Geführte radtouren mit geocaching anbieten

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Was haltet ihr davon Caches auf geführten Radtouren einzubauen?

Umfrage endete am So 10. Dez 2006, 15:30

toll, macht das, viel Erfolg
15
23%
ist mir doch egal
2
3%
das ist eine Kommerzialisierung und damit abzulehnen
15
23%
finde ich nicht gut wegen Muggel gefahr
9
14%
kann mich damit nicht anfreunden
11
17%
nur, wenn die jeweiligen Owner zustimmen
13
20%
 
Abstimmungen insgesamt: 65

Hugo B
Geocacher
Beiträge: 281
Registriert: Do 21. Sep 2006, 12:56

Beitrag von Hugo B » Di 21. Nov 2006, 13:11

Hallo Hardyulli,

ich finde die Idee sehr gut. Aber die Umfrage (nur 15% pro) und die Antworten hier zeigen dass es doch einige Probleme geben kann und wird. Ich denke das Beste wäre, wenn Ihr reine Geocache-Fahrradtouren anbietet, und die erforderlichen Caches selbst legt. (unter Berücksichtigung von Bikeerreichbarkeit, Rudeltauglich Muggelarmut, Picknickplätze...)

Wenn dann Die Caches dann auch namentlich zusammenhängen, (z.B.: ADFC-Tour Cache #1, 2...) dann können alle anderen Cacher unabhängig vom ADFC auch schöne Radtouren machen, und alle sind glücklich.

Gruß, Hugo

Werbung:
Hardyulli
Geocacher
Beiträge: 53
Registriert: Mo 20. Mär 2006, 17:30
Wohnort: Hennigsdorf b. Berlin

Beitrag von Hardyulli » Di 21. Nov 2006, 16:05

@ Hugo, danke für die Aufmunterung. Ein paar eigene haben wir schon die eingebaut werden. Es gibt aber auch ein paar andere Cacher die ganz gezielt entlang von Radfernwegen Caches gelegt haben und ich denke, die sollte man auch mit ansteuern und nicht noch mehr Caches "ausstreuen", dass macht dann auch keine Qualität mehr. Hier und da wird einer hinzukommen, aber nur für die Touren überall neue Caches hinzulegen finden wir wenig sinnvoll. Hier gibts doch schon 800.

Also was die Gruppengröße anbetrifft: nicht jeder hat schon ein GPS und nicht jeder wird suchen wollen, die anderen machen so lange Pause, das ist komplett anders als wenn 20 Geocacher zusammen mit ihrem GPS das gleiche Ziel ansteuern und versuchen es so schnell wie möglich zu finden.

Niemand hat vor den Wald umzugraben! Das werden wir nicht zulassen!

Hardyulli
Geocacher
Beiträge: 53
Registriert: Mo 20. Mär 2006, 17:30
Wohnort: Hennigsdorf b. Berlin

Re: Wo seht ihr denn die Kommerzialisierung?

Beitrag von Hardyulli » Di 21. Nov 2006, 16:10

[quote="Starglider"]
Gibt es denn schon genug lohnende Ziele unter den vorhandenen Caches? Vielleicht sollte man für solche Gruppen spezielle Caches auslegen, so dass man z.B. auch gleich eine Einkehrmöglichkeit in der Nähe hat. [/quote]

Ganz genau, ganz viele Punkte wo wir gern hinfahren, wo es was zu sehen gibt, wo es schön ist, wo man Rasten kann, haben hier schon einen Cache. Klar kann man hier und da noch etwas nachhelfen, aber insgesamt ist es schon ganz gut.

familysearch
Geomaster
Beiträge: 694
Registriert: Mo 16. Mai 2005, 22:01

Beitrag von familysearch » Di 21. Nov 2006, 18:50

Angesichts des Umfrage ist es wohl doch sinnvoll, bei den Ownern der "betroffenen" Caches kurz anzufragen, da manche Owner damit ein Problem zu haben scheinen.
Andererseits, - jeder der einen Account hat, darf auch suchen und loggen, auch wenn er auf einer geführten Radtour unterwegs ist.
Wird nur mit einem Gruppenaccount geloggt, oder werden die Sucher eigene Accounts anlegen?
familysearch

greg
Geomaster
Beiträge: 783
Registriert: So 9. Jul 2006, 20:50

Beitrag von greg » Di 21. Nov 2006, 19:42

Klingt eher nach einem VHS Kurs "Cachen für Anfänger"

Stelle mir das extrem uninteressant vor, mit 10-15 Leuten hinter her zu springen und dann zu schauspielern, das mich der Fund gefreut hat, obwohl irgend ein anderern Hansel der Finder war etc.

Benutzeravatar
Nepi_und_seine_Bande
Geocacher
Beiträge: 173
Registriert: Mo 13. Mär 2006, 10:10

Beitrag von Nepi_und_seine_Bande » Do 23. Nov 2006, 00:11

familysearch hat geschrieben:Andererseits, - jeder der einen Account hat, darf auch suchen und loggen, auch wenn er auf einer geführten Radtour unterwegs ist.
familysearch


Genau und waren wir nicht alle mal Muggel bevor wir angefangen haben?

Wir hätten nichts dagegen wenn unsere Caches im Rahmen solcher Touren gesucht und gefunden würden, schließlich ist http://www.geocaching.com ja eine "frei" zugängliche Plattform und sobald man angemeldet ist, ist der Rest auch kein Geheimnis mehr!

Die Anfrage beim Owner ob ein Cache unter diesen Bedingungen (geführte Radtour) gesucht und gefunden werden darf ist ein reiner Akt der Höflichkeit, bei uns fragen ja bestimmte Leute :twisted: auch nicht nach ob sie unseren Caches suchen dürfen <g> (wo würden wir denn dahin kommen, Logverbote weil uns eine bestimmte Nase nicht gefällt :lol: , obwohl manchmal ... :twisted: )! Sobald ein Cache eingestellt ist kann er gesucht und gefunden werden, ob allein, im Team oder im Großrudel: Egal! Es soll ja nur Spaß machen!

Desweiteren glauben wir nicht, dass es Teilnehmer solcher Radtouren sind, die im nachhinein Caches ausräubern und/oder zerstören. Das sind eher andere Kandidaten...

Nepi_und_seine_Bande
Lasst uns dankbar sein, dass es Narren gibt. Ohne sie könnten wir anderen keinen Erfolg haben." (Mark Twain)

familysearch
Geomaster
Beiträge: 694
Registriert: Mo 16. Mai 2005, 22:01

Beitrag von familysearch » So 26. Nov 2006, 12:43

Nepi_und_seine_Bande hat geschrieben:
Genau und waren wir nicht alle mal Muggel bevor wir angefangen haben?



Nö, ich (wir) waren nie Muggel, haben also Geocaching "gelernt", ohne jemals einem Cacher über die Schulter geschaut zu haben.

Natürlich kann man z.B. auch ein Volkshochschulangebot : "Stadtrundgang zu den 14 Geocaches in der Innenstadt" witzig finden.
Aber eines der Hauptfreuden des Geocaching war es doch, Geocaching quasi selbst zu "entdecken", ohne dass man dazu an die Hand genommen wurde.
Für mich steht und fällt die Idee mit der Frage, ob die Teilnehmer Geocacher "werden" wollen.
Einen Volkshochschulkurs "Workshop Geocaching" fände ich gut, und in so einem Rahmen wäre natürlich auch eine "Exkursion" richtig.
Aber Geocaches als Ziel für Leute zu nutzen, die eigentlich nur Radwandern/Stadtwandern wollen, und nur in diesem Rahmen einmalig mit Geocaching in Kontakt kommen, - ich weiss nicht...
familysearch

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 22786
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Beitrag von radioscout » So 26. Nov 2006, 13:02

familysearch hat geschrieben:Aber eines der Hauptfreuden des Geocaching war es doch, Geocaching quasi selbst zu "entdecken", ohne dass man dazu an die Hand genommen wurde.

Vor ein paar Jahren war das der übliche und meiner Meinung nach auch schönere Weg zum Geocaching. Man fand irgendwo im Netz einen Hinweis und probierte es aus. Viele waren dann für lange Zeit in weitem Umkreis die einzigen Cacher.
Heute liest man immer häufiger, daß Freunde, Bekannte und Kollegen zum Cachen mitgenommen werden und "zu Cachern gemacht werden".
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Benutzeravatar
Nepi_und_seine_Bande
Geocacher
Beiträge: 173
Registriert: Mo 13. Mär 2006, 10:10

Beitrag von Nepi_und_seine_Bande » So 26. Nov 2006, 14:36

familysearch hat geschrieben:Nö, ich (wir) waren nie Muggel, haben also Geocaching "gelernt", ohne jemals einem Cacher über die Schulter geschaut zu haben.


Hm, vielleicht ist dann unserer Definition von Muggel falsch oder der Begriff Muggel wird im Zusammenhang mit Geocaching anders angewendet...

Angwandt auf die Bedeutung von Muggel bei Harry Potter: "Die Menschen ohne magische Abstammung und ohne magische Fähigkeiten werden von den Zauberern Muggel genannt " (vgl. „Muggel“ in: Wikipedia dt., Figuren-der-Harry-Potter-Romane, Online 26.11.2006)

So würde man im Zusammenhang mit Geocaching also von Menschen sprechen, die mit dem Hobbie nix am Hut haben, wahrscheinlich nicht einmal etwas davon wissen.

Das wovon Du redest ist was anderes, vielleicht betreutes Cachen (wird aber im Zusammenhang mit Geocaching auch eher anders belegt) oder aber man kann auch sagen, man lernt von anderen ein neues Hobbie kennen :)

Also, wir bleiben dabei, wir waren doch wohl alle mal Muggel...obwohl was ist mit Babys, die von Anfang an mit zum Cachen genommen wurden und auch noch von Geocachern abstammen :lol: , da kann man ja fast von Abstammung sprechen :lol: Allerdings glauben wir nicht das Du dazu gehörst, scheinst Du uns doch deutlich älter als das Hobbie selbst!

Grüße

Nepi_und_Seine_Bande
Lasst uns dankbar sein, dass es Narren gibt. Ohne sie könnten wir anderen keinen Erfolg haben." (Mark Twain)

Benutzeravatar
Nepi_und_seine_Bande
Geocacher
Beiträge: 173
Registriert: Mo 13. Mär 2006, 10:10

Beitrag von Nepi_und_seine_Bande » So 26. Nov 2006, 14:39

radioscout hat geschrieben:
familysearch hat geschrieben:Aber eines der Hauptfreuden des Geocaching war es doch, Geocaching quasi selbst zu "entdecken", ohne dass man dazu an die Hand genommen wurde.

Vor ein paar Jahren war das der übliche und meiner Meinung nach auch schönere Weg zum Geocaching. Man fand irgendwo im Netz einen Hinweis und probierte es aus. Viele waren dann für lange Zeit in weitem Umkreis die einzigen Cacher.
Heute liest man immer häufiger, daß Freunde, Bekannte und Kollegen zum Cachen mitgenommen werden und "zu Cachern gemacht werden".


Hm, aber ist es nicht die Freude am Finden der Caches die das Hobbie ausmacht? Uns war bisher nicht bewußt das der Kick im selbst entdecken eines Hobbies liegt, dachten eher das es im selbst Ausleben liegt.

Sind wir nun schlechtere Cacher nur weil wir es von Freunden nahegelegt bekommen haben?

Nepi_und_seine_Bande
Lasst uns dankbar sein, dass es Narren gibt. Ohne sie könnten wir anderen keinen Erfolg haben." (Mark Twain)

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder