Quo vadis, Dosensuchen...?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von Mensa2 » Mi 16. Mai 2007, 21:33

Zweitaccount zum Forumposten,
Bildung von "Qualitätszirkeln",
Caches werden bis zur Archivierung madig gemacht,
TB-Hotels werden regelmäßig ausgenommen,
"Hasstiraden" auf Bücher und Buchautoren,
der "Kerner-Cache" wurde innerhalb kürzester Zeit auseinander genommen...
:shock:

Liegt das einfach nur daran, das mit steigender Userzahl
auch proportional die Zahl der Schwachmaten zunimmt
oder haben wir wirklich einen Trend das manche das Hobby
viiiiel zu ernst nehmen, zeitweiligen Realitätsverlust erleiden
und sich von ihrer schlechtesten Seite zeigen?
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Re: Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von DocW » Mi 16. Mai 2007, 21:40

mensa2 hat geschrieben:Liegt das einfach nur daran, das mit steigender Userzahl
auch proportional die Zahl der Schwachmaten zunimmt

Nein, ich glaube nicht, dass der Anzahl der Spacken proportional zunimmt. OK absolut steigt die Anzahl, aber wir sind halt auch nur ein Spiegel der Gesellschaft.

Oder kommen andere Bevölkerungsgruppen dazu?

Und hat das was mit 4lagig-deluxe zu tun, siehst du da eine Korrelation?
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Re: Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von Mensa2 » Mi 16. Mai 2007, 21:46

DocW hat geschrieben:Und hat das was mit 4lagig-deluxe zu tun, siehst du da eine Korrelation?

Ich weiß nichts von 4lagig-deluxe, aber die Info auf der Seite erinnert mich an einige Caches,
bei denen zuerst im Listing diskutiert wurde und dann der Cache genervt archiviert wurde mit
Verweis auf eben jene Schwachmaten...
Ich habe zwei Freds erstellt um die Diskussionen auseinander zu halten.
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morsix
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Re: Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von morsix » Mi 16. Mai 2007, 21:48

mensa2 hat geschrieben:Bildung von "Qualitätszirkeln"


Was meinst Du damit ?

Der Rest von Dir, tja, ist mir auch aufgefallen. Aber :) Ist halt so, wenn ein Hobby populär wird. Ist in anderen Sparten auch nicht anders, naja, vieleicht versnobter (z.B. beim amateurfunk, weil dort bist Du nur was wenn Du entweder Leistung bringst, das ist ok, oder wenn Du Geld hast - und zwar nicht zu knapp, denn eine Funkanlage die bewundert werden will bedarf eines größeren Grundstückes mit ordentlich grossen Haus). Da find ich geocaching noch richtig gut, denn dort zählt wenigsten nicht so das Geld - Eine Tupperdose kann auch ein Hartz4 Empfänger finden und auslegen ohne das es ihn ruiniert, da gibts eigentlich Lob und anerkennung nur für "Leistung", also tolle ausgelegte Caches oder knacken von deftig schweren Caches. Zumindest habe ich das in der Münchner Szene noch nie bemerkt, daß irgendjemand diskriminiert wurde, weil er nicht die beste Lampe oder das teuerste GPSr, oder gar den geilsten geländewagen hat.

Desswegen find ich cachen als Hobby toll. Man versteht sich, man streitet sich, man erlebt einiges zusammen, man rottet sich zusammen - wer zusammen gehört, es gibt alles, nur Geld spielt eine untergeordnete Rolle.

Grüße
Rudi
Die Kinder des Kometen küssen die blaue Perle
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Re: Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von DocW » Mi 16. Mai 2007, 21:54

mensa2 hat geschrieben:Ich habe zwei Freds erstellt um die Diskussionen auseinander zu halten.


Ok, ok, ich halts auseinander!

Interessant ist, die diskussion hatten wir vor kurzem schon, da waren es die Urcacher, richtig?

Übrigens, ich teile Deine Auffassung, ich glaube, dass das Spiel sich zwar auf der einen Seit verbreitert aber damit auch verflacht. Die Tendenz nehme ich ja auch an mir war.
Und das hat ja nichts mit alten oder neuen Usern zu tun, das hat damit nichts zu tun. Irgendjemand meint ja sogar, dass Caches, die eine gewisse Herausforderung bedeuten nur aus Eitelkeit gemacht werden. Je geringer die Anforderung, desto besser??
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Re: Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von radioscout » Mi 16. Mai 2007, 21:59

morsix hat geschrieben:
mensa2 hat geschrieben:Bildung von "Qualitätszirkeln"


Was meinst Du damit ?

Ein einzelner User, der unter dem Namen "Qualitätszirkel" seine Meinung über Geocaching als die Meinung einer Gruppe geäußert hat. Das sollte wohl seriös wirken...
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von kruemelmonster » Do 17. Mai 2007, 00:46

mensa2 hat geschrieben:TB-Hotels werden regelmäßig ausgenommen,

Die Diskussion über den Sinn/Unsinn von Hotel-Hausordnungen über Mindestbelegungen hatten wir glaube ich schon. Originär geht es um TBs, die von Cache zu Cache reisen sollen. Erste TB-Hotels entstanden an mehr oder weniger verkehrsgünstig gelegenen Orten. Die hatten einen Sinn.
Nach meiner Beobachtung gibt es mittlerweile sehr viele TB-Hotels von denen wirklich nicht alle günstig liegen, sodass sie nur gelegentlich besucht werden und TBs so lange darin pausieren.
"Hasstiraden" auf Bücher und Buchautoren,

?

der "Kerner-Cache" wurde innerhalb kürzester Zeit auseinander genommen...
:shock:
Liegt das einfach nur daran, das mit steigender Userzahl
auch proportional die Zahl der Schwachmaten zunimmt
oder haben wir wirklich einen Trend das manche das Hobby
viiiiel zu ernst nehmen, zeitweiligen Realitätsverlust erleiden
und sich von ihrer schlechtesten Seite zeigen?

Ich denke, dass beides zutrifft. Anfangs war Geocaching vielleicht noch ein Hobby von Freaks und Nerds (was nicht ausschließt, dass der Anteil der Schwachmaten und Mimosen schon ebenso hoch war) und mittlerweile ist es durch wiederkehrende Vorstellung in den Boullevard-Medien mitten in der Gesellschaft angekommen.
Der Kerner-Cache ist nur ein sehr prominenter Fall, aber von offensichtlich durch Geocacher gemuggelte Caches habe ich schon mehrfach gehört. Da werden wiederholt einzelne Stationen entwendet, anschließend ggf. sogar demonstrativ im Cache deponiert, Caches und TBs wandern in's Nirvana.
Je mehr Geocaching sich in Richtung einer Leistungsschau bewegt, desto größer wohl auch die Eitelkeiten - denke ich.
8|

Alex Schweigert
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Beitrag von Alex Schweigert » Do 17. Mai 2007, 01:04

Wenn Ihr Angst habt, dann schaut euch einfach mal wieder ein paar fremde online Logs an.

Wir brauchen uns über die Zukunft des GeoCachings keine Sorgen zu machen. Es wird allerdings in Zukunft viel Neues geben, da bin ich mir Sicher.

Als Beispiel wäre zu nennen, alle Handys werden bald mit Navi und POI Funktion sein. Vielleicht wird dann auch irgendwann gemerkt, dass man mit GeoCaching Geld verdienen kann - neue Plattformen mit neuen Arten des GeoCachings werden vielleicht bald kommen. Flankiert mit viel Werbung und einer viel höheren Nutzerzahl.

Caches werden dann gemuggelt - schlechte Caches gelegt weil der Respekt an einem Cache sinken wird.

Aber der Grossteil der GeoCacher (und damit Menschen in Deutschland)wird so bleiben wie sie sind. Neugierige, liebe , nette und sympatische Schatzjäger die Abhängig sind von der Beziehung zur Finalen Dose ;-)

Ich freue mich jedenfalls auf das, was da noch kommen wird. Macht euch also nicht in die Hose! 8)

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Re: Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von Mensa2 » Do 17. Mai 2007, 01:18

kruemelmonster hat geschrieben:
mensa2 hat geschrieben:TB-Hotels werden regelmäßig ausgenommen,

Die Diskussion über den Sinn/Unsinn von Hotel-Hausordnungen über Mindestbelegungen hatten wir glaube ich schon...

Die Hausordnungen meine ich nicht, sondern Ausnehmen im Sinne von Stehlen und derlei Spielchen.
Ein Beispiel:
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... ac7ea44802

kruemelmonster hat geschrieben:...mittlerweile ist Geocaching durch wiederkehrende Vorstellung in den Boullevard-Medien mitten in der Gesellschaft angekommen.

Ich denke ganz soweit sind wir noch nicht, aber immer mehr wissen, das es "uns" gibt und was wir machen. Ist vielleicht gar nicht sooo schlecht und hat mir auch schon mal aus der Patsche geholfen. Aber nicht jeder wird sich einen Empfänger besorgen und losrennen.

kruemelmonster hat geschrieben:Der Kerner-Cache ist nur ein sehr prominenter Fall, aber von offensichtlich durch Geocacher gemuggelte Caches habe ich schon mehrfach gehört. Da werden wiederholt einzelne Stationen entwendet, anschließend ggf. sogar demonstrativ im Cache deponiert...

Einfach nur traurig sowas. Es ist eine Sache mit Bookmarklisten auf "unerwünschte" Tradis hinzuweisen, aber Umbau und Sabotage...
da geht mir die Galle hoch :evil:
Wie lange sind die Fälle her? Kommt hoffentlich nicht öfters vor.

kruemelmonster hat geschrieben:Je mehr Geocaching sich in Richtung einer Leistungsschau bewegt, desto größer wohl auch die Eitelkeiten - denke ich. 8|

Da frage ich mich wer daraus eine Leistungsschau macht... soll doch jeder das suchen, was im am meisten Freude macht. Die einen klettern auf die Berge, die anderen tauchen und wiederum andere (hier einsetzen)
Intolerante Idioten... mehr fällt mir da im Moment nicht zu ein :evil:
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Re: Quo vadis, Dosensuchen...?

Beitrag von jmsanta » Do 17. Mai 2007, 07:08

morsix hat geschrieben:
mensa2 hat geschrieben:Bildung von "Qualitätszirkeln"

Was meinst Du damit ?

das hier
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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