Geocaching mit ohne Technik?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

morsix
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Beitrag von morsix » Fr 4. Feb 2005, 09:06

Hi,

normalerweise bereite ich mich mittels Karten, Luftbilder und google auf einen Cache vor - bei manchen Caches, z.B. die Urbancaches in der Münchner Innenstadt sind sowieso gps-feindlich (bei über 100m Ungenauigkeit braucht man keinen gpsr mehr).

Einige Caches, nicht nur Innenstadt-Urban-Caches, habe ich daher ohne GPSr gefunden, obwohl ich das Gerät trotzdem immer dabei habe.

Hirnschale von shwartle ist so ein Cache, den man ohne GPSr finden kann - und dieser Cache ist kein Urban, da sollte man sich gut vorbereiten, da der Empfang im Zielgebiet extrem lausig ist - daher habe ich nach längerer Sucherei auch den GPSr ausgeschaltet und die Augen auf gemacht, damit hatte ich dann Erfolg.

Ich benutze DSAT Luftbilder und Top25 Karten mit Fugawi und kann damit oftmals das Zielgebiet sehr genau ausmachen.

Wenn man die Karten des Zielgebietes auf einen PDA kopiert, ist manchmal auch ein Multi möglich, ohne schweres Notebook.

Oft ist es aber tatsächlich so, daß der GPSr im Zielgebiet zu ungenau wird (Berge, Bäume, starker Regen ...) und man daher besser das Schätzeisen ausschaltet um die Sache mit Verstand und Intuition anzugehen.

Letztens wollte ich Muddy-Challange machen, hatte nur den GPSr und vorher mangels Zeit nicht die Karte studiert - Ergebnis: no found :(

Grüße
Rudi
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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück » Fr 4. Feb 2005, 09:19

morsix hat geschrieben:die Urbancaches in der Münchner Innenstadt sind sowieso gps-feindlich (bei über 100m Ungenauigkeit braucht man keinen gpsr mehr).


Beispielsweise der "Preis der Leere": Mit GPS quasi unmöglich, mit einer geeigneten Karten eine Sache von 2min + evtl. Mugglewartezeit. Wie ich dann auf die Koordinaten gekommen bin? Der erste Versuch war eine Kreuzpeilung mit mehreren Messungen. Das habe ich mir in MapSource angeschaut und das war einfach Unsinn. Also mit exakt jener Karte ausgemessen, die man sinnvollerweise auch zur Suche hernehmen sollte.
Schnüffelstück

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DocW
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Beitrag von DocW » Fr 4. Feb 2005, 23:17

Es gibt in Amiland einen Cacher WaldenRun, der hat über 2000 Founds, der cached ohne GPS.
Und in NRW ist MapWeazle lange Zeit ohne GPS rumgelaufen und hat die Caches mit topografischen Karten gesucht.
Absolutes Hut ab davor!
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der anonyme anonyme
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Beitrag von der anonyme anonyme » Mo 7. Feb 2005, 20:11

Also wir (die 2imuno, Tach zusammen an der Stelle) haben bisher 5 von 6 Caches ohne GPSr gefunden.
Mit einer Mapquest Karte im 100m Maßstab, einem Lineal, einem Taschenrechner, ggf. mit dem Kompass und einer angenommenen Schrittweite von 75 cm waren wir meistens erstaunlich genau im Zielgebiet (unter 10m Abweichung). Wenn's mal schief ging dann lag's an ungenauen Orientierungspunkten, z.B. hielten wir eine Stadtgrenze auf der Mapquest Karte fuer einen Wanderweg und suchten locker an die 2 Stunden. Um so groesser war allerdings die Freude doch noch fuendig zu werden. An Multicaches sind wir allerdings noch nicht drangegangen. Theoretisch muesste man ja nach jedem geloesten Raetsel wieder nach Hause oder in's Internetcafe und die so ermittelten Koordinaten neu auszuwerten. Alles in Allem bin ich aber der Meinung dass dem ohne Weiteres geht und ne Menge Spass macht!

Schoene Gruesse,
der anonyme Anonyme
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Totengraeber
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Cachesuche ohne GPS

Beitrag von Totengraeber » Di 8. Feb 2005, 11:16

Hallöli,

eigentlich kann ich ja gar nicht richtig mitreden, wenn man sich durchliest, wieviele Caches ihr schon gefunden habt. Irgendwie gehör ich wohl zu den ganz andren - ich habe bisher nur zwei Caches gefunden (im Wald) - habe aber überhaupt nicht danach gesucht. Jetzt bin ich allerdings neugierig auf diese Brotdosen geworden und möchte einmal versuchen, auf Anleitung eine zu finden. Eigentlich wollte ich die Suche auch erst einmal ohne GPS beginnen - zumal viele GPS-Besitzer aus meinem Umfeld mir sagen, daß der Empfang in unsren Wädern nicht besonders gut ist. Hat jemand hierzu Erfahrungen ?

Grüßle Totengräber
Wenn Du weißt, was Du tust,
kannst Du tun, was Du willst.
(Moshe Feldenkrais)

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HeatseekerGER
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Beitrag von HeatseekerGER » Di 8. Feb 2005, 11:56

Hallo und willkommen im Forum!

Der Empfang im Wald ist unterschiedlich, je nach Wetter, Jahreszeit etc.
Ich hatte bisher noch keine großen Probleme damit. Generell kann man sagen, dass es vom Gerät abhängt wir gut der Empfang ist. Magellan habe einen (generell gesagt) besseren Empfang als Garmin, aber da gibt's auch ausnahmen(!). (will hier aber keinen Flamewar lostreten) Zu Geräten schau mal hier (http://www.geocache-forum.de/viewtopic.php?t=502) da gibt's die richtigen infos hierzu.

Grüße
HeatseekerGER
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Beitrag von radioscout » Di 8. Feb 2005, 12:05

Und wenn man im Wald den Energiesparmodus ausschaltet, ist der Empfang sofort deutlich besser.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von Kleinalrik » Mi 9. Feb 2005, 17:36

Danke für die vielen Antworten und Ermutigungen.
Dann werde ich mich mal an meinen ersten Cache machen, mit ohne Technik.

Leider war (und bin) ich momentan krankheitsbedingt verhindert, von meinem ersten Erfolg hier zu berichten, lasse ich mir jedoch nicht nehmen.

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