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Obacht beim Cachen in der Nähe von Bahnanlagen.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Taximuckel
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Beitrag von Taximuckel » Mo 9. Apr 2007, 14:26

Moin,

sicher bist Du nur, wenn Du den im Grundbuch vermerkten Besitzer fragst, und von ihm die Erlaubnis zur Nutzung bekommst.
Realistisch: Wenn das Gelände offensichtlich schon mehrere Jahre nicht mehr betreten und genutzt wurde (mehrjährige Bäume auf Wegen und Gleisen, Unkraut überall), es keine intakte Umzäunung und Schlösser mehr gibt und alles relativ offen ist, hätte ich da keine Probleme, dort eine Dose zu platzieren.
Anderer Sicherheitsaspekt: Grafitti, Spritzen, zerbrochene Flaschen deuten auf Nutzung durch "Halbstarke" hin. Da muß man sehr genau abwägen, inwieweit man hier Cachers herlockt...

Viele Grüße

Dirk
Intelligenz ist wie ein Floh: Springt von einem zum anderen, aber beißt nicht jeden...

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Di 10. Apr 2007, 01:31

Taximuckel hat geschrieben: Realistisch: Wenn das Gelände offensichtlich schon mehrere Jahre nicht mehr betreten und genutzt wurde (mehrjährige Bäume auf Wegen und Gleisen, Unkraut überall), es keine intakte Umzäunung und Schlösser mehr gibt und alles relativ offen ist, hätte ich da keine Probleme, dort eine Dose zu platzieren.
Solltest Du aber haben. Auch in diesem Zustand ist es i.A. nicht eigentümerlos.
Und auch ein beschädigter Zaun darf nicht einfach ignoriert werden.

Die einfachste und sicherste Lösung für das Problem: Verstecke den Cache auf öffentlichem Gebiet mit angemessenem Abstand vom Lost Place. So bekommt keiner Probleme, wenn er den Cache sucht und wenn er danach noch Lust hat, das Gelände zu inspizieren macht er das nicht im Zusammenhang mit dem Cache.
Ein Hinweis "Den nahe gelegenen Lost Place bitte nicht betreten und nur von Außen betrachten" gibt Dir zusätzliche Sicherheit.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Bernd

Beitrag von Bernd » Di 10. Apr 2007, 20:29

radioscout hat geschrieben:
Taximuckel hat geschrieben: Realistisch: Wenn das Gelände offensichtlich schon mehrere Jahre nicht mehr betreten und genutzt wurde (mehrjährige Bäume auf Wegen und Gleisen, Unkraut überall), es keine intakte Umzäunung und Schlösser mehr gibt und alles relativ offen ist, hätte ich da keine Probleme, dort eine Dose zu platzieren.
Solltest Du aber haben. Auch in diesem Zustand ist es i.A. nicht eigentümerlos.
Und auch ein beschädigter Zaun darf nicht einfach ignoriert werden.

Die einfachste und sicherste Lösung für das Problem: Verstecke den Cache auf öffentlichem Gebiet mit angemessenem Abstand vom Lost Place. So bekommt keiner Probleme, wenn er den Cache sucht und wenn er danach noch Lust hat, das Gelände zu inspizieren macht er das nicht im Zusammenhang mit dem Cache.
Ein Hinweis "Den nahe gelegenen Lost Place bitte nicht betreten und nur von Außen betrachten" gibt Dir zusätzliche Sicherheit.
Genau und am Besten nimmst du gleich einen Anwalt deines Vertrauens mit.

Bernd

Beitrag von Bernd » Di 10. Apr 2007, 20:35

Wie steht es eigentlich generell nun bei diesen Anschuldigungen?
Gibt es da schon konkrete Neuigkeiten?

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Di 10. Apr 2007, 23:31

Taximuckel hat geschrieben:Realistisch: Wenn das Gelände offensichtlich schon mehrere Jahre nicht mehr betreten und genutzt wurde (mehrjährige Bäume auf Wegen und Gleisen, Unkraut überall), es keine intakte Umzäunung und Schlösser mehr gibt und alles relativ offen ist, hätte ich da keine Probleme, dort eine Dose zu platzieren.
Kurz zusammengefasst: Keine Befriedung (Zaun, Hecke, Flatterband, Gartentor) und keine abgeschlossene Haustüre/Tor -> kein Hausfriedensbruch. Eine Befriedung ist auch dann gegeben, wenn man sie problemlos überwinden kann, der Wille aber deutlich wird, also auch eine 1m hohe Mauer. Wenn man allerdings am Gebäude was verändert oder mit Edding Koordinaten an die Wand schmiert, ist das immernoch Sachbeschädigung.

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Beitrag von ottobalu » So 22. Apr 2007, 13:05

Nach über zwei Monaten hat mein Anwalt immernoch keine Kopie der Akte. Auch über mein Eigentum habe ich keine Info´s. Mal schauen, wie lange die Geschichte sich noch zieht.
Gut Cache
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Beitrag von ottobalu » Mo 21. Mai 2007, 23:05

Wir haben die Geräte freiwillig übergeben, weil uns zugesichert wurde, das wir diese nach 6 -8 Wochen wieder haben. Diese sind auch schon über vier Wochen drüber. Der Akku durfte wohl schon hin sein.
Gut Cache
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Di 22. Mai 2007, 00:49

ottobalu hat geschrieben:Wir haben die Geräte freiwillig übergeben, weil uns zugesichert wurde, das wir diese nach 6 -8 Wochen wieder haben. Diese sind auch schon über vier Wochen drüber. Der Akku durfte wohl schon hin sein.
Was erwartest du von einer Staatsmacht, der die eigene Verfassung mittlerweile so wurscht ist, daß es selbst Putin auffällt? Daß sie sich an ein läppisches Versprechen mit 6-8 Wochen halten? In China oder Kolumbien hättest du dein GPS vermutlich schneller zurück :roll:

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Underworld
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Beitrag von Underworld » Di 22. Mai 2007, 00:59

Also der Artikel ist bei der Bundespolizei gelöscht und icht mehr zu finden.

@ ottobalu

Also ich kenne deinen Anwalt ja nicht, aber er scheint das nicht wirklich "richtig" zu verfolgen, denn eine ähnliche situation hatte ich selbst (allerdings nicht beim geocachen) und akteneinsicht hatte mein Anwalt eine woche später bei laufenden ermittlungen, also solltest du deinem Anwalt mal richtig dampf machen.

Eines muss man dir allerdings vorwerfen, das ist naivität, ich (selbst Ex Staatsdiener) würde weder der Bundespolizei noch der Landespolizei irgend etwas sagen (wenn man denn sicher ist das man nichts gemacht hat) ohne das ein Anwalt zugegen ist. Denn wie du ja nun erfahren hast, nur weil die bei der Bundespolizei sind heisst es nicht das dort alles richtig leuft und bei den jungs leuft leider mehr falsch als man denkt :-(

Also deinen Anwalt solltest du ggf. wirklich wechseln und vor allem versuchen den Vorfall an die Presse zu geben, sobald die bei der Pressestelle der Bundespolizei anfragen betreffend dem Fall kommt auf einmal sehr viel bewegung in die sache :) (als kleiner tipp)
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Nepi_und_seine_Bande
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Beitrag von Nepi_und_seine_Bande » Di 22. Mai 2007, 19:50

-tiger- hat geschrieben:In China oder Kolumbien hättest du dein GPS vermutlich schneller zurück :roll:

Tiger
Das bezweifle ich aber stark! In China wäre man als chinesischer Staatsbürger entweder im Arbeitslager gelandet, zusammengeschlagen oder exekutiert worden oder hätte soviel Schmiergeld zahlen müssen um aus der Affaire zu kommen, wie ein normaler Bürger dieses Landes wohl selten hat!

Nepi_und_Seine_Bande
Lasst uns dankbar sein, dass es Narren gibt. Ohne sie könnten wir anderen keinen Erfolg haben." (Mark Twain)

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