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Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Wie setzt ihr Difficulty und Terrain?

Ich schätze das (Pi mal Daumen...)
67
48%
Ich benutze das Cacherating-System von Clayjar
63
45%
Ich benutze den voreingestellten Wert (1/1)
1
1%
Ich benutze eine andere Methode, nämlich...
9
6%
 
Abstimmungen insgesamt: 140

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Eibel
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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von Eibel » Mi 10. Mär 2010, 15:39

Ich vermute mal, dass die regelmäßigen Cacher die T- und D-Wertung halbwegs seriös einstufen können. Statt sich ständig Gedanken über die Bewertung der "Schönheit" des Caches zu machen wäre ein Tool sinnvoll mit dem jeder Finder seine D- bzw. T-Empfindung mitloggen kann. Um Manipulationsversuche zu unterbinden fliegen Extrempositionen raus und der gemittelte Rest ergibt die Einstufung. Wenn man die Einzelbewertungen noch mit der Cachererfahrung (Anzahl Jahre dabei, Anzahl Funde) wichtet kommt man der Wahrheit recht nahe. Ab 10 gültigen Bewertungen könnte damit die Einschätzung des Owners überschrieben werden.

Das Dumme ist nur, dass Groundspeak das implementieren müsste und die Verantwortlichen dabei relativ zurückhaltend reagieren werden, um es vorsichtig auszudrücken.

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radioscout
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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von radioscout » Mi 10. Mär 2010, 17:40

Eibel hat geschrieben: Ab 10 gültigen Bewertungen könnte damit die Einschätzung des Owners überschrieben werden.
Bloß nicht! Dann gäbe es bald nur noch D<=2 und T<=2.
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eigengott
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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von eigengott » Mi 10. Mär 2010, 22:29

Eibel hat geschrieben:Ich vermute mal, dass die regelmäßigen Cacher die T- und D-Wertung halbwegs seriös einstufen können.
Wie kommst du auf dieses dünne Brett? Auch viele regelmäßige und entsprechend erfahrene Cacher geben subjektive D/T-Wertungen ab.

Die Unterscheidung geht ja weniger entlang der Linie "richtige" oder "falsche" Wertung, sondern a) Wertung anhand objektiver Kriterien (z.B. Clayjar) oder b) Wertung nach subjektivem Empfinden (z.B. Pi mal Daumen). Forums-Umfragen sind zwar nicht repräsentativ, aber dass es in beiden "Lagern" viele Geocacher gibt, dürfte klar geworden sein.

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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von Eibel » Do 11. Mär 2010, 14:49

;)

zumindest die D-Wertung könnte man objektiv gestalten. Man müsste nur abfragen wie lange der Einzelne gesucht hat. Weniger als eine Minute - D1,0 weniger als drei Minuten D1,5

Trotzdem, ich bleibe bei meiner Ansicht, dass ein Mittel aus den Einschätzungen aller Finder der Wahrheit recht nahe kommen würde. Die meisten Caches kommen doch über kurz oder lang auf 100 Finder. Das ist doch schon eine sehr gute Basis. Ab 10 Findern hat sich meist schon ein guter Trend entwickelt.
Gesetz der großen Zahl
ein Grundprinzip der statistischen Methode und der Wahrscheinlichkeitsrechnung, besagt, dass bei der Zählung von Tatbeständen und Vorgängen, die sowohl von allgemeinen als auch von individuellen oder zufälligen Bedingungen abhängen, solange annähernd gleiche Ergebnisse erzielt werden, als die allgemeinen Bedingungen unverändert bleiben und auch eine genügend große Anzahl von Einzelfällen bei der Zählung erfasst wird. Durch die Zusammenfassung sehr vieler Einzelfälle oder Beobachtungen ergeben sich gewisse Regelmäßigkeiten und charakteristische Werte.

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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von radioscout » Do 11. Mär 2010, 17:28

Weil nahezu jeder zu niedrige D/T-Werte angibt, wirst Du auch zu niedrige Werte erhalten, wenn Du sehr viele Leute fragst.
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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von steingesicht » Do 11. Mär 2010, 21:10

An welcher Vergleichsbasis machst Du fest, dass "nahezu jeder zu niedrige D/T-Werte angibt"? Ist das deine Subjektive Einschätzung oder nutzt Du dazu eine objektive Basis?

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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von radioscout » Do 11. Mär 2010, 21:59

Ich gehe davon aus, daß der D/T-Wert mindestens dem entsprechen muß, was durch genau erfassbare Parameter wie z.B. Weglänge erforderlich ist.
I.A. liegt er bereits bei Betrachtung der Strecke deutlich zu niedrig, selbst wenn man bei den nicht durch Zahlen anzugebenden Parametern wie Steigung und Wegbeschaffenheit jeweils von "ganz einfach" ausgeht.

Beim D-Wert ist es sicherlich schwieriger. Eigentlich muß jeder Multi min. D=3 sein. Aber auch wenn man bei einfachen Ablesemultis kleinere Werte findet sollte ein Multi mit "echten" Stages korrekt mit min. D=3 bewertet werden.

Und ein Micro, evtl. sogar "Nano", der an einer beliebigen Stelle versteckt und nur durch systematisches Absuchen diverser möglicher Verstecke zu finden ist, sollte auch im Bereich von D=2-3 liegen.
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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von bene66 » Do 11. Mär 2010, 23:32

radioscout hat geschrieben:Weil nahezu jeder zu niedrige D/T-Werte angibt, wirst Du auch zu niedrige Werte erhalten, wenn Du sehr viele Leute fragst.
Wenn "nahezu jeder" zu niedrige D/T-Werte angibt, deutet das darauf hin, daß das offizielle(??) System nicht dem Empfinden der Anwender entspricht.
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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von radioscout » Do 11. Mär 2010, 23:52

Außerhalb von .de gibt es damit nur sehr selten Probleme.
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Re: Difficulty und Terrain - wie macht ihr das?

Beitrag von bene66 » Fr 12. Mär 2010, 00:14

Eibel hat geschrieben:Trotzdem, ich bleibe bei meiner Ansicht, dass ein Mittel aus den Einschätzungen aller Finder der Wahrheit recht nahe kommen würde. Die meisten Caches kommen doch über kurz oder lang auf 100 Finder. Das ist doch schon eine sehr gute Basis. Ab 10 Findern hat sich meist schon ein guter Trend entwickelt.
In einer Region sollten dann die Caches relativ gleichmäßig bewertet sein. Auf die Region wird es aber doch ankommen. Meine Schwester hat letztens in Österreich gecachts und meinte, die T-Wertung gleichwertiger Caches wäre dort in der Regel niedriger als bei uns im Rheinland - Gebirge ist für die dort halt normal.

Aber ich gebe Dir recht - wenn bei einem FoundIt-Log der Cacher aufgefordert würde, seine Einschätzung für D und T abzugeben, wäre der Durchschnitt dann vermutlich vergleichbarer als die Einschätzung eines einzelenen wie wir es jetzt haben.
Man kann die Cacher ja trotzdem auffordern ein scheinbar objektives System wie Clyjar zu nutzen - aber das läßt ja oft Interpretatuonsspielraum.

Dan kann man auch gleich darüber nachdenken, das auch die Qualität des Caches bewertet wird - aber das ist dann natürlich total subjektiv - und bestimmt ein anderer Thread.

bene66
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