Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

M.B.
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Beitrag von M.B. » Mo 5. Feb 2007, 21:12

wenn wir koordinaten berechnen lassen, versuchen wir eine aufgabe zu stellen, die man im kopf rechnen kann (sofern man die 4 grundrechenarten beherrscht). eine mischung aus (kleinen) berechnungen, peilen und koords finde ich sehr schön.
mfg M.B.
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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mo 5. Feb 2007, 21:13

alex3000 hat geschrieben:Nachteil, wenn der Final erst am Ende aus den ganzen vorherigen Stationen berechnet werden soll: Hat man unterwegs einen Fehler gemacht (sich z.B. bei den Kondomautomaten verzählt) muss man die ganze Blubbi nochmals ablaufen.

Deshalb ja auch:
> Dabei sollten die zu ermittelnden Werte eindeutig sein, denn die
> automatische Kontrolle der Ergebnisse, die sich beim Ausrechnen jeder
> Stage ergibt, entfällt. Bei Bedarf eine Kontrollmöglichkeit schaffen.

Idealerweise wird nach etwas gefragt, was man einfach fotografieren kann. Dann kann man, wenn man die Dose nicht findet, mit den Fotos nach Fehlern suchen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Guido-30
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Beitrag von Guido-30 » Mo 5. Feb 2007, 21:22

gartentaucher hat geschrieben:Ich hatte mal einen Cache mit Geteiltaufgaben mit mehreren Stellen hinter dem Komma + runden. Ohne Taschenrechner ging dann gar nichts mehr. Den habe ich aber nicht dabei. Da würde ich nicht noch mal anreisen.

Also ich habe eigentlich immer 2 Taschenrechner dabei: Einen im Handy, einen im GPS.
Was aber nicht bedeutet, dass ich solche Caches gerne mache.

Wenn schon Multi, dann finde ich am Besten die Caches, wo man einfach die KO´s vom nächsten Punkt finden muss. Oder eine einfache Projektion.
Und wenn dann in der Beschreibung schon angegeben wird, ob man 500m oder 5km Hinweg zum Cache hat, ist das auch nicht schlecht.

pom
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Beitrag von pom » Mo 5. Feb 2007, 21:23

Wo steht eigentlich geschrieben, dass jeder Multi gleichzeitig eine Klassenarbeit in Mathe sein soll?
Ausgefuxte Verstecke mit Hinweisen zum Final zu finden hat wesentlich mehr von "Sachensuchen" als die Frage, welche selbstgebaute Regel der Mathematik der Owner beim jeweiligen Cache angewendet hat.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Di 6. Feb 2007, 00:22

ksmichel hat geschrieben:Richtig klasse finde ich hingegen, wenn es Prüfsummen oder so etwas gibt.


Besonders lustig finde ich solche Caches, wo man mit Hilfe der Prüfsummen und etwas Hirnschmalz direkt die Final Koordinaten ausrechnen kann, ohne auch nur an einer einzigen Stage gewesen zu sein.

Wobei auch komplexe Rechnereien spannend sein können. Für den Cache hier reichen mittlere Kenntnisse in Astrophysik bereits aus ;)

http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 1c5344ff94

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Beitrag von greg » Di 6. Feb 2007, 03:21

Ich finde die Rechnerei nicht so doll, wenn ein Multi in eine Rechen-Orgie ausartet.


Ich find es lustig, wenn Cacher in den Logs reinschreiben, das bei einer simplen Zählaufgabe sie sich verzählen und deswegen km weit auf dem Falschen weg gegagnen sind. :lol: Erst recht, wenn noch eine Gruppe dabei ist, und alle unfähig sind, auf einer Ortstafel alle sieben "S" und "s" zu Zählen, seltsamerweise aber viele sechs zählen.

Da das schon mehr als einmal passiert ist, habe ich an der falschen Final auch eine Dose versteckt wo ein Zettel drinn ist wo steht "du hast dich bei der letzten station verzählt" :lol:

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BS/2
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Beitrag von BS/2 » Di 6. Feb 2007, 08:03

radioscout hat geschrieben:Einzelne Stages angeben und nur die Endkoordinaten ausrechnen.
Dabei sollten die zu ermittelnden Werte eindeutig sein, denn die automatische Kontrolle der Ergebnisse, die sich beim Ausrechnen jeder Stage ergibt, entfällt. Bei Bedarf eine Kontrollmöglichkeit schaffen.

Man kann die Wegpunkte bequem zu Hause in den GPSr laden und muß nicht mit steif gefrorenen Fingern auf den winzigen Tasten tippen. Bei schlechtem Wetter, speziell Regen und starkem Wind, ist es sehr angenehm, wenn man nicht viel auf nassem Papier schreiben muß, daß einem der Wind wegreißen will.


What he says.
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morsix
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Beitrag von morsix » Di 6. Feb 2007, 08:12

Ich handhabe das so:
Nachtcaches: Auf den Reflektoren oder Kärtchen stehen Buchstaben. In der Cachebeschreibubng gibts dann eine Tabelle mit A=48° 11.234/ 11° 33.244 ... Man muß also nur ablesen und dann eingeben. Wers bequem haben will, gibt alle Koordinaten zu Hause ein und wählt dann nur die richtige aus.

Desweiteren mache ich bei Multis (und auch Nachtcaches) es oft so, daß die Koordinaten ohne groß zu rechnen zu machen sind. Also entweder eine simple Addition oder aber auf dem Weg erhält man die Daten in Form von A=2, B=3 C=4 ... die Formel für den Final ist dann:
48° 11.ABC 11° 33.DEF Dabei achte ich schon darauf, daß C/F, welche man nicht unbedingt braucht, auch die langweiligsten oder einfachsten Stationen sind.

Ich hasse auch die Rechnerei. Und vor allem dann, wenn der Owner selbst Regeln wie Punkt-vor-Strich nicht weiss ... GRRR!

Grüße
Rudi
Die Kinder des Kometen küssen die blaue Perle
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greiol
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Beitrag von greiol » Di 6. Feb 2007, 10:21

also bequem finde ich es wenn ich unterwegs möglichst wenig auf dem ding rumtippen muss. es spricht aber ja auch nichts dagegen die eine oder andere stage vielleicht anzugeben und dazwischen mal wieder ein paar auszulassen.
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben
(Christian Morgenstern)

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Re: Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Beitrag von boerni » Di 6. Feb 2007, 11:55

HCC hat geschrieben: Wenn die Koordinaten von allen Stationen eines Multis schon in der Cachebeschreibung stehen, und man nur die Cachekoordinaten berechnen muss, oder wenn man alle Stationen berechnen muss?


Beides kann seine Berechtigung haben und ist in Ordnung. Variante 1 hat den Vorteil, dass man eine Station erstmal auslassen und mit den weiteren Stationen weitermachen kann, während man bei Variante 2 schneller Schluss sein kann.

So oder so stimme ich auch allen zu, dass die Rechnerei nur Mittel sein sollte, und nicht die eigentliche Herausforderung. Die Zahlen sollen letztlich nur dazu dienen zu beweisen, dass ich bei den Stages war. Nicht, dass ich Rechnen kann.

Am Besten ist es, wenn sich die vor Ort gefundenen/ermittelten Zahlen in die KO einsetzen lassen, ohne sie zuvor durch Rechnung manipuliert zu haben.
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