Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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HCC
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Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Beitrag von HCC » Mo 5. Feb 2007, 19:44

Wie handhabt ihr das, bzw. wie habt ihr's lieber? Wenn die Koordinaten von allen Stationen eines Multis schon in der Cachebeschreibung stehen, und man nur die Cachekoordinaten berechnen muss, oder wenn man alle Stationen berechnen muss?

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knipser
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Beitrag von knipser » Mo 5. Feb 2007, 20:06

Wenn es gut gemacht ist finde ich beide Alternativen OK :D
Gruß
knipser
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eliminator0815
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Beitrag von eliminator0815 » Mo 5. Feb 2007, 20:13

Ich persönlich empfinde diese ganze Rechnerei als mehr als lästig. Obwohl die Gesetze der Mathematik eigentlich eindeutig sein sollten, kommt es doch immer wieder zu Mißverständnissen.
Beim Geocaching geht es mir um schöne und interessante Location und nicht um den Nachweis meiner mathematischen Fähigkeiten.
Schöner finde ich einen direkten Hinweis auf die Koordinaten oder eine notfalls eine einfache Projektion.

Tschüß Micha
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Mo 5. Feb 2007, 20:14

...die Stationen berechnen ist erheblich spannender, man sieht dann nicht gleich, wo man überall lang kommt. Am liebsten habe ich Multis, wo man vollkommen im dunkeln tappt, was einen erwartet. Das Risiko ist höher, daß man mal nen Kilometer mehr laufen muss oder eine exakte Zeitplanung unmöglich ist, aber genau das macht einen Cache zum Abenteuer. Für fades Stationen ablaufen gibts Volkswandertage ;)

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Beitrag von radioscout » Mo 5. Feb 2007, 20:19

Einzelne Stages angeben und nur die Endkoordinaten ausrechnen.
Dabei sollten die zu ermittelnden Werte eindeutig sein, denn die automatische Kontrolle der Ergebnisse, die sich beim Ausrechnen jeder Stage ergibt, entfällt. Bei Bedarf eine Kontrollmöglichkeit schaffen.

Man kann die Wegpunkte bequem zu Hause in den GPSr laden und muß nicht mit steif gefrorenen Fingern auf den winzigen Tasten tippen. Bei schlechtem Wetter, speziell Regen und starkem Wind, ist es sehr angenehm, wenn man nicht viel auf nassem Papier schreiben muß, daß einem der Wind wegreißen will.
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Beitrag von gartentaucher » Mo 5. Feb 2007, 20:22

Das ist mir komplett wurscht. - Solange die Rechenaufgaben sinnvoll sind.

Ich hatte mal einen Cache mit Geteiltaufgaben mit mehreren Stellen hinter dem Komma + runden. Ohne Taschenrechner ging dann gar nichts mehr. Den habe ich aber nicht dabei. Da würde ich nicht noch mal anreisen.
LG Friederike - gartentaucher

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Beitrag von radioscout » Mo 5. Feb 2007, 20:24

eliminator0815 hat geschrieben:Ich persönlich empfinde diese ganze Rechnerei als mehr als lästig.

-tiger- hat geschrieben:...die Stationen berechnen ist erheblich spannender, man sieht dann nicht gleich, wo man überall lang kommt.

Wer sich überraschen lassen will, kann die Wegpunkte unterwegs nacheinander eingeben.

Kompromissvorschlag:
In der Beschreibung steht vor jeder Stage eine Formel zur Koordinatenberechnung und am Ende der Beschreibung eine Tabelle mit allen WPs. So kann sich jeder das aussuchen, was ihm gefällt.
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Beitrag von alex3000 » Mo 5. Feb 2007, 20:36

radioscout hat geschrieben:Wer sich überraschen lassen will, kann die Wegpunkte unterwegs nacheinander eingeben.


Und das ist bei manchen GPSr-Kübeln recht lästig, wenn man es sich doch vom Computer zu Hause ganz enstpannt auf das Gerät klöppeln lassen kann.

Nachteil, wenn der Final erst am Ende aus den ganzen vorherigen Stationen berechnet werden soll: Hat man unterwegs einen Fehler gemacht (sich z.B. bei den Kondomautomaten verzählt) muss man die ganze Blubbi nochmals ablaufen. Landet man jedoch im gelben Kinderplanschbecken, kann der Gedanke an einen Fehler in der vorherigen Station schnell durchzucken.
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
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Beitrag von ksmichel » Mo 5. Feb 2007, 20:56

Ich finde die Rechnerei nicht so doll, wenn ein Multi in eine Rechen-Orgie ausartet.
Richtig klasse finde ich hingegen, wenn es Prüfsummen oder so etwas gibt. Und gut finde ich auch, wenn die Leute, die Rechenaufgaben aufgeben, sich auch mit Regeln wie "Punktrechnung vor Strichrechnung" auskennen.
Gut finde ich auch, wenn in Cachebeschreibungen nicht solche Sätze wie "50 Meter LINKS davon" vorkommen.
Gut ist auch, wenn Hints keine neuen Rätsel sind.
Und wenn die Koordinaten dahin zeigen, wo tatsächlich ein Cache liegt. :wink:
Schöne Grüße,
ksmichel
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lindolf
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Beitrag von lindolf » Mo 5. Feb 2007, 21:05

Der Weg ist das Ziel.
Alles was dazu dient, unterwegs Spannung aufzubauen ist gut, alles was nur mechanische Rechnerei 4.Klasse ist, finde ich öde.
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