Sind die ersten Caches die Besten?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

geoBONE
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Re: Sind die ersten Caches die Besten?

Beitrag von geoBONE » Di 13. Feb 2007, 00:54

familysearch hat geschrieben:Kann jemand mit diesem Gedanken was anfangen?

Nee, eigentlich nicht so richtig. Als ich den Threadtitel las, dachte ich zuerst, Du möchtest auf die ersten Funde hinaus. Da würde ich nämlich zustimmen. Nicht weil sie qualitativ besser waren, aber das Drumrum war imho spannender: Gelbes eTrex, lausiger Empfang, komplizierte Anfahrt mit Top50-Ausdrucken auf dem Beifahrersitz, eine Sackgasse nach der anderen im Wald usf. Mittlerweile hat man (ich) sich vielleicht etwas zu komfortabel eingerichtet. Guter Empfänger, Autorouting, GSAK, das ganze Waldgebiet auf dem Display..., da tritt das Cachen selbst (zu) stark in den Hintergrund und Probleme, die auch oft erst das gewisse Etwas in den Logs ausmachten, sind eher nervige Ausnahme, als willkommenes Abenteuer. Häkchen dran und nächster Cache :| So gesehen waren die ersten 100 Caches unendlich viel besser, als die letzten 100.

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Beitrag von Zai-Ba » Di 13. Feb 2007, 02:26

Mein erster Cache ist tot :(
Wie es die erfahrenen cacher nach ihrem Besuch vorrausgesatg hatten, verschwanden die Filmdöschen regelmäßig. Und inzwischen ist die location (die's wirklich wert war) derart zugekleistert, dass ich wahrscheinlich keine chance auf Achivement der Version 2 habe :cry:

Ansonsten ist das mit dem "schwanger tragen" bei mir so, dass ein neuer Cache von der Idee, bis zum listing fast ein halbes Jahr dauert. Und eine Idee recht lange braucht, bis sie sich auftut. So habe ich z.B. 2004 fünf Caches, 2005 nur einen und 2006 wiederum sechs Caches gelegt. Sowas muss wachsen. Per Hau-Ruck-Methode wird's nix.

Was die "Erfahrung" beim Legen angeht, ist es sicher so, dass die späteren haltbarer/wartungsunaufwändiger sind. Aber die Qualität der Ideen der einzelnen kann ich für meinen Geschmack nicht der Legereihenfolge zuordnen.

Allerdings mag es sein, dass Caches von "Newbies" frischen Wind ins Spiel bringen. Alles in allem kann man aber auch aus den posts lesen, dass es vom cacher abhängt, denn so manch einer fängt schwach an und lässt dann stark nach ;)

keep cacheleging (the quality counts), Zai-Ba
Abenteuer ist eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze.
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HCC
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Beitrag von HCC » Di 13. Feb 2007, 09:32

Ich komm jetzt mal von der anderen Seite an die Sache ran...

Mir ist schon öfters aufgefallen, daß Cache-Finder umso anspruchsvoller werden, umso mehr Founds sie haben.
So passiert es recht häufig, daß wirklich nett ausgearbeitete Caches (und ich rede hier nicht zwangsweise von meinen!) von Cachern mit 1000+ Finds mies gemacht werden. Klar - an jedem Cache gibt's das ein oder andere auszusetzen - den perfekten Cache gibt es nicht, aber ich denke es geht darum einfach nur Spaß zu haben, da sollte man durchaus auch mal ein Auge zudrücken.

Wenn einer also als ersten Cache einen Leitplankenmicro versteckt dann ist das mit Sicherheit nicht landschaftlich wertvoll (ausser es ist eine stillgelegte Autobahn mit nettem LP-Anschluß) :), aber es ist halt demjenigen sein Cache, und da darf man, sorry, auch keine Ansprüche stellen.

Meines erachtens nach gibt es mittlerweile wirklich viele Hardcore-Cacher die mit immer wieder neuen, tollen Caches 'überrascht' werden wollen. Dem ist nur leider nicht so - vieles ist Einheitsbrei nur neu verpackt.
Eigentlich geht's beim Cachen doch um die Gaudi und um das gute Gefühl am Ende ne Tupperware im Wald, oder ne Filmdose an der Leitplanke gefunden zu haben.

Darum mein Aufruf - SEID SOLIDARISCH auch mit Erstcaches!

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Beitrag von lovertux » Di 13. Feb 2007, 11:00

Ich finde nicht, dass die ersten Caches die besten sind. Bei meinem ersten hatte ich gleich mal beim Legen echten Mist gebaut obwohl ich glaubte nur etwas zu immitieren, was schon mal da war, dann noch einen Fehler in der Cachebeschreibung und prompt hat es Schelte gehagelt. Zurecht wie ich heute auch meine. Die Nachfolgenden waren da schon besser. Und ich habe noch einen Haufen Ideen und habe mittlerweile auch noch andere (bessere?) Locations gefunden, weil ich inzwischen mit offeneren Augen durch die Pampa laufe.

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Beitrag von HCC » Di 13. Feb 2007, 11:02

lovertux hat geschrieben:weil ich inzwischen mit offeneren Augen durch die Pampa laufe.


Das stimmt - "früher" dachte man sich "Mann schau dir mal die runtergekommene Barracke an" heute denkt man sich "Ui - ne Location für nen LP Cache?!" :lol: :lol:

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Re: Sind die ersten Caches die Besten?

Beitrag von Windi » Di 13. Feb 2007, 11:31

geoBONE hat geschrieben:... aber das Drumrum war imho spannender: Gelbes eTrex, lausiger Empfang, komplizierte Anfahrt mit Top50-Ausdrucken auf dem Beifahrersitz, eine Sackgasse nach der anderen im Wald usf. Mittlerweile hat man (ich) sich vielleicht etwas zu komfortabel eingerichtet. Guter Empfänger, Autorouting, GSAK, das ganze Waldgebiet auf dem Display.

Das waren noch Zeiten. Kann mich noch sehr gut dran erinnern.
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gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » Di 13. Feb 2007, 11:55

Das waren noch Zeiten


Muss man die abschaffen, wenn man in die Riege der 1000-Funde aufsteigen will? :shock:
LG Friederike - gartentaucher

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greiol
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Re: Sind die ersten Caches die Besten?

Beitrag von greiol » Di 13. Feb 2007, 12:43

Windi hat geschrieben:Das waren noch Zeiten. Kann mich noch sehr gut dran erinnern.

und das war vielleicht eine sch...., aber das würden wir ja nie zugeben ;)
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben
(Christian Morgenstern)

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