Caches suchen, finden, aber nicht loggen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Geocaching, loggen ja oder nein?

Loggen ja, aber nur im Logbuch vor Ort!
10
56%
Loggen find ich doof, weder off- noch online!
8
44%
 
Abstimmungen insgesamt: 18

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Vascodagama
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Beitrag von Vascodagama » Di 10. Apr 2007, 20:37

Das kann ich gut verstehen. Wer sitzt gerne am Schreibtisch wenn er draußen cachen könnte?


Das ist nun mal Geschmackssache. Gute Mysteries sind halt Caches, die man zweimal finden kann :wink:

In Bochum gibt es zum Glück immer noch eine intelligente und unverkrampfte Klientel, die an Rätselcaches Spaß hat. Aber wenn die üblichen Verdächtigen "durch" sind, wird die Luft dünn. Aber das macht ja wie gesagt nichts. Jeder, wie er kann & mag. Und wenn ich eine Idee gut finde, lege ich eine Dose auch mal nur für 30 Leute aus.

Diese Copy-Logs sind übrigens nicht nur bei Caches, sondern auch bei Coins eine Pest. Habe eben wieder drei bekommen :cry: :( :evil: Da gibt man sich Mühe, selbst bei den unscheinbarsten "me too"-Dosen irgendwas zu schreiben - und bekommt dann sowas ins Postfach gestopft...

Ciao

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gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » Di 10. Apr 2007, 20:52

Da gibt man sich Mühe, selbst bei den unscheinbarsten "me too"-Dosen irgendwas zu schreiben - und bekommt dann sowas ins Postfach gestopft.


Kann es sein, dass man erst selbst Caches gelegt haben muss, um zu verstehen, wie ein Log zu schreiben ist? :wink:

Seit ich eigene TBs habe und mich über nette Texte und Fotos freue, gehe ich gleich viel motivierter an die anderer Leute ran. Bei Caches ist das doch sicher genauso.
LG Friederike - gartentaucher

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friederix
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Beitrag von friederix » Di 10. Apr 2007, 22:40

DonCarlos hat geschrieben:Ich betrachte das Logbuch beim Geocaching wie das Gipfelbuch beim Bergsteigen.

Ich denke, treffender kann man es nicht formulieren.
Natürlich sind nicht alle Gipfel gleich hoch oder schwer. Dementsprechend sollten ja die Logs ausfallen.
Wer bei einen 4000er "schnell erklommen" schreibt, mit dem stimmt was nicht ...
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

Kiki
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Beitrag von Kiki » Mi 11. Apr 2007, 00:10

Vascodagama hat geschrieben:Ausnahme sind Mysteries - leider scheint Rätsellösen nicht mehr hoch im Kurs zu stehen und ich habe keine Lust, alle paar Monate nachzusehen, ob die Dose noch da ist. Die kommen dann eben nach und nach ins Archiv, ganz unkompliziert und ohne lange Diskussion.


Was denn, was denn? Die Mysteryhölle Ruhrpott ist die Rätselcaches leid? :shock:

Es geschehen doch noch Zeiten und Wunder... :wink:
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Nivi
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Beitrag von Nivi » Mi 11. Apr 2007, 15:48

Vascodagama hat geschrieben:Viel ärmer finde ich nichtssagende Logs des Typs "Diese Dose heute auf Tour mit den Dingsdacachern gefunden. TFTC", die man dann am Tag fünfmal bekommt, am Ende noch mit einem hämischen "#3 von 18" o.ä. Diese Art von STRGC/V-Logs sollte man sich echt sparen - dann lieber eine Note, die mache ich nämlich gar nicht erst auf.

Ich mache mir Mühe mit meinen Caches, da kommt es richtig gut, wenn man das Gefühl vermittelt bekommt, als Statistikfutter zu dienen. Da kann ich manchen Statistikcacherhasser verstehen. Nicht jeder ist ein Thomas Mann, aber ein paar Worte sind ja nicht sooo schwer.

Ciao

V


Hi,
wenn du dir Mühe für den Cache gemacht hast und dies auch zu erkennen ist, sind solche Logs auch nicht ok.
Aber ein x-beliebiger Kirchencache am vollgepinkelten Wasserohr, hat nicht mehr verdient. Eher weniger. Beim letzten habe ich mich gefragt warum bin ich da überhaupt hingefahren bin. Ausrede: er lag in der Nähe eines schönen Tradi.
Und ich gebe ja zu: in mir wohnen zwei Seelen. Eine erfreut sich an super schön gemachten Multis und die ander freut sich wenn die Anzahl der Founds langsam steigt.

Viele Grüße Nivi

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Vascodagama
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Beitrag von Vascodagama » Mi 11. Apr 2007, 16:11

Aber ein x-beliebiger Kirchencache am vollgepinkelten Wasserohr, hat nicht mehr verdient.


Kann man so sehen - wobei man allerdings Neuling-Rabatt geben sollte. Mein Eindruck ist, dass nicht wenige Kirchencaches von Einsteigern ohne Erfahrung gelegt werden, die einfach nur auch mal was beitragen wollen.

Wer die Nase von Gotteshäusern voll hat, dem empfehle ich einen Kurzurlaub auf unserem Verkehrsinsel-Cache hier im Pott, den wir vor kurzem mit einem netten Strandurlaub-Flashmob eingeweiht haben :wink:

Wobei ich nichts gegen die Serie an sich habe - hab' ja selber einen gelegt, im Wald hinter einer wunderschönen Griechisch-Orthodoxen Kirche... :wink: Die letzten vier Founds übrigens klassische Bilderbuch-Copylogs von Leuten, die schon mehrere hundert Dosen gefunden haben. Aber der Rest liest sich eigentlich ganz nett.

Tschö

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Beitrag von Nivi » Mi 11. Apr 2007, 16:30

Hast ja Recht, als ich meinen ersten Cache legen wollte bin ich auch einfach los mit einer Dose unterm Arm und habe einen Baumstumpf gesucht. Zum Glück hab ich dann noch ein besseres Versteck gefunden. und einen Kirchencache hab ich auch. Der ist aber nicht von der üblichen Sorte.

Grüße Nivi

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Beitrag von DocW » Mi 11. Apr 2007, 16:44

Vascodagama hat geschrieben:Viel ärmer finde ich nichtssagende Logs des Typs "Diese Dose heute auf Tour mit den Dingsdacachern gefunden. TFTC", die man dann am Tag fünfmal bekommt, am Ende noch mit einem hämischen "#3 von 18" o.ä. Diese Art von STRGC/V-Logs sollte man sich echt sparen - dann lieber eine Note, die mache ich nämlich gar nicht erst auf.
V


Selbst Lynn (CCCooperAgency) schreibt individuelle Logs......
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Beitrag von GeoFaex » Mi 11. Apr 2007, 17:30

Naja, wenn ich auf dem Rückweg von nem guten Cache noch einige Regenrinnen/Steinkreuz/Parkplatz-Drive-In-Filmdosen mitnehme logge ich auch seeehr knapp. Versuch es halt immer etwas drauf abzustimmen wieviel Mühe sich der Owner gemacht hat.

Und es kommt auch immer drauf an was ich bei dem Cache erlebt habe. Wenn nix erlebt, dann nix zu erzählen. Krampfhaft was aus den Fingern saugen tue ich mir net.

Gruß,
GeoFaex

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Sir Hugo
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Beitrag von Sir Hugo » Mi 11. Apr 2007, 18:22

Da es vermutlich genau so viele Angehörige der "Gegenbewegung" gibt, nämlich jene, die nicht suchen, nichts finden aber dennoch loggen, bleibt das Verhältnis von gefunden zu gelogged letztendlich wohl ausgeglichen :mrgreen:

Vielleicht gibt es unter den Nicht-Loggern auch ein paar Nicht-Publisher, die caches legen ohne sie einzustellen?!? Das wäre dann konsequent. Ob diese caches dann von anderen Nicht-Loggern gefunden werden, ist allerdings schwierig zu ermitteln...
Unsere geocaching Eckpunkte:
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