Geführte radtouren mit geocaching anbieten

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Was haltet ihr davon Caches auf geführten Radtouren einzubauen?

Umfrage endete am So 10. Dez 2006, 15:30

toll, macht das, viel Erfolg
15
23%
ist mir doch egal
2
3%
das ist eine Kommerzialisierung und damit abzulehnen
15
23%
finde ich nicht gut wegen Muggel gefahr
9
14%
kann mich damit nicht anfreunden
11
17%
nur, wenn die jeweiligen Owner zustimmen
13
20%
 
Abstimmungen insgesamt: 65

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radioscout
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Beitrag von radioscout » So 26. Nov 2006, 22:42

Nepi_und_seine_Bande hat geschrieben:Sind wir nun schlechtere Cacher nur weil wir es von Freunden nahegelegt bekommen haben?

Natürlich nicht - wenn es euch Spaß macht.

Eine Erfahrung aus dem CB-Funk: Wer aus Spaß am Funk zum CB-Funk gefunden hat, war sehr aktiv und blieb lange dabei.
Wer von seinen Freunden oder Bekannten zum CB-Funk "gedrängt" wurde, verlor meistens sehr schnell das Interesse. Die wenigsten blieben dabei.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Nepi_und_seine_Bande
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Beitrag von Nepi_und_seine_Bande » So 26. Nov 2006, 23:07

radioscout hat geschrieben:Eine Erfahrung aus dem CB-Funk: Wer aus Spaß am Funk zum CB-Funk gefunden hat, war sehr aktiv und blieb lange dabei.
Wer von seinen Freunden oder Bekannten zum CB-Funk "gedrängt" wurde, verlor meistens sehr schnell das Interesse. Die wenigsten blieben dabei.


Das sind dann aber schon komische Freunde wenn sie dich zu etwas "drängen". Unsere Freunde haben uns davon erzählt und bei einem Besuch haben wir uns eine kleine Tour ausgeschaut, war auch von Vorteil, hatten wir doch vorher kein eigenes GPS! Alles total freiwillig, kein Zwang und kein "Drängen"!

...und wir sind immernoch dabei, übrigends aktiver als die, die es selber entdeckt haben :lol:

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Beitrag von radioscout » So 26. Nov 2006, 23:21

Ich bin weder dazu gedrängt worden noch habe ich jemanden dazu gedrängt. Sowohl mit den CB-Funk als auch mit Geocaching habe ich aus eigenen Interesse begonnen.
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Nepi_und_seine_Bande
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Beitrag von Nepi_und_seine_Bande » So 26. Nov 2006, 23:56

radioscout hat geschrieben:Ich bin weder dazu gedrängt worden noch habe ich jemanden dazu gedrängt. Sowohl mit den CB-Funk als auch mit Geocaching habe ich aus eigenen Interesse begonnen.


Das ist doch schön, jedem das seine!
Was wir damit sagen wollten ist, dass nur weil Freunde einen mit zum Cachen nehmen sie einen nicht unbedingt zu etwas "drängen"/"zwingen" etc... müssen. Es kann auch gut aus eigenem Interesse passieren, man bekommt lediglich einen Impuls.

Dieser Impuls kann aus dem Internet kommen (ein Artikel etc..., so wie bei Dir/Euch) oder Freunde machen einen drauf aufmerksam oder nehmen einen einfach mal mit.
Genauso, um zum Thema zurück zu kommen, kann man jemanden auch bei einer Radtour Geocaching vorstellen. Natürlich sollte man niemanden "drängen", aber wenn ein Interesse daran besteht NEUES kennenzulernen, warum nicht! Ich denke das die Organisatoren vorher bei ihrer Gruppe anfragen werden ob überhaupt Interesse besteht!

Wir verstehen Eure Probleme nicht, wenn ihr Euer Hobbie nicht teilen wollt, dann schließt Euch in Euer Kämmerlein ein und sprecht mit niemanden darüber was ihr macht, dann bleibt ihr unter Euch!
Ist ja auch traurig, welche Caches wollt ihr dann noch suchen :twisted: , dann kommt es irgendwann doch zum Loggen der eigenen Caches <hehehe>

Nepi_und_seine_Bande
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familysearch
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Beitrag von familysearch » Mo 27. Nov 2006, 00:18

Nepi_und_seine_Bande hat geschrieben:Wir verstehen Eure Probleme nicht, wenn ihr Euer Hobbie nicht teilen wollt, dann schließt Euch in Euer Kämmerlein ein und sprecht mit niemanden darüber was ihr macht, dann bleibt ihr unter Euch!

Nepi_und_seine_Bande


Was spricht denn dagegen, dass man, wenn man eine "Geführte Radtour mit Geocaching" anbietet, nicht auch im Rahmen einer Vorbesprechung oder eines Handout-Papers kurz ins Geocaching einführt. Dazu würde es ausreichen, wenn man den Wikipedia-Eintrag jedem Radler vorab in die Hand drückt, vielleicht werden dann etliche mal auf die Geocaching-Seite surfen und auch vielleicht "Geocacher werden" wollen.
Geocaching lebt davon, dass möglichst viele ein GPS-Gerät haben. Alle Teilnehmer sollten einen Ausdruck des Geocache-Listings haben, und alle 3-4 Teilnehmer sollte ein GPS-Gerät vorhanden sein.
Es ist m.E. kein Geocaching mehr, wenn 15 Radler von einem Führer mit einem GPS-Gerät an den Ort der Suche geleitet werden.
Nur so ein Vorschlag
familysearch

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Nepi_und_seine_Bande
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Beitrag von Nepi_und_seine_Bande » Mo 27. Nov 2006, 09:27

familysearch hat geschrieben:
Was spricht denn dagegen, dass man, wenn man eine "Geführte Radtour mit Geocaching" anbietet, nicht auch im Rahmen einer Vorbesprechung oder eines Handout-Papers kurz ins Geocaching einführt. Dazu würde es ausreichen, wenn man den Wikipedia-Eintrag jedem Radler vorab in die Hand drückt, vielleicht werden dann etliche mal auf die Geocaching-Seite surfen und auch vielleicht "Geocacher werden" wollen.
Geocaching lebt davon, dass möglichst viele ein GPS-Gerät haben. Alle Teilnehmer sollten einen Ausdruck des Geocache-Listings haben, und alle 3-4 Teilnehmer sollte ein GPS-Gerät vorhanden sein.
Es ist m.E. kein Geocaching mehr, wenn 15 Radler von einem Führer mit einem GPS-Gerät an den Ort der Suche geleitet werden.
Nur so ein Vorschlag
familysearch


Da spricht gar nix dagegen :lol: genau das meinte ich mit:

Nepi_und_Seine_Bande hat geschrieben:Genauso, um zum Thema zurück zu kommen, kann man jemanden auch bei einer Radtour Geocaching vorstellen. Natürlich sollte man niemanden "drängen", aber wenn ein Interesse daran besteht NEUES kennenzulernen, warum nicht! Ich denke das die Organisatoren vorher bei ihrer Gruppe anfragen werden ob überhaupt Interesse besteht!


Nur habe ich es nicht so präzise ausgedrückt :D ! Der Impuls eben :)
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Beitrag von laogai » Mo 27. Nov 2006, 10:29

FYI

Aus der aktuellen Ausgabe der Radzeit (05/06, Seite 39):
GPS-Kurs
Samstag, 25. November 10:30 Uhr
    Was ist GPS und was kann es?

    Wozu kann man GPS verwenden (Radfahren, Wandern, Wassersport, Geocaching...)?

    [...]
Geo-Inquisitor
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"Die Diskussion hatten wir glaub schon ... und es kam raus, dass am Ende immer ein Mensch sitzt der sich die Sache nochmals ankuckt"

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safri
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Beitrag von safri » Di 28. Nov 2006, 00:00

Persönlich hätte ich nichts dagegen, wenn bei einer Radtour auch der eine oder andere Cache von mir gesucht würde.
Immerhin hat einer meiner Caches sogar die "Deutsche Wanderjugend" erlebt (oder sollte ich schreiben überlebt?): mehrere Rudel á 6-15 Leute.

Den Beteiligten hat die Sache Spaß gemacht: Geocachen war ja nur ein Angebot unter vielen (es gab auch z.B. Wandern mit Lamas u.a.) und es haben diejenigen gewählt, die sich dafür interessierten.
Genauso werden bei den Radtouren sicher keine "Geomuffel" mitfahren sondern sich dann andere cachefreie Touren aussuchen.
Und für diejenigen, die es interessiert, hat ja der Owner seine Caches ins Netz gestellt. Da kann man nicht nachher einen Rückzieher machen und den Cache verbieten, nur weil die Suchgruppe größer ist.

Übrigens wird mit den Caches anderer Leute beim ADFC kein Geld verdient: wenn ein kommerzielles Reiseunternehmen, wie das von Laogai erwähnte:

http://www.netzmarkt.de/gomera-trekking ... e3926.html

Caches anderer Owner zum Brötchenerwerb benutzen würde, hätte ich ganz entschieden etwas dagegen. Aber ich glaube doch, dass die ihre eigenen Caches speziell für ihre Kunden kreieren.
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safri
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Beitrag von safri » Di 28. Nov 2006, 00:09

Team-Ludwigshafen hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Wer ist bloß auf die Idee gekommen, die so zu nennen?
Das ist doch was ganz anderes. Die richtigen Wandervögel haben mit Geocaching nichts zu tun.


Das war meine unmaßgebliche Idee. Als ich zum ersten Mal hier mit der "Deutschen Wanderjugend" und deren erklärten Zielen konfrontiert wurde, dachte ich bei mir: "Was sind denn das für Vögel" ? Und schon war die Assoziation da - wollte den tatsächlichen Namensträgern damit nicht zu nahe treten !


Was habt ihr nur gegen die Deutsche Wanderjugend? Immerhin engagieren die sich auch finanziell fürs Geocaching, was man von den richtigen "Wandervögeln" ja nicht behaupten kann.

Zitat Startseite "Geocaching.de":

"Im September 2005 begannen engagierte Freiwillige, das Community-Projekt Geocaching.de auf neue Füße zu stellen. Die Deutsche Wanderjugend (http://www.wanderjugend.de) bot dabei ihre Hilfe an. Eine enge Zusammenarbeit mit der deutschen Geocaching-Datenbank http://www.opencaching.de wurde im Januar 2006 beschlossen. Ein eigener Server wurde von der Deutschen Wanderjugend angemietet und für dieses Projekt zur Verfügung gestellt. Am 10.05.2006 ging unser Server mit einem CMS-System, einem Datenbank-Server und einem Kartenserver mit Kartenmaterial und Luftbilddaten online."
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Beitrag von radioscout » Di 28. Nov 2006, 00:16

safri hat geschrieben:Was habt ihr nur gegen die Deutsche Wanderjugend? Immerhin engagieren die sich auch finanziell fürs Geocaching, was man von den richtigen "Wandervögeln" ja nicht behaupten kann.

Ich habe nichts gegen die DWJ und natürlich auch nichts gegen die Wandervögel.
Und das sich die Wandervögel nicht für Geocaching interessieren, kann ich sehr gut nachvollziehen. Bei denen, die ich kenne, steht ein sehr traditionelles Fahrten(er)leben unter weitestgehenden oder vollständigem Verzicht auf alle moderne Technik im Vordergrund.
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