Kindertauglichkeit

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Bernd

Beitrag von Bernd » Fr 9. Mär 2007, 16:40

radioscout hat geschrieben:
Bernd hat geschrieben:aber was spricht dagegen einfach vor einer geplanten Tour mal den Owner an zumailen und einfach zu fragen wie es ausschaut?

Z.B. daß man von manchen Ownern erst sehr spät oder nie eine Antwort erhält. Oft liegt es einfach nur am Spamfilter.

Und warum sollte man die Information nicht direkt in die Beschreibung setzen, wenn man sie auf Anfrage geben kann?


Macht es doch nicht komplizierter wie es ist. Wenn ich schon wieder, das wenn und aber lese. Positiv denken ist die Devise.

Notfalls ist immer der Spamfilter schuld.

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bzed
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Beitrag von bzed » Fr 9. Mär 2007, 18:34

Bernd hat geschrieben:Notfalls ist immer der Spamfilter schuld.


schieben wir es einfach auf die Spammer, ohne die gaebs auch keine spamfilter.

Aber zurueck zu Kindern - falls jemand Ideen hat, was man alles so an "fiesen" Sachen in einen Cache einbauen kann, der von 11-14jaehrigen kids geloest werden soll, immer her damit, gerne auch per pm wenn ihr nix verraten wollt. Ich werde 1-2 davon fuer eine Jugendfreizeit basteln...
No, I will NOT fix your windows.

Bernd

Beitrag von Bernd » Fr 9. Mär 2007, 18:58

radioscout hat geschrieben:Abwechselung ist wichtig, speziell bei Multis.
Bei den ersten zwei oder drei Schildern macht das Ablesen der Informationen den Kindern noch Spaß, danach wird es langweilig.


Kann ich nicht bestätigen. Gerade wenn sie mit dem Lesen können beginnen, sind diese Buchstaben und Zählsachen eine kleine Herausforderung für sie.

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Beitrag von radioscout » Fr 9. Mär 2007, 19:21

bzed hat geschrieben:Aber zurueck zu Kindern - falls jemand Ideen hat, was man alles so an "fiesen" Sachen in einen Cache einbauen kann, der von 11-14jaehrigen kids geloest werden soll, immer her damit

Schau mal ins Blaue Forum. Da habe ich ganz viele Ideen veröffentlicht. Natürlich nicht fies, dafür teilweise etwas technisch aber für jeden realisierbar.

Ich werde sie aber auch nochmal in dieses Forum kopieren. Oder auch nicht, denn dort enden sie ohnehin nur auf der Wiese?

Hier gleich ein paar elektronische Tips:

Man nimmt einen beliebigen billigen DC-Motor (Spielzeugmotor) als Generator.
Dieser versorgt entweder:

- über einen Brückengleichrichter eine oder (mehrere in Reihe geschaltete) farbige LEDs mit klarem Gehäuse. Dreht man am Motor, leucht(en) die LED(s). Die jetzt erkennbaren Farben kann man z.B. Zahlen zuordnen.

- direkt zwei oder mehrere antiparallel geschaltete LEDs. Je nach Drehrichtung leuchten mal die einen und mal die anderen. Man kann zwei verschiedenen Drehrichtungen verschiedene Farben zuordnen.


Oder:

Synchronmotor, evtl. mit Getriebe (aus alter Uhr, Waschmaschine, Geschirrspüler, Elektronikrestpostenversand), dahinter ein alter Netztrafo und ein Lautsprecher. Alternativ ein Schrittmotor (alter Drucker), der direkt an den Lautsprecher (aus altem Radio oder PC) angeschlossen wird.
Um die Achse wird eine Schnur gewickelt. Aufgabe: Ziehe mit z.B. genau 1 m/s an der Schnur. Ist der Ton höher als der Referenzton (Stimmgabel, Metallstäbchen auf einem Stück Holz usw.): gehe nach rechts weiter. Ist er tiefer: gehe nach links. Auf ausreichenden Tonhöhenunterschied achten.
Das geht auch ohne Elektronik mit einer Auswahl von Gegenständen, die einen definierten Ton erzeugen.

Für Personen mit eingeschränkter Farbsehfähigkeit oder Hörfähigkeit sollte es alternative Lösungswege geben.




Ein transparentes Kunststoffrohr, vorzugsweise unregelmäßig geformt, wird mit diversen Zahlen beschriftet. Wenn eine vorgegebene Menge Wasser eingefüllt wird, zeigt der Wasserspiegel die richtige Zahl an.
Wenn man die Anordnung der Zahlen entsprechend wählt, kann man statt einer genau bestimmten Menge auch ungefähre Volumina nutzen, die durch in der Umgebung vorhandene Gegenstände definiert sind.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von radioscout » Fr 9. Mär 2007, 19:32

Und gleich noch was (nicht für Kinder, evtl. für Kinder unter Aufsicht):

In einer Dose liegt ein matt laminiertes Blatt, in der Mitte ein X und rechts und links davon symmetrisch senkrechte Linien (das Blatt wird quer hingelegt). Desweiteren eine Schnur definierter Länge und eine unbeschichtete CD (Schutzscheibe aus einer CD-Rohling-Spindel).

Mit dem mitgebrachten Laserpointer zielt man genau auf das X und hält die "unfertige CD" im durch die Schnurlänge vorgegebenen Abstand in den Strahl. Es erscheinen weitere Punkte (Beugungsmuster), deren Abstand von der Wellenlänge des Lasers (hoffentlich mittlerweile bei allen roten Pointern gleich (ausprobieren)), dem Linienabstand des Gitters (hier die CD) und dem Abstand zwischen CD und Papier abhängt. An den Punkten werden die Zahlen abgelesen.

Im Prinzip funktioniert das analog mit einer als Spiegel benutzten fertigen (Werbe-)CD.
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