Sau, Sau, Saubillig? Was kostet ein Cache?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Torstiko
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Sau, Sau, Saubillig? Was kostet ein Cache?

Beitrag von Torstiko » Mo 6. Nov 2006, 12:05

Mal einige Fragen.

Was kosten euch eure Cache?
Ich meine die Kosten für alles drum und dran, aber OHNE Tradeitems, Fahrkosten und Arbeitszeit.
Was war der vermutlich teuerste Cache, den ihr gefunden habt?
Nach meiner Einschätzung liegt 95 Prozent zwischen 0 und 25 Euro.
Ich weiß, dass die Kosten nicht zwangsläufig ein Qualitätskriterium sind.
Mich interessiert das trotzdem mal.

Torstiko
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pom
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Beitrag von pom » Mo 6. Nov 2006, 12:51

Der Trend wird leider Richtung "null Euro" gehen:

- Fotodosen bei Foto Dose (oder ähnlichen): null Euro.
- Mini-Log-Buch im Büro runtergeladen und ausgedruckt: null Euro.
- Bleistift bei IKEA geklaut: null Euro.

Wobei sich einige ja noch nicht einmal die Mühe machen, einen Bleistift für ihre offizielle Fotodose zu klauen.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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de_Bade
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Beitrag von de_Bade » Mo 6. Nov 2006, 13:33

Also ich versuche auch die Kosten möglichst gering zu halten. Aber eine MunniBox für das Final muss es (bei mir) schon sein. Und bei nem Multi mit ein paar schicken Stages kommen auch immer wieder ein paar Euro mehr auf einen zu. Es Summieren sich halt viele Kleinigkeiten. Laminierfolie, ne Kleinigkeit aus dem Baumarkt, Reflektorfolie, ne Kleinigkeit aus dem Baumarkt, Logbuch aus'm Schreibwarengeschäft, ne Kleinigkeit aus dem Baumarkt, u.s.w. Ich für meinen Teil geb da schon mal bis zu 30-50 Euro aus für nen Multi. Und auf lange Sicht gesehen kommt durch Instandsetzung ggf. nochmal was dazu.

Und die Frage nach der Arbeitszeit darf man sowieso nicht rechnen. Da gehen ja Ruck Zuck richtig viele Stunden ins Land. Wenn du die in Euro umrechnen willst, wird der Cache unbezahlbar. Aber es ist ja schießlich ein Hobby, da darf man die Zeit nicht mitrechnen.

Torstiko hat geschrieben:Nach meiner Einschätzung liegt 95 Prozent zwischen 0 und 25 Euro.
jo, ich denke das kommt hin.
Zuletzt geändert von de_Bade am Mo 6. Nov 2006, 13:44, insgesamt 2-mal geändert.
Orthographie und Interpunktion dieses Postings sind willkürlich und frei erfunden. Jegliche Übereinstimmungen mit geltenden Regeln sind zufällig und in keinster Weise beabsichtigt.

Die Baumanns
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Beitrag von Die Baumanns » Mo 6. Nov 2006, 13:37

Für nen Nacht-Multi ist man schon mal schnell 50 Euro los,
man sollte Baumärkte verbieten :roll: .
Eine vernünftige Dose sollte immer benutzt und investiert werden,
Eisdosen oder die großen Haribodosen eignen sich nicht wirklich.

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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alex3000
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Beitrag von alex3000 » Mo 6. Nov 2006, 13:40

- Fotodose: Null Euro
- Logbuch auf Zettel gedruckt: 3 ct
- Billigbleistift: 10 ct
- Geile Cachelocation, über die die Cacher noch Jahre sprechen: unbezahlbar.
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
2. Metallica - München 1996
3. Genesis - München 2007

tandt

Beitrag von tandt » Mo 6. Nov 2006, 13:47

Von Fotodosen für 0,00 Euro bis hin zum vergrabenen Schaltschrank mit eingebauter Beleuchtung für ??? Euro habe ich (glaube ich :oops: ) schon so ziemlich alles gesehen.
Pauschal würde ich vermuten, daß der Durchschnittscache inkl. Erstausstattung (Logbuch, Stift, Anspitzer, Tauschkrimskrams) so bis 10 Euro kosten wird.

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Beitrag von ksmichel » Mo 6. Nov 2006, 16:01

Ähem, Torstiko fragte nicht nach den gelegten Caches, sondern nach den gefundenen.

Ich wüsste das gar nicht so genau. Ich habe aber mal für einen Cache einen Datenfunk-Sendeempfänger gebaut (also nen Bausatz gekauft), eine Antenne dazu gefriemelt. Das beste war, dass der Cache (AGC Amateurfunk Geocache) wegen Unfä... äh. Untätigkeit des Owners archiviert wurde. Sinn der Sache war wohl, dass man an einer Zwischenstation einen Hinweis finden, mit dem man sich per Datenfunk (Packet Radio) in eine Mailbox einloggen sollte, wo es dann die Kords fürs Final gab. Die Zwischenstation war aber irgendwo in einem Dornendickicht vergraben. Der Owner wollte wohl nicht, dass sein Cache auch gefunden wird. Die Bauaktion inklusive der Geräte hat mich 350 E gekostet. Gut, dass ich den Kram auch für andere Sachen gut gebrauchen konnte.

Ansonsten würden mir eigentlich nur Fahrtkosten und Kaufpreise für taugliche Klamotten einfallen. Aber die fallen ja auch bei normalen Ausflügen an.

ksmichel
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greg
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Beitrag von greg » Mo 6. Nov 2006, 17:48

Was kosten euch eure Cache?
Ich meine die Kosten für alles drum und dran, aber OHNE Tradeitems, Fahrkosten und Arbeitszeit.


Ich denke, das die Fahrkosten am höchsten zu buche schlagen, wenn es nicht etwas ist was in der nähe ist.

Na ja, der teuerste Cache war, als ich beim Cachen mein Geko 201 kurz auf dem Boden abgelegt habe um meine Hände frei zu haben und dann voll drauf getreten bin :cry:

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Re: Sau, Sau, Saubillig? Was kostet ein Cache?

Beitrag von JamesDoe » Mo 6. Nov 2006, 19:37

Torstiko hat geschrieben:Was kosten euch eure Cache?


Ich denke schon das Torstiko sowohl nach den gefunden als den eigenen Caches gefragt hat.

Ich habe für einen Cache eine Dose gebaut aus Material von Alfer, Holz und Plexiglas. Plus die große Holzschutzdose drum herum dürfte sich der Wert auf 60-70€ belaufen. Genau weiß ich das aber nicht, weil ich nicht unbedingt darauf achte wieviel ich wann dafür zusammenkaufe.

Für einen neuen Bonuscache habe ich gerade im lokalen Baumarkt 25€ gelassen, und das ist auch nur der Anfang.

Mir sind die Kosten allerdings auch egal.

Ab gesehen davon kommt es nicht unbedingt auf die Kosten an. Einer meiner Caches der mit am meisten Reaktionen hervorgerufen hat, hat mich trotz besonderer Dose insgesamt nur 8€ gekostet. 5€ Holz für die Schutzkiste, eine Aufbewahrungsdose vom + für 1,99€. Und 1€ für spezielle Folie.

Ich versuche immer die finale Dose meiner Mottocaches auch an das Motto anzupassen.

Wobei ich natürlich auch die 0,50€ Filmdose lege wenn ich es für angebracht halte.

Gruß aus Godesberg

Jens
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Beitrag von radioscout » Mo 6. Nov 2006, 20:27

Der teuerste Cache, den ich bisher gefunden habe, hat leider irgendwann ein Muggel gefunden.
Es war eine große Alukiste (Z*****-Box). Wer die Dinger kennt, weiß was die kosten.

Für meine Caches bevorzuge ich Zitronentee-Dosen. Nicht weil die billig sind sondern weil sie sehr lange halten, wasserdicht sind und Zitronentee (der krümelige) nach dem Tschai das Lieblingsgetränk aller Pfadfinder ist.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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