Gibt es immer mehr Egoisten beim Geocaching???

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » Mi 24. Jan 2007, 10:58

Ich habe keinen Spaß daran, eine Micro-Serie im Müll an blöden Bunkern zu finden.


An Caches im Müll habe ich auch keinen Spaß.
Aber die Bunker finde ich interessant. Für mich ist es abwechslungsreich und interessant, wo im nahen Wald plötzlich ein Bunker steht, den ich noch nicht kannte. Immer nur Burgeruinen sind auch nicht der Renner, da war ich schon auf allen Schulausflügen.
LG Friederike - gartentaucher

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Beitrag von pom » Mi 24. Jan 2007, 11:34

gartentaucher hat geschrieben: Aber die Bunker finde ich interessant. Für mich ist es abwechslungsreich und interessant, wo im nahen Wald plötzlich ein Bunker steht, den ich noch nicht kannte.

Bin ich voll Deiner Meinung.
Es geht hier aber um urbane verrammelte Bunker direkt an der Straße, vor deren Tür eine Filmdose runtergefallen ist.
Die Bunker mitten im Wald sind selten vollgemüllt und als Lost Place Caches meistens sehr gute Locations.
Vor allem, wenn man zur Suche rein muss.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

Hubatt
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Beitrag von Hubatt » Mi 24. Jan 2007, 12:10

pom hat geschrieben:Nein. Durch die Lame-Micro-Schwemme wird die Latte so tief gehängt, dass Newbies heute kaum noch eine Möglichkeit haben, schöne Caches vorgelegt zu bekommen. Ergo meinen sie, eine hingerotzte Filmdose mit einem zusammengenüllten DIN-A-4-Zettel als Logbuch sei das Maß der Dinge. Hat heutzutage ein Cacher einen gewissen Anspruch an die Dosen, heißt es gleich, die Latte werde zu hoch gehängt!?

Die Bunker mitten im Wald sind selten vollgemüllt und als Lost Place Caches meistens sehr gute Locations.
Vor allem, wenn man zur Suche rein muss.
Hundert weiche Eier sind ok, die Filmdose im Bunkermüll jedoch nicht?* Wo ist jetzt da der Qualitätsunterschied? Warum soll jeder deine Ansprüche an die Qualität eines Caches teilen?
Versteh’ ich nicht.

(…)
Im April 2003 habe ich mit einer Nearest-Caches-Seite mit einem Umkreis von rund 20 km angefangen. Darauf gab es nicht einen lahmen Micro, sondern haufenweise Regulars an schönen Orten.
Selbst wenn es so war, hilft das heute keinem Anfänger mehr. Die Zahl der schönen Orte ist endlich. Viele dieser Orte sind belegt, und die Myriade der doofen Mikros ist gelegt, wobei „schön“ und „doof“ relativ bleiben.

Ich habe keinen Spaß daran, eine Micro-Serie im Müll an blöden Bunkern zu finden. Die Neugier, welche Art von Müll die Dose umgibt, ist auch eher gering.
Zustimmung. Was nicht heißt, daß man solche Caches nicht legen und loggen dürfen sollte. Offensichtlich haben einige (viele?) Leute daran ihre Freude. Ist doch ok.

__________
* Für Nicht-Hannoveraner: Beides Serien von Nicht-Anfängern!

knipser
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Beitrag von knipser » Mi 24. Jan 2007, 12:33

Jetzt will ich auch noch mal was hier schreiben. :wink:
Ich wohne auch in einer Gegend in der (in meinen Augen) relativ viel Caches liegen. Ja, es war recht problematisch da noch eine Location zu finden :(
Es hat aber funktioniert :lol:
Die ersten "Founds" bestätigen mich das ich bei meinen ersten beiden eigenen Caches halbwegs gut gelegen bin und ich auf diesem Weg weitermachen soll. Wobei mein erster Multi nicht wirklich "toll" von den Zwischenstationen ist. Wollte aber halt die Cacher dazu bringen das Naturdenkmal mal anzusehen und nicht einfach direkt zum Cache laufen lassen :lol:
Was ich aber ausdrücklich dazu sagen will: Da war relativ viel "Arbeit" dafür nötig :!: :!: (zumindest mehr als ich dachte)
Auch mein nächster Cache ist schon in Planung und da hab ich mir mal eine nette Idee für die erste Stage zurechtgelegt. Sobald das Wetter besser wird, erkundige ich dann mal die Landschaft an der Stelle.
Inzwischen hab ich einige Reise(Stadt)führer, Internetseiten, Buchveröffentlichungen etc. hinter mir. Mit etwas Recherche findet man Ideen für eigene Caches in seiner Umgebung. Nur weil ihr in einer Gegend aufgewachsen ist, sollte man nicht glauben man kennt alles :lol:
Nebenbei erfährt man dann auch noch etwas über die eigenen Wohnortgegend

Fazit:
Man findet immer etwas nettes. Man muss nur dafür was tun!:!: Lieblose Micros/Regulars etc. müssen nicht wirklich sein, dürfen aber gelegt werden. Etwas verbieten etc. ist nicht wirklich sinnvoll und jeder soll selbst entscheiden was er macht.
Das subjektive Empfinden spielt da auch eine Rolle. Was für den einen ein guter Cache ist, muss für einen anderen noch lange kein guter sein.

Und mein Rat an die Anfänger (zu denen ich mich auch noch lange werden zählen müssen): Keine Angst vor was "eigenem". Selbst wenn er nicht so toll wird, weitermachen und aus etwaigen Fehlern lernen (ich habe auch schon Dinge an meinen Caches entdeckt die ich am nächsten besser machen werde). Selbst wenn euch (nach eigenem Empfinden) ein Cache nicht wirklich gelungen ist (bzw. ihr das Gefühl in der Planung habt), verwirklicht ihn:!: (natürlich erst wenn ihr die selbst erkannten Kritikpunkte überdacht und evt. abgeschwächt habt) Den perfekten Cache werded ihr nie hinbekommen! Das ist wie beim Fotografieren. DAS Bild machst Du nie im leben. Nur die Bilder werden über die Zeit besser (dank mehr Erfahrung, wissen,....) :wink:

Es gibt sicher Geocacher die ihn gut oder zumindest OK finden.
Und nur nicht durch Forenbeiträge verunsichern lassen !!!

Gruß
knipser
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pom
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Beitrag von pom » Mi 24. Jan 2007, 12:50

Hubatt hat geschrieben: Hundert weiche Eier sind ok, die Filmdose im Bunkermüll jedoch nicht?* Wo ist jetzt da der Qualitätsunterschied? Warum soll jeder deine Ansprüche an die Qualität eines Caches teilen?
Versteh’ ich nicht.

Herzelein, ich habe mich niemals lobend über die Weichei-Serie geäußert.
Fakt ist aber, dass Spider01 keine dieser Dosen in den Müll geworfen hat und die Weicheier in einem Gebiet fast immer einen schönen Spaziergang in der Feldmark wert sind. Außerdem ist diese Serie dermaßen trashig, dass sie fast schon wieder geil ist. Der Ed-Wood-Effekt quasi.

Die Zahl der schönen Orte ist endlich. Viele dieser Orte sind belegt, und die Myriade der doofen Mikros ist gelegt, wobei „schön“ und „doof“ relativ bleiben.

... und weil die coolen Locations schon belegt sind, legt man aus Frust darüber halt einen lahmen Micro in den Müll? Werden die schnelleren Verstecker schon sehen, was sie davon haben? Das verstehe ich jetzt nicht.
Abgesehen davon rief mich gestern unser fester Freier der Schmiede an, und berichtete von einem "neuen" unbecachten Lost Place vor den Toren Hannovers. Man muss also nur suchen bzw. mit offenen Augen durch die Gegend ziehen, statt wahllos Dosen an jedes "Gotteshaus", jeden Bunker oder meinetwegen auch jedes Bordell zu werfen. Wie wär's denn mal mit "Autohäuser Deutschlands" oder "sehenswerte Straßenstriche"? :wink:

Was nicht heißt, daß man solche Caches nicht legen und loggen dürfen sollte. Offensichtlich haben einige (viele?) Leute daran ihre Freude.

:roll: Ist klar. Deshalb steht in solchen Listings auch sowas wie: "Jedes Log, dass sich über Müll beschwert, wird kommentarlos gelöscht." :twisted:
Das ist nichts weiter als blasierte Arroganz der Owner, die nicht begriffen haben, dass Geocaching nix mit der Stadtreinigung zu tun hat.

Edit: Ich habe vor ein paar Jahren im Dunkeln einen Multi an einem Lost Place in der Stadt gelegt. Dass ein paar Meter weiter Junkie-Müll rumlag, und die Sucher wegen der Ungenauigkeit auch dort gesucht haben, hatte ich beim Verstecken nicht bemerkt und bedacht. nach den ersten Logs gab es nur eine Möglichkeit: Ab ins Archiv mit dem Ding! Das muss ein Verstecker auch mal zugeben können und dementsprechende Konsequenzen ziehen.
Zuletzt geändert von pom am Mi 24. Jan 2007, 13:08, insgesamt 2-mal geändert.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
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Beitrag von pom » Mi 24. Jan 2007, 13:00

knipser hat geschrieben: Man findet immer etwas nettes. Man muss nur dafür was tun!:!: Lieblose Micros/Regulars etc. müssen nicht wirklich sein,

Applaus!
knipser hat geschrieben:Den perfekten Cache werded ihr nie hinbekommen! (...)Es gibt sicher Geocacher die ihn gut oder zumindest OK finden.

Ebend. Mainstream kann man auch etwas frei mit "Mittelstrahl" übersetzen. Kein Cache wird jedem zusagen.
Aber vor dem Auslegen darf man sich auch gerne mal Gedanken machen, ob man als Sucher die unteren angepinkelten Enden aller Fallrohre einer Kirche oder einen Haufen Müll (evtl mit ungesicherten Spritzen) nach einer Fotodose absuchen oder immer wieder Diskussionen mit aufmerksamen Nachbarn (es kommt ja nicht nur ein Cacher) am Cache führen will.
Diese Gedanken kommen einem erst mit der wachsenden Erfahrung. Deswegen ist es ja so schade, dass Newbies von den "Alteingesessenen" kaum noch etwas anderes vorgemacht wird als solch lahme Micros. Wie ich schon mehrmals schrob: Kein Wunder und auch nicht Schuld des Neulings, dass er dann meint, sowas sei Geocaching.
Zuletzt geändert von pom am Mi 24. Jan 2007, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Lakritz » Mi 24. Jan 2007, 13:38

pom hat geschrieben:Diskussionen mit aufmerksamen Nachbarn [...]
Diese Gedanken kommen einem erst mit der wachsenden Erfahrung.

Hmmm... leider gibt es auch relativ erfahrene Cacher, die keine Lust haben, ihr Wohnumfeld zu verlassen, um einen Cache zu verstecken. :(
(Mittlerweile bekomme ich beim Wort "urban" schon Hautausschlag.)
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Beitrag von greiol » Mi 24. Jan 2007, 13:46

pom hat geschrieben: oder "sehenswerte Straßenstriche"? :wink:

hehe. das gibt dann noch mehr so stories wie neulich.

wir zogen am abend bei einem multi so von station zu station als wir plötzlich geräusche hören. wir biegen um die ecke zur stage und im licht unserer scheinwerfer erkennen wir ein päärchen, welches durchaus beschäftigt wirkt :oops:.

wir dimmen unsere lampen (eine reicht ja völlig aus :twisted:), verschaffen uns einen überblick über die stage und biegen diskret um die nächste ecke.

der ermittelte wert kann nicht passen :(. also müssen wir nochmal nachsehen.

und siehe da, ein anderes ergebnis.

Cacher A: Ich glaube hier rechnen wir mal mit 6.
Cahcer B: Ich glaube damit hat der Typ auch gerechnet bevor wir auftauchten.
Cacher C: Jetzt sind sie weg. Wir können nochmal in Ruhe zählen.

nach wiederholtem zählen konnten wir uns dann auf ein gemeinsames ergebnis einigen (aber das wird hier nicht verraten).

Back on Topic:

es ist nun mal so, daß wirklich interessante stellen zunehmend bedost sind und es dadurch schwieriger wird. das heisst natürlich nicht, daß es nicht unmöglich ist. dafür muss man aber auch ab und an mal was anderes tun als anderer leute caches suchen, denn die führen ja nur dahin wo ja schon was liegt ;)

such man zu lange ist man ein egoist, sucht man nicht lange genug ist es ein "mistcache". das macht das ganze nicht einfacher.
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben
(Christian Morgenstern)

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Beitrag von goldensurfer » Mi 24. Jan 2007, 14:23

Ich kenne da eher das andere Extrem: drei Caches gefunden (oder auch mal gar keinen), und dann einen Cache versteckt. Wenn's geht einen Multi mit viel Rechnerei und ebensovielen eingearbeiteten Fehlern. Und 4 Wochen später verliert der Owner dann die Lust und loggt sich nicht mehr ein und reagiert nicht mehr auf Mails.
Die "Nur-Sucher" kenne ich jetzt gar nicht. Ich muss aber gestehen, dass ich nicht bei jedem Finder ins Profil schaue.
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Beitrag von Hubatt » Mi 24. Jan 2007, 15:06

pom hat geschrieben:Herzelein, ich habe mich niemals lobend über die Weichei-Serie geäußert.
Fakt ist aber, dass Spider01 keine dieser Dosen in den Müll geworfen hat und die Weicheier in einem Gebiet fast immer einen schönen Spaziergang in der Feldmark wert sind. Außerdem ist diese Serie dermaßen trashig, dass sie fast schon wieder geil ist. Der Ed-Wood-Effekt quasi.
Schnucki, du mußt verzeihen, daß mir der Qulitätsunterschied zwischen hundert Filmdosen in der Feldmark und sechs an nem Bunker verborgen bleibt. Lieblos (wenn es denn so ist) hingeballerte Dose bleibt lieblos hingeballerte Dose, egal, wo sie liegt. Sechs lieblos hingeballerte Dosen im Großstadtmüll tragen weniger zu einer Lahmer-Mikro-Schwemme bei als hundert aufm Acker. So rein quantitativ.

... und weil die coolen Locations schon belegt sind, legt man aus Frust darüber halt einen lahmen Micro in den Müll? Werden die schnelleren Verstecker schon sehen, was sie davon haben? Das verstehe ich jetzt nicht.
Abgesehen davon rief mich gestern unser fester Freier der Schmiede an, und berichtete von einem "neuen" unbecachten Lost Place vor den Toren Hannovers. Man muss also nur suchen bzw. mit offenen Augen durch die Gegend ziehen, statt wahllos Dosen an jedes "Gotteshaus", jeden Bunker oder meinetwegen auch jedes Bordell zu werfen.
Das ist es:
Hundert Weicheier = gut, weil trashig und Ed kommt vorbei
Lost Place vor den Toren der Stadt = gut, weil Lost Place
Sechsmal Bunker in der Stadt = schlecht, weil Müll

Obwohl ich gern draußen herumlaufe, auch in der Feldmark, wüßt’ ich nicht, warum ich auch nur einen von Spider01’ Weicheiern einsammeln sollte.
Obwohl ich gern mal in ner abgeschrotteten Burgruine o. ä. herumlaufe, wüßt’ ich nicht, warum ich den Kalten Reifen einsammeln sollte.
Und da stimmen wir überein, ich wüßt’ nicht, warum ich nen Cache im Bunkermüll einsammeln sollte.

Das sind doch aber alles persönliche Vorlieben oder Abneigungen, die gar nix mit irgendeiner Qualität zu tun haben. Laß den Leuten doch ihre Müll-Teile. Schockt doch nicht. Nicht aufregen, einfach nicht einsammeln. ;)

Wie wär's denn mal mit "Autohäuser Deutschlands" oder "sehenswerte Straßenstriche"?
Warum nicht. Käme auf die Ausarbeitung an. Muß ja nicht die Filmdose in der gefüllten Altöltonne sein oder im gefüllten Kondom. :lol:



:roll: Ist klar. Deshalb steht in solchen Listings auch sowas wie: "Jedes Log, dass sich über Müll beschwert, wird kommentarlos gelöscht." :twisted:
Das ist nichts weiter als blasierte Arroganz der Owner, die nicht begriffen haben, dass Geocaching nix mit der Stadtreinigung zu tun hat.
In der Tat eine eingenartige Logbedingung. Schätze, Powersearcher hat sich über jemanden geärgert und nu’ steht’s drin. *schulterzuck*

Edit: Ich habe vor ein paar Jahren im Dunkeln einen Multi an einem Lost Place in der Stadt gelegt. Dass ein paar Meter weiter Junkie-Müll rumlag, und die Sucher wegen der Ungenauigkeit auch dort gesucht haben, hatte ich beim Verstecken nicht bemerkt und bedacht. nach den ersten Logs gab es nur eine Möglichkeit: Ab ins Archiv mit dem Ding! Das muss ein Verstecker auch mal zugeben können und dementsprechende Konsequenzen ziehen.
Ja. Klar. Recht so! Und? Die Mülldebatte entzieht sich meiner Kenntnis.

(…) Kein Cache wird jedem zusagen.
Aber vor dem Auslegen darf man sich auch gerne mal Gedanken machen, ob man als Sucher die unteren angepinkelten Enden aller Fallrohre einer Kirche oder einen Haufen Müll (evtl mit ungesicherten Spritzen) nach einer Fotodose absuchen oder immer wieder Diskussionen mit aufmerksamen Nachbarn (es kommt ja nicht nur ein Cacher) am Cache führen will.
Diese Gedanken kommen einem erst mit der wachsenden Erfahrung. Deswegen ist es ja so schade, dass Newbies von den "Alteingesessenen" kaum noch etwas anderes vorgemacht wird als solch lahme Micros. Wie ich schon mehrmals schrob: Kein Wunder und auch nicht Schuld des Neulings, dass er dann meint, sowas sei Geocaching.
Natürlich ist genau das Geocaching. Und das ist sogar das gute daran. ;)

Was ich sagen will: Ob Caches gut, schlecht sonst wie empfunden werden, hängt nicht von Anzahl und Lage im Raum ab. Es gibt kein allgemeigültiges Gütekriterium. Na ja, halbwegs stimmige Koordinaten vielleicht. Für alles andere wird sich aus unterschiedlichsten Gründen ein Befürworter finden.

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