Offener Brief an die Geocacher-Gemeinde

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Carsten
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Beitrag von Carsten » Di 27. Feb 2007, 09:50

bzed hat geschrieben:
Carsten hat geschrieben:
Wie hätte das (Veröffentlichen der Cacheserie) als Präzedenzfall dienen sollen, wenn doch laut der Guidelines kein (veröffentlichter) Cache als Präzedenzfall für spätere Caches dienen kann?


First and foremost please be advised there is no precedent for placing caches. This means that the past listing of a similar cache in and of itself is not a valid justification for the listing of a new cache.

Da steht nichts davon, dass es keine Präzedenzfälle geben darf, die gegen das Genehmigen eines Caches sprechen.

Auf gut Deutsch: Hat es einer geschafft, sich durchzuschmuggeln, dann heisst das nicht, dass ein aehnlicher Cache genehmigt werden muss. Dass es generell keine Präzedenzfälle gibt, steht dort nicht.


Ich denke, du hast mich falsch verstanden. Es gibt keine Präzedenzfälle für das Veröffentlichen eines Caches. Ich habe mein Quoting oben mal fett ergänzt, vielleicht war es nicht klar genug.

Fazit: Die Cacheserie hätte nicht als Präzedenzfall dienen können, wenn sie denn veröffentlicht geblieben wäre.

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Rokop
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Beitrag von Rokop » Di 27. Feb 2007, 09:51

Genau! Die Reviewer können einen Cache so archivieren, daß nicht mehr nachträglich geloggt werden kann. So hätte man den bösen Statistikcachern ein Schnippchen geschlagen, den Anderen aber nicht auf die Füße getreten.

Zum Doseneinsammeln: Ich wäre auch nicht losgelaufen und hätte die Dosen eingesammelt, schließlich stelle ich meine Caches parallel ja auch bei OC ein. Für mich macht es da keinen Unterschied, man hätte Alles mit ein wenig Fingerspitzengefühl eleganter lösen können.
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jmsanta
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Beitrag von jmsanta » Di 27. Feb 2007, 10:02

radioscout hat geschrieben:
º hat geschrieben:powercacher = terrorcacher = "it's all about the numbers"

"Terrorcacher" sind doch die, die ihre Caches auf verbotenes Gelände legen!?

Ne, das sind die, die im Irak und Afghanistan "Caches" legen :lol:
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JR849
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Beitrag von JR849 » Di 27. Feb 2007, 11:52

Starglider hat geschrieben:und das ein paar ähnlich sture Cacher weiterhin dort suchen und loggen würden, wenn die Caches nur auf die übliche Art archiviert wären.


Und es gibt auch einige Cacher die die Serie trotzdem machen, obwohl sie nicht online loggen können.

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Beitrag von KukiHN » Di 27. Feb 2007, 11:56

...das muss man jetzt aber nicht verstehen, oder :?:
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HCC
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Beitrag von HCC » Di 27. Feb 2007, 12:14

KukiHN hat geschrieben:...das muss man jetzt aber nicht verstehen, oder :?:


Das sind die Cacher, die noch aus Spaß an der Freud cachen gehen. Die denen Statistikpunkte nix geben, dafür gerne etliche km durch den Wald laufen wollen, um sich alle paar Meter mal zu Bücken. Die genießen noch die Natur. Das zumindest sagt das Engelchen auf meiner Schulter...

...das Teufelchen sagt, daß die Cacher noch hoffen, daß der Brief nach Amerika was bringt, und die Serie irgendwann vom Geogott wieder freigeschalten wird. Dann kann man direk 10 Sekunden nach dem rePublish gleich loggen. Klasse, oder?!

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Beitrag von Starglider » Di 27. Feb 2007, 12:20

JR849 hat geschrieben:Und es gibt auch einige Cacher die die Serie trotzdem machen, obwohl sie nicht online loggen können.

Es gibt sogar Leute, die einfach so durch diesen Wald laufen ohne Dosen zu suchen.

Die haben vermutlich den meisten Spaß, denn die müssen nicht ständig auf ein kleines Gerät starren und alle paar Minuten zum Dosenaufheben und Namen-auf-Papierchen kritzlen stehen bleiben sondern können einfach entspannt die Umgebung genießen. :wink:
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Beitrag von HCC » Di 27. Feb 2007, 12:25

Starglider hat geschrieben:Es gibt sogar Leute, die einfach so durch diesen Wald laufen ohne Dosen zu suchen.

Die haben vermutlich den meisten Spaß, denn die müssen nicht ständig auf ein kleines Gerät starren und alle paar Minuten zum Dosenaufheben und Namen-auf-Papierchen kritzlen stehen bleiben sondern können einfach entspannt die Umgebung genießen. :wink:


Echt, sowas gibt's? Stell ich mir ziemlich fad vor :lol:

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Beitrag von familysearch » Di 27. Feb 2007, 16:52

HCC hat geschrieben:
familysearch hat geschrieben:Aber vielleicht hat ja noch jemand eine bessere Antwort auf das "[b]WARUM[/].
MfG
familysearch


Warum ist das denn eigentlich so wichtig?



Es geht doch eigentlich darum, die Absicht dieser Regel zu verstehen.
Zu verstehen, warum eine Cacheserie mit 50 Tradis "crazy" ist, und dieselben 50 Döschen als Multi nicht "crazy".
Ich hadere auch mit anderen Regeln:
Der Urlaubscacheregelung. Hier ist das Argument, dass Owner einen Cache warten können müssen. Ein Argument, gegen das man schlecht ankommt.
Die 161m-Regel. (Eigentlich nur eine Daumenregel). Hier sind die Argumente, eine Verwechselung von Caches auszuschließen oder eine Cacheüberfüllung zu vermeiden. Auch wenn man die Argumente für schwach hält, man hat immerhin eine Antwort, was bezweckt werden soll.

Aber bei der Tradi-Serien-crazy-Regel erhält man keine Auskunft: Wieso eigentlich crazy?
Da müsste doch eigentlich auch Reviewer interessieren. Sie müssen doch wissen, warum etwas crazy ist, und den Hintergrund dieser Regel ausformulieren können. Oder sind sie nur Regelüberwachungserfüllungsgehilfen, denen Sinn und Zweck bestimmter Regeln egal ist? Über die sie nicht zu befinden haben, da die Regeln "von oben gemacht sind". Und die sagen, ich habe die Regeln nicht gemacht, aber ich muss sie überwachen....

MfG
familysearch

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Beitrag von eigengott » Di 27. Feb 2007, 17:18

familysearch hat geschrieben:Es geht doch eigentlich darum, die Absicht dieser Regel zu verstehen.


Das steht doch explizit in den Guidelines: "the ultimate goal is to reduce the number of caches hidden in a particular area". Oder wie es früher hiess: "Warum zwei Caches legen, wenn einer genügt?" Wenn man einen kleineren Wald zeigen möchte, reichen 4-5 Multi-Station völlig aus.

Vielleicht hilft auch dieser Beitrag im blauen Forum - dort geht es um den Aspekt der Grundbesitzer, die beim Anblick einer Karte mit Geocaches vor dem Herzinfarkt geschützt werden sollen.

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