Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

pom
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Re: Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Beitrag von pom » Di 6. Feb 2007, 12:32

boerni hat geschrieben: Am Besten ist es, wenn sich die vor Ort gefundenen/ermittelten Zahlen in die KO einsetzen lassen, ohne sie zuvor durch Rechnung manipuliert zu haben.

Am besten ist es, einen Multi ohne Abzählen zu bauen.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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thomas_st
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Re: Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Beitrag von thomas_st » Di 6. Feb 2007, 12:50

boerni hat geschrieben:Am Besten ist es, wenn sich die vor Ort gefundenen/ermittelten Zahlen in die KO einsetzen lassen, ohne sie zuvor durch Rechnung manipuliert zu haben.
Da hast Du sicherlich Recht, ist aber leider etwas schwierig: 1.) Weil man die passenden Werte eventuell nicht "vorrätig" hat und 2.) weil man sich damit die Aktualisierung der KO (eventuell im Zuge eines neuen Einmessens) verbaut.

Gruß,
Thomas(_st) - der sich gerade mit solchen Fragen rumschlägt

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boerni
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Re: Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Beitrag von boerni » Di 6. Feb 2007, 13:00

thomas_st hat geschrieben:[Da hast Du sicherlich Recht, ist aber leider etwas schwierig: 1.) Weil man die passenden Werte eventuell nicht "vorrätig" hat und 2.) weil man sich damit die Aktualisierung der KO (eventuell im Zuge eines neuen Einmessens) verbaut.


Keine Frage, ich habe da nur vom Optimum gesprochen. Bei meinem neuen "Schienen im Wald", den du gestern gefunden hast, habe ich es ja auch nicht ganz ohne Rechnung hinbekommen. Aber immerhin habe ich die Schienen/Gleisezählerei ausbauen können.
Bild

thomas_st
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Re: Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Beitrag von thomas_st » Di 6. Feb 2007, 13:03

boerni hat geschrieben:Keine Frage, ich habe da nur vom Optimum gesprochen. Bei meinem neuen "Schienen im Wald", den du gestern gefunden hast, habe ich es ja auch nicht ganz ohne Rechnung hinbekommen.
Wobei ich gerade diesen Teil ausgelassen hatte - da ich den "Sachsenhäuser Brückencache"-Vorteil ausspielen konnte ;)
Hat Spaß gemacht, einzig ein Fahrradfahrer hat sich wohl über meine Penny-Kopflampe so gewundert, dass er beinah umgefallen wäre - hat sich aber gerade noch halten können.

Gruß,
Thomas(_st)

suzuki86
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Beitrag von suzuki86 » Do 8. Feb 2007, 00:16

Rechnen lassen aber relativ einfache Rechnungen nehmen! Ich denk mal, das kleine EinMalEins und ne Wurzel aud 9 sollte jeder draufhaben. Man soll doch keine Interpolationssplines berechnen, sondern nur mal fix eins und eins zusammenzählen.
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Beitrag von moenk » Do 8. Feb 2007, 00:31

lindolf hat geschrieben:Alles was dazu dient, unterwegs Spannung aufzubauen ist gut, alles was nur mechanische Rechnerei 4.Klasse ist, finde ich öde.

Dem schliesse ich mich mal so an. Auch Berechnungen höherer Klassen machens dabei für mich nicht spannender.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Beitrag von Ilsebilse » Do 8. Feb 2007, 13:00

Zählen und Rechnen beherrsche ich seit der Grundschule und wende es im täglichen Leben gerne und problemlos an - aber bei Multis finde ich es einfach nur nervig.
Vor allem, wenn durch hunderttausend Klammern und unötige Verkomplizierungen nicht getestet wird, ob man bei Stage XY war, sondern ob Sucher und Owner die gängigen Regeln der Punkt-vor-Strichrechnung etc. kennen. Ist es wirklich notwendig, eine Jahreszahl zu etwas zu addieren, mit etwas zu multiplizieren, dann den Quotient von beidem durch 117 zu teilen und mit 4 zu multiplizieren?:roll:
Mir ist es sehr viel lieber, wenn ich bei einer Stage Hinweise suchen muß und Koordinaten bekomme. :D
Wenn ich rechnen möchte, könnte ich auch wieder Mathe-Nachhilfe geben....
Und ich habe mir ehrlich gesagt noch keine Hinweistafel interessierter durchgelesen, nur weil ich eine der Jahreszahlen brauchte - und gemerkt habe ich mir dann von den Infos auch nicht mehr, als nach freiwilligem Durchlesen.

Multis ohne Zählen und Rechnen sind zwar aufwendiger im Legen und Warten, aber sehr viel mehr nach meinem Geschmack.

Einsetzen von Zahlen ala A=5 in Finalkoordinaten hingegen finde ich absolut o.k., das ist fehlerunanfällig, für jeden zu bewältigen und hält nicht auf. Einfache Rechnungen - damit kann ich leben. Komplizierte Formeln, die unnötig sind - ich suche mir lieber einen anderen Cache.
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.

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Beitrag von radioscout » Do 8. Feb 2007, 18:31

morsix hat geschrieben:Nachtcaches: Auf den Reflektoren oder Kärtchen stehen Buchstaben. In der Cachebeschreibubng gibts dann eine Tabelle mit A=48° 11.234/ 11° 33.244 ... Man muß also nur ablesen und dann eingeben. Wers bequem haben will, gibt alle Koordinaten zu Hause ein und wählt dann nur die richtige aus.

Man auch ganz allgemein das MP-Verfahren anwenden:
Wie viele Zaunpfähle stehen hier:

5: 50 10.123 6 10.321
7: 50 10.234 6 10.432
8: 50 10.345 6 10.654
usw.
10 50 10.897 6 10.234

Natürlich könnte jetzt jemand direkt alle z.B. 10 angegebenen Final-Locations absuchen. Aber dafür dürften der Aufwand und der Zeitbedarf viel höher sein als für das abarbeiten aller Stages.
Und wer ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis hat, trennt beim Final noch den N und E-Teil und stellt zwei Fragen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von mattes + paulharris » Do 8. Feb 2007, 18:46

Wenn ich eines absolut verabscheue, dann sind das endlose Rechenorgien alle 150 Meter. Eine kurze und einfache Berechnung der nächsten Koordinate ist ja noch in Ordnung, auch wenn es lästig ist, ständig den Taschenrechner vorzukramen und mit klammen Fingern die Koordinaten in das GPSr zu tippen. Aber komplizierte und fehlerträchtige Rechnungen an diversen Stages? Nein danke, solche Caches fliegen bei uns neuerdings zu den "googeln-macht-Freude-Mysteries" auf die Ignorelist.

Ist allerdings nur meine persönliche Sicht der Dinge, es mag ja Leute geben, die genau das mögen.

Gruß
PaulHarris
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Re: Koordinaten angeben, oder rechnen lassen?

Beitrag von Mr. Schwertfisch » Do 8. Feb 2007, 21:26

pom hat geschrieben:
boerni hat geschrieben: Am Besten ist es, wenn sich die vor Ort gefundenen/ermittelten Zahlen in die KO einsetzen lassen, ohne sie zuvor durch Rechnung manipuliert zu haben.

Am besten ist es, einen Multi ohne Abzählen zu bauen.


Danke. Schlüsselsatz.
Wenn es mehr Multis gäbe, die abseits der "LIM (n>x) für blablabla" wären, müsste ich nicht jeden Tag wieder lesen, dass Multis nur aus Zahlenablesen/Zaunpfähle/Gartenzäunen/Laternenmasten bestehen. Wenn es schon so sein muss, reicht mir ein (Laternenmasten*3)(Misthaufen*4)(Dixitoiletten+3) schon aus.

Gnade - bitte keine Quersummen, Kubikwurzeln, Grenzwerte, Ableitungen, oder sonstige highlights. Brauch ich nicht. Höchstens in einem Mystery, bei dem ich gemütlich zu Hause abhängen kann, um den Murks auszurechnen.

p.s. werde ich bestimmt nicht machen :lol:

p.p.s. ich liebe Multis - ich mag keine Zählaktionen - aber intelligente Überraschungen

p.p.p.s. radioscout, Du musst nicht unbedingt nach Hannover fahren, um mal Multis zu sehen, die jenseits der Zaunpfähle sind.

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