Neues von Galileo

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

eigengott
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Beitrag von eigengott » Sa 5. Mai 2007, 21:19

Sir Cachelot hat geschrieben:Kosten ist klar, aber hier gehts doch um verschwendete Gelder.


:?: Aus dem Artikel geht lediglich hervor, daß die Kosten vom Steuerzahler übernommen werden sollen. Von Verschwendung ist keine Rede.

Man bemerke auch die Aussage, Galileo sei ein unverzichtbares Projekt. Das dürfte auch die Industrie mitbekommen haben. Kein Wunder, daß diese keine Risiken übernehmen will. Denn am Markt macht Galileo überhaupt keinen Sinn, da deckt GPS längst alle Anwendungsbereiche ab. Miltärisch sieht's natürlich anders aus, aber da ist wie gesagt der Steuerzahler gefragt.

Alles nix Neues.

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Beitrag von GermanSailor » Sa 5. Mai 2007, 22:36

jmsanta hat geschrieben:Zum hunderttausendsten Mal: Galileo sendet entgegen ursprünglicher Planungen nicht im gleichen Frequenzband wie das milit. GPS, sodass die Amis Galileo lokal sehr eng begrenzt stören können ohne auch das milit. Nutzsignal von GPS zu stören. Nicht mehr und nicht weniger Einfluss haben die Amis auf Galileo.


Schreib mir doch bitte mal, was Deine Expertise in den Bereichen Jamming und Spoofing so ist.

Ansonsten wünsche ich Dir viel Glück, Dich an den Strohalm zu klammern, das Galileo störsicher sei!

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Beitrag von GermanSailor » Sa 5. Mai 2007, 22:43

eigengott hat geschrieben:Miltärisch sieht's natürlich anders aus, aber da ist wie gesagt der Steuerzahler gefragt.


Auch militärisch ist GPS längst nicht so wichtig wie manche immer glauben. Jedes Flugzeug, Schiff, U-Boot und sogar jeder Panzer kann ganz gut dank Integrierter Navigationsanlagen navigieren. GPS macht einiges einfacher, bequemer und schneller, aber das Militär wäre bei einem kompletten Ausfall am wenigsten betroffen.

Schlimmer sieht es da für die ganzen Anwendungen aus, die sich z.B. auf das GPS Zeitsignal verlassen sowie die zivile Luftfahrt, die zwar weiter funktionieren würde, aber mit wesentlich weniger Dichte im Luftraum und somit mit weniger Kapazitäten. (z.B. RVSM )

Eine weitere "urban legend" ist, dass die USA im Ersten Golfkrieg das GPS Signal verschlechterten. Das Gegenteil ist richtig. Da es nicht genug militärische Empfänger mit der Fähigkeit die L2 Frequenz zu entschlüsseln gab. Ähnlich wird es sich in Zukunft mit den L5 fähigen Geräten verhalten.

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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot » Sa 5. Mai 2007, 23:18

GermanSailor hat geschrieben:
Eine weitere "urban legend" ist, dass die USA im Ersten Golfkrieg das GPS Signal verschlechterten. Das Gegenteil ist richtig. Da es nicht genug militärische Empfänger mit der Fähigkeit die L2 Frequenz zu entschlüsseln gab. Ähnlich wird es sich in Zukunft mit den L5 fähigen Geräten verhalten.

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da habe ich in der c´t aber was anderes gelesen.
ich glaube es war so, das die sats etwas "verschoben" wurden um eine höhere abdeckung im irak zu bekommen.
außerdem hat man wohl in der gegend die sa aktiviert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System
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Beitrag von GermanSailor » So 6. Mai 2007, 10:27

Sat verschoben wegen einer besseren Abdeckung?

Was wohl das "G" in GPS bedeuted?

Wie so oft in den Medien, einer schreib vom anderen ab, es wird dadurch nicht richtiger.

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Beitrag von movie_fan » So 6. Mai 2007, 11:23

ich glaube net das die die sats verschoben haben... die welt ist komplett abgedeckt :) und für sowas den treibstoff nutzen.... na ich weiß net... sonst müssen die wohl zum nachtanken für nen paar millionen wieder da hoch...

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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot » So 6. Mai 2007, 12:21

GermanSailor hat geschrieben:Sat verschoben wegen einer besseren Abdeckung?

Was wohl das "G" in GPS bedeuted?

Wie so oft in den Medien, einer schreib vom anderen ab, es wird dadurch nicht richtiger.


Hört sich an, als ob da einer gerade mal 5 caches gefunden hat und noch nie Probleme mit ungünstigen Sats-Konstellationen gehabt hat.
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Beitrag von GermanSailor » So 6. Mai 2007, 13:28

Sir Cachelot hat geschrieben:Hört sich an, als ob da einer gerade mal 5 caches gefunden hat und noch nie Probleme mit ungünstigen Sats-Konstellationen gehabt hat.

Du hast recht, so ist es! ...und ich habe meine Ruhe!

Mir fehlt einfach die Erfahrung mit US-Militärtechnik, GPS-gestützen Navigationsanlagen und dergl.!

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Beitrag von London Rain » Mi 9. Mai 2007, 00:33

http://www.heise.de/newsticker/meldung/89391/

Die sollten den Elektroschott besser schnell einmotten bevor es ein Geldgrab ohne Ende wird...
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Beitrag von jennergruhle » Mi 9. Mai 2007, 16:52

Vielleicht sollten wir uns eher auf Glonass als Alternative und Ergänzung zu GPS einstellen. Allerdings scheint es da noch nicht so effektive und kleine Empfänger zu geben.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

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