okt 2006, 07:31

[quote="Cornix"]Himmelsleiter

Das ist ja ien lustiger Cache. Wer baut denn da so ne Leiter hin? :shock:
Ja, bei diesem würde ich auch sagen, dass man für den Log selbst oben gewesen sein muss. Das sollte der eigene Ehrgeiz mitbringen. Logfotos als Pflicht finde ich immer ziemlich daneben; es soll auch noch cacher geben, die KEINE Digicam haben.
Übrigens gibt's hier auch einen Cache der in einem Baum hängt, so ca. 15 Meter über dem Boden. Da gab's dann Logs im Internet der Art: naja, ich habeich zwar nicht ins Logbuch eingetragen, aber ich habe ja gesehen wo er hängt. Das reicht. Solche Logs gehören natüröich gelöscht.
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Sir Hugo
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Beitrag von Sir Hugo » Fr 27. Okt 2006, 10:29

Ich finde auch, dass die Teamleistung zählt: Alle, die zum Auffinden beigetragen haben, dürfen loggen. Bei Mysterys wird ja auch nicht geprüft, ob wirklich alle, die gemeinsam unterwegs sind, das Rätsel gelöst haben.
Unsere geocaching Eckpunkte:
Norden: Reykjavik, Island N 64°07.832 W 021°55.117
Süden: Kapstadt, Südafrika S 33°53.998 E 018°25.510
(Nord-)Osten: St. Petersburg, Russland N 59°55.209 E 030°22.958
Westen: Key West, Florida N 24°33.664 W 081°48.104

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Beitrag von NoPogo » Fr 27. Okt 2006, 16:58

Wer einen Cache (ganz egal welche D/T) loggen will, muss ihn auch selber erreichen können.

Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass bei einem Rudel schon mal jemand vom loggen abgehalten wurde, nur weil er einfach hinterhergelaufen ist. Von daher finde ich Rudel sowieso zweifelhaft.
Tschau
NoPogo

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Don Cerebro
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Beitrag von Don Cerebro » Di 31. Okt 2006, 16:06

Ich stimme da Martin bei. Wenn man zusammen 1/1er macht und dann mal für den anderen unterschreibt, ok.
Aber gerade bei T5-Caches sollte man da auch selber gewesen sein. So habe ich mich z.B. an Shorty II versucht, kam aber nur am Seil hoch. Dort hätte ich mich dann noch umbauen müssen und ca. 5m Vorstieg im Baum machen müssen. Habe ich mich nicht getraut. Somit war der Cache für mich als "nicht geschafft".
Ich denke, es gibt ja auch die Terrain-Wertung, damit man im Vorfeld weiß, ob man sich das zutraut. Denn wenn ich jetzt einen T5-Cache lege, will ich ja auch Cacher herausfordern, an ihre Grenzen zu gehen.

Gegenbeispiel: Ich habe einen Cache bei dem man ca. 4m in einen Baum klettern muß. Es haben mich schon ein paar Cacher gefragt, ob ich mitkommen würde und ihnen den Cache/das Log runterholen würde. Wenn ich gesehen habe, daß derjenige es zumindest versucht hat, habe ich ihm gerne das Buch in die Hand gedrückt. Ein anderer Cacher hingegen weiß, daß er da momentan nicht hinkommt. Ihn packt jetzt aber der Ehrgeiz, es doch irgenwie (Leiter, Klettern....) zu versuchen. Somit habe ich da mein Ziel erreicht, daß ich andere motivieren kann, etwas zu versuchen/schaffen, was sie normalerweise nicht machen würden.
Mails an den Reviewer bitte immer an diese Adresse: don.rocbeer@googlemail.com

Hubatt
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Beitrag von Hubatt » Di 31. Okt 2006, 19:20

Sandman633 hat geschrieben:
hubatt hat geschrieben:nicht nur den Picknickkorb schleppen.

Wenn derjenige aber mit Durchhalteparolen und versprühen von guter Laune den Rest der Meute bis zum Final prügelt, sollte das auch i.O. sein. Einer muß den Job ja machen :).

Joa, das gildet... :lol:

mensa2 hat geschrieben:Also wenn man den Satz und die Bedingung wörtlich nimmt dann schon.
Es ist ja auch ein Unterschied ob 5 Mann anrücken sich nacheinander hochseilen (OK), der Letzte legt den Cache zurück oder wenn der Erste die Dose "runterwirft" zum Loggen (Nicht OK).
Ich glaube Letzeres soll mit der Bedingung verhindert werden.

Ja, genau. Zu mehreren hingehen ok. Einer holt, zwanzig loggen, einer bringt zurück nicht ok... :wink:

Maulef
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Beitrag von Maulef » Di 31. Okt 2006, 19:40

Hubatt hat geschrieben:Du solltest daran beteiligt sein, sprich etwas zur Lösung beitragen. Dem entsprechend bei einem 5er Terrain ebenfalls entscheidendes zur Bergung beitragen, nicht nur den Picknickkorb schleppen. :lol:


Wobei das Schleppen den Picknickkorbs bei einem Bergcache über viele hundert Höhenmeter ein ganz entscheidender Beitrag sein kann.

Maulef

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