Caches und Stages in Mauern

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

spectra
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Caches und Stages in Mauern

Beitrag von spectra » So 25. Feb 2007, 17:57

Was haltet ihr von Caches oder Stages (Filmbicksen) in Mauern?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass da die Gefahr besteht, dass die Mauern im Laufe der zeit zerstört werden.
Ich hatte jetzt mal einen Cache, da liegt ein Hinweis in einer 900 Jahre alten Denkmalgeschützten Mauer. Ich habe es echt nicht fertig gebracht, da irgendwelche Steine herauszuziehen. Daheim nochmal mit dem Owner des betreffenden Caches getextet, ob ich zu blöde bin zum Suchen, oder ob der Hinweis wirklich in der alten Mauer versteckt ist. Mein Verdacht hat sich bestätigt. Er meinte, der eine Stein mal rausziehen macht doch nix, ich soll mich nicht so anstellen.
Was haltet ihr davon?

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Bidone
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Beitrag von Bidone » So 25. Feb 2007, 17:59

Habe ich auch schon öfters erlebt und finde es weniger gelungen.
Man findet bestimmt in der Nähe eine andere Möglichkeit.

Gruß Bidone

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Nepi_und_seine_Bande
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Beitrag von Nepi_und_seine_Bande » So 25. Feb 2007, 18:42

In alten Mauern, besonders denkmalgeschützten Mauern Hinweise oder Microdosen zu verstecken finden wir auch als weniger gelungen.

In Hildesheim gibt es einige Dosen die in solchen Verstecken sind und selbst wenn man ganz vorsichtig nach der Dose fingert brökelt es heftig. Solche Bauwerke sollten auch von uns Cachern mit mehr Achtung behandelt werden.

Besonders kritisch sehen wir das, wenn die Koordinaten eventuell besonders ungenau sind und durch intensives Suchen die Umgebung darunter leidet, das gilt nicht nur für alte Mauern, sondern auch für einige andere exponierte Stellen.

Nepi_und_Seine_Bande
Lasst uns dankbar sein, dass es Narren gibt. Ohne sie könnten wir anderen keinen Erfolg haben." (Mark Twain)

Bernd

Beitrag von Bernd » So 25. Feb 2007, 19:19

Hallo,

das Steineumdrehen in einer denkmalgeschützten Mauer muss meiner meiner Meinung nach auch nicht sein.

Aber mit einem guten Hint, kann man die Rumstocherei verhindern und wirklich gezielt einen Stein heraus ziehen.

In der Regel wird es ja wohl eher sein das man ein Loch in der Mauer hat und dann mit einem ähnlichen Stein verschliesst. Ist also keine wirkliche Gefahr für die Mauer.

Gruss bernd

greg
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Beitrag von greg » So 25. Feb 2007, 19:27

Was haltet ihr von Caches oder Stages (Filmbicksen) in Mauern?


Ich halte davon überhaupt nichts... kenne auch so einen Cache bei einer alten baufälligen Kapelle wo man Wandschindeln abziehen muss, um an die Filmdose zu kommen.

Für den Cache gibt es keinen Hinweis, dafür etliche stellen, wo man brüchige Steine und verkleidungsteile abziehen oder rausreisen kann.

In 10m Entfernung gäbe es genug andere Versteckmöglichkeiten, ohne das da ein Wildscheincacher das halbe Gebäude zerlegen muss.

Dem Cachebesitzer habe ich mehrmals geschrieben, er ist leider 100% uneinsichtig. Soll er zur hölle fahren :D

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KoenigDickBauch
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Beitrag von KoenigDickBauch » So 25. Feb 2007, 19:31

Hallo,

andere Länder andere Sitten: The GAGB Guidelines

Hier Nummer 14.

Wie einfach doch die Texte sein können.

KDB
.
"Di fernunft siget!" (J.J.Hemmer 1790 Mannheim)
Bild

spectra
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Beitrag von spectra » So 25. Feb 2007, 19:48

Bernd hat geschrieben:Hallo,

das Steineumdrehen in einer denkmalgeschützten Mauer muss meiner meiner Meinung nach auch nicht sein.

Aber mit einem guten Hint, kann man die Rumstocherei verhindern und wirklich gezielt einen Stein heraus ziehen.

In der Regel wird es ja wohl eher sein das man ein Loch in der Mauer hat und dann mit einem ähnlichen Stein verschliesst. Ist also keine wirkliche Gefahr für die Mauer.

Gruss bernd


Ich hatte eben das Problem, stand etwa 5m vor der Mauer, das GPS hat 14m Fehler angezeigt. macht rund gerechnet etwa 30m a 2,50m Höhe entspricht etwa 35 qm 900 Jahre alte geschützte Mauer, die es zu durchsuchen gilt. gegenüber eine Kneipe, wo man alles sehen kann. Und kein Spoiler etc. Nur Koordinaten.

Letztens hatte ich den Fall, da hat ein Owner einen Micro in der Mauer eines sehr schönen Parkes versteckt. Die Location liegt auf dem Heimweg vieler Cacher, die so einen Tradi eben locker nachts machen. Wir waren ein viertel Jahr nach unserem Log in diesem Park spazieren, und was musste ich sehen, ein quadratmeter grosses Loch in der Mauer, alle Steine unten gelegen, auch grössere Wacker. Bin bald explodiert und habe den Owner angeschrieben. Er hat dann fleißig wieder Schadensbehebung gemacht. Andere sehen das gar nicht ein.

dr_megavolt
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Beitrag von dr_megavolt » So 25. Feb 2007, 20:38

Ich denke, wenn es um Kulturgüter geht, sollte ein Hobby auf jeden Fall zurückstehen. Wenn der Cacheowner uneinsichtig ist, würde ich hier auch SBA loggen. Verantwortung tragen wir alle. Gibt wichtigeres als eine Plastikdose!

Bernd

Beitrag von Bernd » So 25. Feb 2007, 20:41

Hallo,

das sind natürlich heftige Beschädigungen, sowas kann man in keinsterweise akzeptieren. Sehr schlechte Wahl des Versteckes und natürlich ein beschämendes Verhalten der Cacher.

Gruss bernd

familysearch
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Beitrag von familysearch » So 25. Feb 2007, 20:50

Bernd hat geschrieben:Hallo,

das Steineumdrehen in einer denkmalgeschützten Mauer muss meiner meiner Meinung nach auch nicht sein.

Aber mit einem guten Hint, kann man die Rumstocherei verhindern und wirklich gezielt einen Stein heraus ziehen.

In der Regel wird es ja wohl eher sein das man ein Loch in der Mauer hat und dann mit einem ähnlichen Stein verschliesst. Ist also keine wirkliche Gefahr für die Mauer.

Gruss bernd


Zustimmung. Es kommt doch wirklich darauf an, wie es gemacht ist.
Bei einer Mauer sollte ein eindeutiger Hint (z.B. Foto) vorhanden sein, der den Cacher-Wildschwein-Modus verhindert.
familysearch

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