Caches und Stages in Mauern

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

eigengott
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Re: Caches und Stages in Mauern

Beitrag von eigengott » So 25. Feb 2007, 23:16

spectra hat geschrieben:Was haltet ihr von Caches oder Stages (Filmbicksen) in Mauern?


Kommt auf die Mauer und das Versteck an.

Verstecke in Trockenmauern sind Murks, die sacken ziemlich bald weg. In fest gefügten Mauern kann man vorhandene Lücken als brauchbares Versteck benutzen. Tarnung ist dann einfach ein Stein der die Lücke halbwegs füllt.

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Beitrag von radioscout » Mo 26. Feb 2007, 01:39

Ich habe leider auch schon zu viele zerstörte Mauern gesehen. :(
Und aus sehr zuverlässiger Quelle erfahren, daß sogar ein User aus einer denkmalgeschützen Mauer Steine herausgebrochen hat um ein Versteck für seine große Dose zu schaffen.

Sowas ist geeignet, dem Image unseres Hobbys nachhaltig zu schaden.
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Bernd

Beitrag von Bernd » Mo 26. Feb 2007, 17:28

radioscout hat geschrieben:Ich habe leider auch schon zu viele zerstörte Mauern gesehen. :(


das haben nun mal Ruinenmauern so an sich.

Und aus sehr zuverlässiger Quelle erfahren, daß sogar ein User aus einer denkmalgeschützen Mauer Steine herausgebrochen hat um ein Versteck für seine große Dose zu schaffen.


Ich hab aus totsicherer Quelle, das gestern in Helsinki ein Fahrrad umgefallen ist.

Hast Du es selber gesehen? Nein, dann ist diese Aussage nichts wert.

Sowas ist geeignet, dem Image unseres Hobbys nachhaltig zu schaden.


Auch was, dramatisiere doch nicht.

Bernd

Beitrag von Bernd » Mo 26. Feb 2007, 17:55

familysearch hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:Hallo,

das Steineumdrehen in einer denkmalgeschützten Mauer muss meiner meiner Meinung nach auch nicht sein.

Aber mit einem guten Hint, kann man die Rumstocherei verhindern und wirklich gezielt einen Stein heraus ziehen.

In der Regel wird es ja wohl eher sein das man ein Loch in der Mauer hat und dann mit einem ähnlichen Stein verschliesst. Ist also keine wirkliche Gefahr für die Mauer.

Gruss bernd


Zustimmung. Es kommt doch wirklich darauf an, wie es gemacht ist.
Bei einer Mauer sollte ein eindeutiger Hint (z.B. Foto) vorhanden sein, der den Cacher-Wildschwein-Modus verhindert.
familysearch


Cacher-Wildschein-Modus :D

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Beitrag von Lakritz » Mo 26. Feb 2007, 18:10

radioscout hat geschrieben:Und aus sehr zuverlässiger Quelle erfahren, daß sogar ein User aus einer denkmalgeschützen Mauer Steine herausgebrochen hat um ein Versteck für seine große Dose zu schaffen.

:shock: Ich dachte, ein Cacher tut sowas nicht? :wink:
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Beitrag von radioscout » Mo 26. Feb 2007, 18:22

Bernd hat geschrieben:das haben nun mal Ruinenmauern so an sich.

Und deshalb darf man den Verfall weiter beschleunigen, auch wenn versucht wird, die Mauern zu erhalten?


Bernd hat geschrieben:Hast Du es selber gesehen? Nein, dann ist diese Aussage nichts wert.

Nutzt Du Radio, TV und Zeitung oder ist das alles nichts wert weil nicht selbst gesehen?
Die Fotos von dem "selbstgebauten Versteck" und die Beschreibung haben mir jedenfalls gereicht.
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Beitrag von radioscout » Mo 26. Feb 2007, 18:26

Lakritz hat geschrieben::shock: Ich dachte, ein Cacher tut sowas nicht? :wink:

Das war die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
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Beitrag von spectra » Mo 26. Feb 2007, 18:38

Bernd hat geschrieben:Auch was, dramatisiere doch nicht.


Naja, bei meinem betreffenden Cacheversteck könnte ich auch sagen " 2km Mauer, guter Zustand durch Restauration, da machts doch nichts, wenn ich da mal 30 oder 40 Steine rausziehe, um die Filmdose ?? zu suchen - so dramatisch isses doch nicht" - es liegen ja eh schon ein paar Brocken unten. Ich mach ja auch vorsichtig, wie die anderen Cacher. Das sagen die nächsten 10 Cacher auch. u.s.w. Und die Mauer sieht nach einem halben Jahr noch so aus, wie heute?
Ich bin ansonsten auch ein Schwein und schmeiss schon mal ne BigMac-Kiste aus dem Auto, aber von der alten Mauer hat mein gesunder Menschenverstand Halt gemacht.

Ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn mich jemand beobachtet, wie ich da Steine rausziehe. Kann sein, es interessiert niemanden. Kann auch sein, ich bekomme eine Woche ABM - Restauration als Rechnung serviert. Weil die für die Mauer verantwortlichen Muggels sicherlich für Filmbüchsen kein Verständnis haben.

Und der Owner? - Anstiftung zur Sachbeschädigung an denkmalgeschützten Bauwerken?

Weiss nicht, wie sowas gehandhabt wird im Ernstfall

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Beitrag von jmsanta » Mo 26. Feb 2007, 18:57

ich würde einen freundlichen Hinweis an den Owner schreiben und wenn der auf stur schaltet ein kurzes begründetes SBA loggen.
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

Bernd

Beitrag von Bernd » Mo 26. Feb 2007, 19:24

radioscout hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:das haben nun mal Ruinenmauern so an sich.


Und deshalb darf man den Verfall weiter beschleunigen, auch wenn versucht wird, die Mauern zu erhalten?


sorry, da hat wohl einer den Humor nicht erkannt.


Bernd hat geschrieben:Hast Du es selber gesehen? Nein, dann ist diese Aussage nichts wert.


Nutzt Du Radio, TV und Zeitung oder ist das alles nichts wert weil nicht selbst gesehen?
Die Fotos von dem "selbstgebauten Versteck" und die Beschreibung haben mir jedenfalls gereicht.


dann lass mal sehen und lass uns an deinem Wissen teilhaben.

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