Immer nur finden und nie verstecken ???

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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safri
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Immer nur finden und nie verstecken ???

Beitrag von safri » Do 10. Feb 2005, 00:25

Was haltet ihr von Cachern, die immer nur auf die Suche gehen und keine Caches selbst verstecken ???

In der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass es Cacher gibt, die schon Dutzende Caches gefunden haben (sogar über 300!) und noch nie einen Schatz für die Gemeinschaft versteckt haben :evil: . Spätestens so nach 20 gefundenen Caches weiß man eigentlich, auf was es beim Verstecken ankommt. Glaubt ihr, dass sie keinen schönen geeigneten Ort kennen oder dass sie einfach nur zu bequem sind, sich die Mühe des Versteckens zu machen? Oder findet ihr das vollkommen legitim und in Ordnung, dass manche nur zum Suchen kommen?

Ich persönlich empfinde Geocachen als Geben und Nehmen. Und ich muss zugeben, dass es mich etwas stört, wenn manche sich auf mühevoll ausgearbeitete Caches stürzen (wenn möglich noch als erste), weitere fordern oder noch schlimmer meckern und selber überhaupt keinen Beitrag zu unserem gemeinsamen Hobby leisten.

Über das Verhältnis von gefundenen zu versteckten Caches kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Dem einen macht Verstecken mehr Spaß als dem Anderen. Aber dass jemand so überhaupt keine Aktivität zeigt, finde ich ein bißchen asozial.

Positive Beispiele findet man vor allem in Mittelhessen. So auf 900 gefundene etwa 50 versteckte Caches finde ich super und noch besser (ebenfalls in Mittelhessen) 53 : 12! Und da sind viele Multis und Rätselcaches dabei: nicht nur lieblos abgeworfene Filmdosen!
Spitzenmäßig sogar: 18 : 10 (davon 5 Multis). Im Rhein-Main-Gebiet dagegen scheinen es immer die gleichen zu sein, die Caches verstecken.

Da kann man nur hoffen, dass diesen nicht mal die Ideen ausgehen.
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Beitrag von radioscout » Do 10. Feb 2005, 00:30

Ich freue mich über jeden versteckten Cache aber wenn jemand keinen verstecken will, stört mich das auch nicht. Lieber keinen verstecken als eine Filmdose in einer wilden Müllkippe vergraben.

Ausserdem sehe ich keinen sinnvollen Zusammenhang zwischen found und hidden-Zahl. Ich kann mir kaum vorstellen, mich sinnvoll um 50 eigene Caches zu kümmern, auch nicht, wenn ich 1000 Caches gefunden hätte. Es gibt sicher Leute, die das können, aber das hängt sicher nicht von der Zahl der geloggten Caches ab.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von moenk » Do 10. Feb 2005, 07:07

Siehe dazu auch hier:
http://www.geocache-forum.de/viewtopic.php?t=1187
Mir macht verstecken sogar mehr Spass. Zeitweise dann mal los und ein paar Caches in der Umgebung machen, am besten in netter Gruppe. Soll aus meiner Sicht jeder machen wie er will, für mich wärs völlig ok wenn jemand nur suchen möchte. Wir haben ja so auch einen "Versteckermarkt", wenns anders wäre würds auch keinen Spass machen.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Beitrag von TKKR » Do 10. Feb 2005, 07:22

Das andere Extrem gibt´s ja aber auch. Nur verstecken und nie suchen. Das kann dan in der Proxis so aussehen

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Beitrag von Starglider » Do 10. Feb 2005, 08:39

Ich persönlich arbeite gerade hart an einer SVQ (Such-Versteck-Quote) von 100:1 und fühle mich dabei weder schuldig noch asozial :D

Wenn ich einen Cache suche nehme ich dadurch niemandem etwas weg. Daher ist das etwas anderes, als wenn man z.B. unfair tauscht. Caches sind was schönes, nette Logs aber auch.
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Beitrag von safri » Do 10. Feb 2005, 08:42

@tkkr

so meinte ich das keinesfalls: wir hatten im Rhein-Main-Gebiet auch so einen Spezialisten, aber ich nenne keinen Namen.

Erstmal Erfahrung sammeln, das GPS beherrschen usw. gehört schon dazu.

Ich finde es auch in Ordnung, wenn jemand nur 1 oder 2 Caches versteckt und die dann außergewöhnlich gut gemacht sind.

Was mich stört sind definitiv 0 Versuche, den anderen auch eine Freude zu machen.
Das ist ein bißchen so, wie wenn jemand auf jede Party geht und selber nie einlädt.
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Beitrag von safri » Do 10. Feb 2005, 08:49

@starglider

Genau das meinte ich ja:
Sand und Eichen hat mir supergut gefallen, die Starkenburg kenne ich leider noch nicht.

Die Quote ist überhaupt nicht das Entscheidende, sondern das Bemühen, anderen auch tolle Plätze zu zeigen und sich selber etwas auszudenken!

Natürlich ziehe ich 2 Caches dieser Qualität einer Filmdosenabwurfserie nach Hamburger Vorbild bei weitem vor.
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Beitrag von Starglider » Do 10. Feb 2005, 08:51

safri hat geschrieben:Was mich stört sind definitiv 0 Versuche, den anderen auch eine Freude zu machen.
Das ist ein bißchen so, wie wenn jemand auf jede Party geht und selber nie einlädt.

Hmm, aber wenn er auf den Parties gute Stimmung verbreitet stört es die anderen vielleicht nicht, dass er sie nicht in sein 1-Zimmer-Souterrain einlädt :wink:
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Beitrag von safri » Do 10. Feb 2005, 08:54

Auch dafür gäbe es eine Lösung:
Grillhütte im Sommer!
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Beitrag von Lakritz » Do 10. Feb 2005, 09:01

Hm. Das ist nicht so einfach. Einerseits verlangt man eine gewisse Cachequalität, möchte aber bisherige "Null-Versteckern" ermutigen, auch mal was zu legen. Da würde ich aber die Ansprüche etwas zurückschrauben und sagen: "Versteckt doch mal irgendwas - und wenn's nur eine Leitplanken-Filmdose ist! Ist doch nur für die Statistik. Dann meckert auch niemand mehr." ;)
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