Geocachen: eine Bewustsein verändernde Droge??

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

greg
Geomaster
Beiträge: 783
Registriert: So 9. Jul 2006, 20:50

Geocachen: eine Bewustsein verändernde Droge??

Beitrag von greg » Mo 19. Feb 2007, 22:02

Zu Fuß, mit dem Rad oder Auto... immer wieder kommt der Gedanke, da könnte man evt. einen neuen Cache auslegen.

Beim Einkaufen bleibe ich im Supermarkt oft bei den Tubberwarendosen stehen.

Schrecklich :lol:

Werbung:
Xellos
Geomaster
Beiträge: 320
Registriert: So 22. Jan 2006, 04:30
Wohnort: Saarbrücken

Re: Geocachen: eine Bewustsein verändernde Droge??

Beitrag von Xellos » Mo 19. Feb 2007, 22:30

greg hat geschrieben:Zu Fuß, mit dem Rad oder Auto... immer wieder kommt der Gedanke, da könnte man evt. einen neuen Cache auslegen.

Beim Einkaufen bleibe ich im Supermarkt oft bei den Tubberwarendosen stehen.


Ja, kenne ich, und das schon nach so wenigen Funden (s.u.).

Aber würde eher von Aufmerksamkeitsveränderung reden. Und das wird von nahezu jeder Beschäftigung (Freizeit oder Beruf) verursacht.

Ein Geocacher schaut sich im Wald nach geeigneten Dosenverstecken um, ein LARPer überlegt sich beim Waldspaziergang geeignete Lagerplätze und welche Wiese für die große Abschlußschlacht geeignet ist. (Hm, LARP-Quests und Multi-Caches sind sich eigentlich sehr ähnlich: man zieht durch das Areal und sucht Hinweise oder versteckte Sachen...)
Ich versuche immer die T-Shirts zu lesen, die aus Modegründen chinesische Schriftzeichen draufhaben (wobei wahrscheinlich nicht mal die Hersteller wissen, was sie da drauf geschrieben haben; die Träger sowieso nicht).
Eine Putzfrau sieht bei besuchten Freunden jedes Stäubchen, eine Maniküre achtet bei jedem Menschen auf die Fingernägel.

Alles völlig normal... 8)

Gruß, Andreas
Bild Bild

choosyg
Geocacher
Beiträge: 69
Registriert: Mi 30. Aug 2006, 16:09
Wohnort: Bremen

Beitrag von choosyg » Mo 19. Feb 2007, 23:59

Das mit den cacheverstecken kenne ich... eigentlich sollte man immer ne dose und n logbuch in der tasche haben :D
rechtschreibfehler dürfen geloggt und behalten werden.

NoobNader
Geomaster
Beiträge: 569
Registriert: Di 21. Nov 2006, 12:30

Beitrag von NoobNader » Di 20. Feb 2007, 00:03

naja ich hab zumindest sowas immer im Handschuhfach...
Gruß,
NoobNader
Bild

Benutzeravatar
Waldschrompf
Geocacher
Beiträge: 126
Registriert: Mo 9. Mai 2005, 19:53
Ingress: Enlightened
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitrag von Waldschrompf » Di 20. Feb 2007, 00:07

Ich würde es eher Bewusstsein erweiternde Droge nennen. ;)
Manchmal schaue ich mir die Muggelmassen an und frage mich, wie man das Versteck nicht sehen kann. Und wenn man dann bedenkt, dass man früher auch so war. Oder dass es, trotz Geocaching, andere Dinge gibt, an denen man immer noch blind vorbeiläuft... :shock:

bzed
Geocacher
Beiträge: 207
Registriert: Sa 23. Dez 2006, 02:11

Beitrag von bzed » Di 20. Feb 2007, 00:15

An so manch einem guten Platz fuer ein Versteck bin ich schon kurz ueberlegt, ob ich die Ecke jetzt nicht links machen soll, da muss doch ein Cache sein..... aber ich habs dann doch imemr sein gelassen, am Ende findet man wirklich Drogen....

HH58
Geomaster
Beiträge: 647
Registriert: Fr 16. Feb 2007, 09:18
Wohnort: Abensberg
Kontaktdaten:

Jaja ...

Beitrag von HH58 » Di 20. Feb 2007, 10:49

Ich konnte am Sonntag früh noch nicht einmal mein Deo benutzen, ohne mir zu überlegen, ob man den Deoroller nach Entleerung nicht noch irgendwie nutzbringend verwenden könnte (da würde sogar ein kurzer Bleistift reinpassen) ... und dabei ist mein GPS-Gerät noch nicht einmal geliefert ! :D
Chuck Norris loggt alle seine DNFs. Auch bei Earthcaches und Virtuals.

familysearch
Geomaster
Beiträge: 694
Registriert: Mo 16. Mai 2005, 22:01

Re: Geocachen: eine Bewustsein verändernde Droge??

Beitrag von familysearch » Di 20. Feb 2007, 22:49

greg hat geschrieben:Zu Fuß, mit dem Rad oder Auto... immer wieder kommt der Gedanke, da könnte man evt. einen neuen Cache auslegen.

Beim Einkaufen bleibe ich im Supermarkt oft bei den Tubberwarendosen stehen.

Schrecklich :lol:


Volle Zustimmung.
Vielleicht geht den Cachern, die eigentlich lieber auslegen als suchen, ganz besonders so.
Ich nenne es selektive Wahrnehmung.

Ach ja, und bei vielen scheint das "Anreizsystem" Punkte die Einstellung zum Geocachen (Suchen UND Verstecken) ebenfalls zu verändern, m.E. nicht zum Positiven.

familysearch

Benutzeravatar
shapeshifter79
Geomaster
Beiträge: 726
Registriert: Mi 13. Sep 2006, 16:19
Wohnort: Sauerland

Beitrag von shapeshifter79 » Mi 21. Feb 2007, 05:34

Ganz besonders krass fällt mir der Bewußtseinseffekt immer auf, wenn ich nachts mit dem Auto von einem Nachtcache nach Hause fahre. Es dauert wirklich Stunden, bis ich nicht mehr absolut JEDEN Reflektor, der irgendwo hängt, sofort wahrnehme. :?
Bild

TantchensOnkelchen
Geowizard
Beiträge: 1262
Registriert: Di 17. Okt 2006, 11:41

Re: Geocachen: eine Bewustsein verändernde Droge??

Beitrag von TantchensOnkelchen » Mi 21. Feb 2007, 10:03

greg hat geschrieben:Zu Fuß, mit dem Rad oder Auto... immer wieder kommt der Gedanke, da könnte man evt. einen neuen Cache auslegen.

Beim Einkaufen bleibe ich im Supermarkt oft bei den Tubberwarendosen stehen.

Schrecklich :lol:



Nun ja,
sobald man sich etwas genauer mit einem Thema beschäftigt, sieht man die Welt anders ...


Bei den Sportschützen heisst es: " Du bist Sportschütze, wenn Du beim Lichteinschalten zuerst den Druckpunkt des Lichtschalters suchst."


Ich denke, kritisch wird die Bewusstseinsveränderung erst dann, wenn ein Geocacher nach jedem Lichteinschalten einen Eintrag ins Logbuch schreibt.

:mrgreen:

Viele Grüße
Onkelchen
Zwei Starrachsen, vier Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS ...

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder