Caches in militärischem Sicherheitsbereich

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Hubatt
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Beitrag von Hubatt » Di 17. Apr 2007, 12:08

Christian und die Wutze hat geschrieben:Das ist dann aus meiner Sicht ein PAL …
… vielleicht ist es ja auch SECAM. :roll:

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pom
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Beitrag von pom » Di 17. Apr 2007, 12:22

Mr. Schwertfisch hat geschrieben: Leider gibt es kein entsprechendes Attribut, das man setzen könnte
:wink:

Leider hat die Illegale-Caches-Histerie vor zwei Jahren nur eins gebracht: Kein Owner schreibt mehr Hinweise auf haariges Gelände ins Listing. Mittlerweile scheint sogar der geringste Hinweis auf einen Lost Place (obwohl nicht eingefriedet oder von Verbotsschildern umzingelt) ein Grund für unsere Geogötter zu sein, einen Cache vorsorglich nicht freizuschalten. Kann aber auch ein Einzelfall sein, die Berechenbarkeit der deutschen Reviewer geht ja bekanntlich gegen null.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Di 17. Apr 2007, 14:05

Hubatt hat geschrieben:
Christian und die Wutze hat geschrieben:Das ist dann aus meiner Sicht ein PAL …
… vielleicht ist es ja auch SECAM. :roll:

Den Anhalter nie gelesen, was? :roll:

PAL = Problem Anderer Leute
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Beitrag von Bursche » Di 17. Apr 2007, 14:28

Servus,

wir hatten hier aktuell so einen Cache auf einem Übungsgelände der US-army.

Ich habe neben dem Owner auch den Reviewer kontaktiert. Ich sehe mich trotzdem nicht als Petze!

1. Stehen direkt daneben Pappkameraden und ich glaube nicht, dass die nur mit Wasserpistolen nassgespritzt werden.

2. Gab es dort schon häufiger "Interessenskonflikte" was dazu geführt hat, dass die Sitten immer rauher wurden.

3. Hab ich selbst dort Trainings-Handgranten gefunden, die jemanden durchaus verletzen können.

4. Predige ich den Kids dort immer: "NIX MIT DIE FINGER!"
.....

Ich finde es einfach falsch, jemanden ortsfremden da hin zu schicken ohne ihn wirklich auf die Gefahren aufmerksam zu machen und ihn dann noch nach einer Mun-Kiste suchen zu lassen, wobei ich nie weiß, was 3 meter neben dem cache im Dreck steckt! Immerhin ist das seit 70 Jahren Übungsgelände und niemand weiß, was dort alles verschossen wurde und was noch irgendwo vergraben ist.

Rechtlich ist das als http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrssicherungspflicht einzuordnen.

Ein cache auf einem militärischen Übungsgelände oder innerhalb von Militäranlagen ist für mich, wie die Einladung zum Rudel-Nachtcachen, mit Verkleidungszwang als Wildsau, obwohl ich weiß, dass in der selben Nacht eine Treibjad stattfindet!

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Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Di 17. Apr 2007, 15:41

Steht ein Schild auf/an der Grenze zu dem Übungsgelände, welches den Zutritt untersagt? In dem Fall ist doch jeder Cacher selbst in der Verantwortung, die Suche dort abzubrechen und dann mit dem Owner den Sachverhalt zu klären.
Genauso bin ich doch als Fahrer in der Pflicht, mich an einer Kreuzung selbst davon zu überzeugen, dass die Straße frei ist, und mich nicht nur auf die Aussage des Beifahrers zu verlassen. Verursache ich einen Unfall kann ich die Schuld auch nicht (ganz) auf den Beifahrer abwälzen.
Die Diskussion mit dem Owner finde ich besonders wichtig, weil sonst nicht verhindert wird, dass der Owner einen neuen Cache auf dem/einem Übungsgelände legt und so das Spiel von neuem beginnt.
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Beitrag von dr_megavolt » Di 17. Apr 2007, 15:53

Wenn der cache am Rande der Legalität ist, wäre es nett, das nicht erst vor Ort zu erfahren. Mich nervt es, irgendwo hinzukommen, und dann vor dem Schild "Zutritt verboten" "Lebensgefahr" "Privatbesitz" oder dem Stacheldrahtzaun zu stehen, vielleicht auch kurz vor dem Final. Toll.


Sehe ich genauso. Finde es übrigens bizarr, wenn in seinem solchen Fall, nachdem der direkte Hinweise an den Owner nicht gefruchtet haben sollte, es einerseits verantwortungslos sein soll, die Mitcacher und notfalls auch die Reviewer darauf hinzuweisen (="petzen"), man aber andererseits nicht vom Cacheleger Verantwortung verlangen darf, an solche Orte erst gar niemanden hinzulocken.

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Beitrag von Christian und die Wutze » Di 17. Apr 2007, 15:56

dr_megavolt hat geschrieben:Sehe ich genauso. Finde es übrigens bizarr, wenn in seinem solchen Fall, nachdem der direkte Hinweise an den Owner nicht gefruchtet haben sollte, es einerseits verantwortungslos sein soll, die Mitcacher und notfalls auch die Reviewer darauf hinzuweisen (="petzen"), man aber andererseits nicht vom Cacheleger Verantwortung verlangen darf, an solche Orte erst gar niemanden hinzulocken.

Zumindest mir ging es darum, zuerst mit dem Owner Kontakt aufzunehmen!
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Beitrag von -tiger- » Di 17. Apr 2007, 17:16

Bursche hat geschrieben:wir hatten hier aktuell so einen Cache auf einem Übungsgelände der US-army. (...) Pappkameraden (...) Trainings-Handgranten gefunden (...) seit 70 Jahren Übungsgelände und niemand weiß, was dort alles verschossen wurde


Und das Gelände ist nicht umzäunt, nicht mit Warnschildern markiert usw? Da stehen mitten im Wald frei zugänglich auf einmal Pappkameraden, auf die scharf geschossen wird? :shock: Das solltest du nicht dem Reviewer melden sondern der örtlichen Polizei. Cacher sind da das kleinste Problem, was ist, wenn da ein Rudel Nordic-Walker in einen Kugelhagel läuft oder spielende Kinder auf einmal in die Luft fliegen? Schießen mit scharfen Waffen ist in Deutschland nur auf gut gesichertem Gelände erlaubt, auch für US Soldaten auf ihrem US Gelände. Das sieht mir aus, als ob die Betreiber des Geländes massiv ihre Sorgfaltspflicht verletzen.

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Beitrag von radioscout » Di 17. Apr 2007, 18:07

pom hat geschrieben:Leider hat die Illegale-Caches-Histerie vor zwei Jahren nur eins gebracht: Kein Owner schreibt mehr Hinweise auf haariges Gelände ins Listing.

Warum werden denn noch illegale Caches versteckt?

Was soll denn die Folge vom verschweigen der illegalen Location sein?
Das demnächst jeder Cache vor der Freigabe noch genauer geprüft wird und die Freigabe noch länger dauert?
Das es bald Listen gibt, in denen alle Cacher stehen, deren Caches aufgefallen sind und deren Caches vor der Freigabe noch genauer geprüft werden?
Oder daß auch hier bald eine schriftliche Genehmigung vorliegen muß, bevor ein Cache freigegeben wird?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von Guido-30 » Di 17. Apr 2007, 21:00

Musste erst letzte Woche jemandem erklären das net jeder Punkt auf der Karte nen Cache markiert. Und wenn ich die Found-Benachrichtigung die eben reinkam richtig deute, hat ein Cacher bei den ersten beiden Versuchen die Startkoords von einem meiner Mysterys abgesucht.

Und ich Idiot habe die KO einer meiner Mysterys auf eine Insel gelegt, anstelle daneben...


Wenn der cache am Rande der Legalität ist, wäre es nett, das nicht erst vor Ort zu erfahren. Mich nervt es, irgendwo hinzukommen, und dann vor dem Schild "Zutritt verboten" "Lebensgefahr" "Privatbesitz" oder dem Stacheldrahtzaun zu stehen, vielleicht auch kurz vor dem Final. Toll.

Und wo ist da der Rand der Legalität???

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