Gibt es immer mehr Egoisten beim Geocaching???

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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König Moderig
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Beitrag von König Moderig » Do 11. Jan 2007, 16:02

Ja, so etwas in der Art. Aber halt mit wirklich anfängerfreundlichen Erklärungen und Aufgaben, die nach und nach immer schwerer werden. So eine Art "Tutorial", will ich mal sagen :-D

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Beitrag von greiol » Do 11. Jan 2007, 16:29

haken dran.

wie man am besten sucht, lernt man am besten beim suchen.
wie man am besten versteckt, lernt man am besten beim verstecken.

anfänger machen vielleicht beim suchen oder verstecken "fehler". na und?

was ein fehler ist hängt auch immer stark von der jeweiligen umgebung ab in der ein cacher "gross" geworden ist. das fällt vor allem auf wenn man umzieht, denn in verschiedenen Regionen werden Caches völlig unterschiedlich gelegt.

wenn ich mal zeit und gelände finde lege ich einen nachtcache mit münchner stages und frankfurter refelktoren in düsseldorf. da bin ich mal gespannt wie die rückmeldungen sein werden. :lol:

das eigentliche problem ist doch nicht das verstecken sondern die art und weise wie feedback gegeben und angenommen wird. in einigen extremfällen fallen mir hier eher die begriffe zensur und selbstzensur ein. man muss nicht alles schönreden und man muss nicht gleich mit der brechstange rein. allerdings kostet sowas natürlich zeit und persönlichen einsatz. vielleicht auch mal ein bierchen mit dem jeweiligen owner ...
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Beitrag von König Moderig » Do 11. Jan 2007, 16:37

@greiol: Ich fürchte, deine Signatur alleine bringt es auf den Punkt :-D

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Do 11. Jan 2007, 18:14

pom hat geschrieben:um quasi als "Ausbildungseffekt" zu zeigen, was in der Szene als "schöner Cache" anerkannt wird.

Ein Blick auf die Logzahlen zeigt es: Micros direkt an der Straße.
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Beitrag von greiol » Do 11. Jan 2007, 18:51

radioscout hat geschrieben:Ein Blick auf die Logzahlen zeigt es: Micros direkt an der Straße.

das ist die berühmte abstimmung mit den füssen, denn auch die "schöncacher" nehmen bei der anfahrt gerne einen "beifang" mit, andere stehen eh drauf und wenn man nur auf der durchreise ist und einfach mal 10 minuten verschnaufen will, fängt man auch keine wanderung an.

ich denke beide cachearten haben ihre berechtigung - wenn auch aus unterschiedlichen gründen.
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morsix
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Beitrag von morsix » Do 11. Jan 2007, 20:34

greiol hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Ein Blick auf die Logzahlen zeigt es: Micros direkt an der Straße.

das ist die berühmte abstimmung mit den füssen, denn auch die "schöncacher" nehmen bei der anfahrt gerne einen "beifang" mit, andere stehen eh drauf und wenn man nur auf der durchreise ist und einfach mal 10 minuten verschnaufen will, fängt man auch keine wanderung an.

ich denke beide cachearten haben ihre berechtigung - wenn auch aus unterschiedlichen gründen.


Alle Caches haben ihre Berechtigung, weil es für alles (wie auch sonst im Leben) garantiert Liebhaber gibt. Ich nehm alles, ausser Brutal-Abzählcaches, obwohl ich mit dem Radl eh nicht statistikmässig anstinken kann.

Obwohl, wie es schon hier gesagt wurde, die schönsten Caches sind die, an die man sich nach einem jahr immer noch positiv erinnern kann und sagt: Mann, das war ein geiles Erlebnis.

Grüße
Rudi
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Beitrag von radioscout » Do 11. Jan 2007, 21:40

Starglider hat geschrieben:Er sollte nur ein in irgendeiner Art besonderes Erlebnis bieten, an das man sich idealerweise auch ein Jahr später noch erinnern kann, und zwar möglichst positiv.

Manche Caches prägen sich alleine durch den Aufwand ein, den man zum heben betreiben musste. Wenn man am Ende vor allem froh ist, dass man den Cache (endlich) hinter sich hat, gehört er für mich nicht zu den besonders guten.

Das ist doch wie bei jeder Urlaubsreise.
An viele erinnert man sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr. Die üblichen Sauftouren nach Mallorca oder den langweilige Badeurlaub mit Frau und Kindern wird man schnell vergessen.

Aber wenn es schon mit einem ausgefallenem Flug incl. Übernachtung auf dem Airport anfängt, daß Hotel eine Baustelle ist, der Strand eine Müllkippe usw., wird man sich noch lange daran erinnern.
Genauso wie an einen Urlaub, in dem einfach alles perfekt gelaufen ist. Tolles Hotel, super Essen, sauberer Strand, schöne Landschaft, interessante Sehenswürdigkeiten, viele Möglichkeiten, etwas interessantes zu machen usw.

Aber woran erinnert man sich lieber?
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Beitrag von König Moderig » Fr 12. Jan 2007, 13:41

radioscout hat geschrieben:Aber woran erinnert man sich lieber?


Natürlich an die Müllkippe am Strand, der Mensch liebt Gewohnheiten :-D

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papa.joe
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Re: Gibt es immer mehr Egoisten beim Geocaching???

Beitrag von papa.joe » Fr 12. Jan 2007, 14:23

wallace&gromit hat geschrieben:Gibt es immer mehr Egoisten beim Geocaching???

Sind sie als Krönung dann noch nicht mal Premium Member und tendieren auch noch zum herummeckern, geht mir ja schon der Hut hoch!

Ich bin überzeugter Cacher, allerdings kein Premium Member. Bei meinen Logs versuche ich, mehr zu schreiben, als nur "Super Cache" oder "found at ..." und erlaube mir, positive wie negative Kritik zu äussern. Ich wüsste allerdings nicht, warum mich das zum Egoisten machen sollte.

wallace&gromit hat geschrieben:Mir fallen immer öfter Cacher auf, die schon über hundert Caches gefunden haben, jedoch noch nicht einen einzigen popeligen Cache gelegt haben!

Nach den ersten 100 Caches habe ich angefangen, selbst welche zu legen. Allerdings in einem Gebiet und einer Schwierigkeitsstufe, die nur wenig Besucher anlockt. Musste daher schon welche wieder abbauen und plane deswegen auch keine neuen. Wenn das gefordert würde oder ich wollte, könnte ich für die Statistik leicht in meinem Ort 20 Micros in die Gegend schmeissen. Aber das will wirklich niemand. Deswegen soll es doch jeder machen, wie er kann und möchte. Insgesamt gibt es eine hohe Dichte an Caches, für mich problematisch ist es aber zunehmend, die wirklich guten Caches zu finden.

[quote="wallace&gromit"]Ich spiele jedenfalls schon mit dem gedanken, bei caches die Logbedingung "Finder muss premium member sein um loggen zu dürfen"/quote]
Das gibt es doch bereits mit den Premium Caches. Allein in meiner Umgebung drei Stück, die ich nicht einmal ausblenden kann! Wenn irgendwer meint, er müsse solche Bedingungen einführen, bitte. Ob man aber Downtrader oder Vandalen durch so etwas wirksam ausschließt? Da habe ich Zweifel.

Gruß
papa.joe

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Beitrag von JMF » Sa 20. Jan 2007, 20:25

Hallo,

Rokop hat geschrieben:Ich stehe zu meinen Kirchen, Wasserhäusen, Notrufsäulen, Wasserkraftanlagen usw.

Klingt gut. :-)

Die nordhessischen Cacher sind über jeden Einzelnen Cache froh und aus allen Teilen der Republik strömen die Leute mittlerweile hierher.

Ohne jetzt meckern zu wollen: wie kommst du denn zu der Aussage?

Wer sie nicht mag, soll wo anders hinfahren.

Danke, daß es doch noch jemanden gibt, der gleiches schreibt!

Wenn ich in D unterwegs bin, hätte ich gar keine Zeit Eure all so anspruchsvollen 10 Sterne Caches zu suchen, es sei denn, ich fahre gezielt nach Solchen los. Ich freu mich dann über diese "lieblosen" Caches, die manchmal anspruchsvoller und netter sind, als manch einer glaubt.

Auch das kann ich irgendwie gut nachvollziehen.

Und nein, ich werde meine Meinung nicht ändern :)

Wieso auch?

Warum ich eigentlich geschrieben habe; keine Ahnung... Mir war danach, nachdem ich in einem Fred dein Posting gelesen habe.

Gibt da ja im Rhein-Main-Forum gerade auch mal wieder div. Threads über div. Caches (Micros, Tradis, "sinnlose Caches"....)
Ist wohl immer das gleiche und kommt wohl öfter mal vor: mal hier und mal dort.
Irgendwie ein wenig nervend...


Grüße

Jörg
Zuletzt geändert von JMF am Sa 20. Jan 2007, 20:37, insgesamt 1-mal geändert.

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