ApproV macht Ernst - Lost Place Caches werden archiviert

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück » Di 1. Feb 2005, 19:41

teamguzbach.org hat geschrieben:Ich hab einfach keinen Bock wegen ein paar Heinzgesichtern mich ständig für ein Hobby rechtfertigen zu müssen, was an und für sich harmlos ist.


Dann darf man nicht mehr:
- Crossgolfen (im Gelände des Kalten Reifen wird auch fleißig Crossgolf gespielt und dabei sogar eklatant Sachbeschädigung an Glasscheiben begangen)
- Schießen (man denke nur an Erfurt)
- Counterstrike zocken (ebenfalls Erfurt)
- Autobasteln (Autotuner und illegale Rennen)
und schließlich:
- Autofahren! Wenn man bedenkt, wie viele Menschen durch den Autoverkehr zu Tode kommen, darf man sich einfach nicht mehr mit Mördern auf eine Stufe stellen!

Ich stelle jetzt einfach mal die These auf, dass die Leute, die sich an gewagte Caches wagen, durchschnittlich einfach umsichtiger vorgehen und schon deshalb bei diesen Caches weniger Probleme auftreten.
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Beitrag von Schnüffelstück » Di 1. Feb 2005, 19:44

radioscout hat geschrieben:
teamguzbach.org hat geschrieben:Warum ...
NEIN!


Was willst Du und damit sagen?
Schnüffelstück

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Beitrag von radioscout » Di 1. Feb 2005, 19:49

Groundspeak will, nein, MUß seinen Laden sauber halten. Spätestens wenn sich Beschwerden über illegale Caches häufen, wird man tätig werden müssen. Als bei Ebay "Spaß"-Auktionen und Heelerware überhand nahmen, hat man auch hart durchgegriffen.

Und bitte nicht denken, daß die Leute bei Groundspeak dumm sind. Scheinbar neigen viele dazu, bestimmte Leute zu unterschätzen. Kürzlich erzählte jemand von seinem Aha-Erlebnis nach dem Lesen von Jeremys CV. Bis dahin hatte er angenommen, daß er sowas wie ein mehrfach gescheiterter .com-Unternehmer wäre, der mit gc.com nun endlich mal Erfolg hat. Aber so ist es nicht!

Wenn man mit Tricks versucht, bei gc.com illegale Caches zu listen, wird man es dort zu verhindern wissen. Das wird sicherlich auch für die Freunde von legalen Caches Einschränkungen bedeuten. Und wenn es nur längere Approving-Zeiten sind.

Vorschläge wie Caches, die auf legalem Weg kaum zu finden sind und deren Lösung man einfach erhält, wenn man auf illegales gelände geht, werden ein paar Monate funktionieren. Aber auch in den USA kann man Logs lesen und es wird auch nicht lange dauern, bis irgendwer "ich weiß was" ruft, weil er sich verarscht fühlt.

Warum nicht einfach den Cache auf legales Gelände in der Nähe des verbotenen Objekts legen? Wer sich dafür interessiert wird schon wissen, was er macht. Dann macht er es jedoch nicht im Zusammenhang mit Geocaching und das Image des Spiels kann nicht beschädigt werden.

Und nie vergessen: Es können 100 Cacher auf illegalem Gelände herumlaufen. 90 werden nie erwischt. 9 werden erwischt und wissen, was sie zu sagen haben (Fotografieren, verlaufen, Hund weggelaufen usw.). Aber einer wird sofort GPS und Cachebeschreibung zeigen und erklären: "Hier liegt ein Cache und ich bin Geocacher also darf ich hier rein".
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Beitrag von radioscout » Di 1. Feb 2005, 19:50

Schnüffelstück hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:
teamguzbach.org hat geschrieben:Warum ...
NEIN!


Was willst Du und damit sagen?

Es muß keine Caches geben, bei deren Suche man gegen geltendes Recht verstoßen muß.
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Beitrag von arbalo » Di 1. Feb 2005, 19:52

teamguzbach.org hat geschrieben:
arbalo hat geschrieben:... oder welcher cacher hat sich wirklich die mühe gemacht zuprüfen ob das grundstück auf dem sich der cache befindet nicht evtl. privat ist.
ich habe nicht die genaue zahl im kopf aber prozentsatz privater wälder in d-land ist enorm!
Im Gegensatz zu den USA ist das Betreten von Privatwäldern in Deutschland grundsätzlich erlaubt. Man muss sogar einen guten Grund aufbringen, wenn man Sperren (=Zäune) im eigenen Wald aufstellen und damit das Betreten verhindern will.

arbalo hat geschrieben:und zum thema tv-berichte, wenn es den mix-fröschen von rlt, stasi1, prol-tv etc. eines tages gefällt werden sie uns medial "hinrichten" ob wir nun gänseblümchen im stadtpark suchen oder tupperdosen auf trüps.
Da machst Du es Dir leider etwas zu einfach. Ein Familienhobby wie Baden am Baggersee, Segeln, Modelflugzeuge bauen oder Orientierungslauf wird aus gutem Grund nicht von den Medien zerrissen: Die Leute bewegen sich innerhalb der Legalität. Ich hab einfach keinen Bock wegen ein paar Heinzgesichtern mich ständig für ein Hobby rechtfertigen zu müssen, was an und für sich harmlos ist.

Oder mal anders gefragt: Warum muss es Caches geben bei deren Suche man gegen geltendes Recht verstossen muss?


es geht nicht um das betreten von privatwäldern , sondern um das auslegen von caches ohne erlaubnis des wald-eigentümers-kleiner aber feiner unterschied!

baden ist an den meisten baggerseen ( in nrw / von den privaten eigentümern ) zumeist auch verboten. ich kann mich übrigens an eine "schöne" reportage erinnern wo ein massiver ordnungsamt-einsatz incl. fc grün-weiss an einem baggersee erinnern über den auch im tv berichtet wurde.

wenn mal ein modell-flzg. mediengerecht abstürzt ist prol-tv sofort zur stelle und ein paar gehirnlose elterntiere ( damit meine ich nicht alle eltern aber hin und wieder frage ich mich ob nicht nicht für bu**** einen führerschein fordern sollte ) dürfen auch was "betroffenes" in die kamera stammeln.
------------

aprpopo heise: http://portale.web.de/Computer/Sicherheit/

:twisted: :twisted: :twisted:

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Beitrag von Gast » Di 1. Feb 2005, 19:53

Schnüffelstück hat geschrieben:
arbalo hat geschrieben:ein approver je bundesland? der ggf. wirklich vorort prüft?


Ich würde mich für München anbieten. SCNR


Ich für Bremen und ca. 60-80 km umzu. Einschränkung: Approven kann schon mal 3-5 Tage dauern falls der nicht auf meiner Route liegt.

arbalo
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Beitrag von arbalo » Di 1. Feb 2005, 19:56

radioscout hat geschrieben:
Schnüffelstück hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:
teamguzbach.org hat geschrieben:Warum ...
NEIN!


Was willst Du und damit sagen?

Es muß keine Caches geben, bei deren Suche man gegen geltendes Recht verstoßen muß.


meine meinung ( !!!!!!!!! ) 99% aller caches in d-land verstossen gegen geltendes recht - die meisten von euch wissen gar nicht wieviele gesetzte es in d-land und mit eben diesen gesetzen lässt sich in d-land alles verbieten ( smilie: kotz )

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Beitrag von radioscout » Di 1. Feb 2005, 19:57

arbalo hat geschrieben:oder welcher cacher hat sich wirklich die mühe gemacht zuprüfen ob das grundstück auf dem sich der cache befindet nicht evtl. privat ist.
ich habe nicht die genaue zahl im kopf aber prozentsatz privater wälder in d-land ist enorm!

Eine versehentlich auf Privatgelände (als solches nicht erkennbar) ist schnell entfernt. Und wenn es eine Umweltschutzbehörde stört, daß irgendwo eine Dose liegt, kann man die auch schnell entfernen.
Etwas anderes ist, Caches auf Gelände zu verstecken, dessen Betreten eindeutig verboten ist. Und auch ein Zaun, ein Tor oder ein Verbotsschild verlieren nicht ihre Wirkung, wenn sie jemand beschädigt hat.
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Beitrag von arbalo » Di 1. Feb 2005, 19:58

Chris HB hat geschrieben:
Schnüffelstück hat geschrieben:
arbalo hat geschrieben:ein approver je bundesland? der ggf. wirklich vorort prüft?


Ich würde mich für München anbieten. SCNR


Ich für Bremen und ca. 60-80 km umzu. Einschränkung: Approven kann schon mal 3-5 Tage dauern falls der nicht auf meiner Route liegt.


das war eher als scherz gemeint!!! bzw. bezog sich auf kritische caches!!!!

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Beitrag von radioscout » Di 1. Feb 2005, 19:59

Heise ist wieder da!
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