Kennt die schon jemand?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

DocW
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Beitrag von DocW » Mi 23. Mai 2007, 10:35

-tiger- hat geschrieben:
@ tiger : Fährst du nicht auch einen amerikanischen allrad spritfresser ?

Ja und? Lese ich aus diesem Posting einen Hauch von genau jenem Sozialneid, den GermanSailor angesprochen hat?


Unverständnis ist nicht gleich Sozialneid!!!!
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Beitrag von Lakritz » Mi 23. Mai 2007, 10:44

-tiger- hat geschrieben:...abgesehen davon kacken Autos nicht auf Wege ;)

Pferde kacken nicht, sie äpfeln. ;)
Das ist bester biodynamischer Dünger, und ich verstehe nicht, wie sich darüber jemand aufregen kann. Früher haben die Leute Pferdeäpfel von der Straße gekehrt, um sie in ihren Gärten zu verteilen, heute kaufen sie lieber teuren Dünger und verbieten Reitern, durch ihre hässlichen Neubausiedlungen zu reiten (ich hab's eh nie verstanden, warum man da durch muss*).

EDIT:
* Ah, jetzt, ja: Damit man den Fußgängern nicht die Wege kaputt reitet!
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NoobNader
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Beitrag von NoobNader » Mi 23. Mai 2007, 10:48

Spieler hat geschrieben:Aber alle fahren sie am Wochenende zusammen auf der Autobahn, der eine in die Alpen zum skifahren der andere zum tauchen im Bodensee wieder ein anderer zum paddeln an die Donau oder eben zum Reiten oder Cachen.
Schuld für den Stau ist dann natürlich der lahme Pferdeanhänger. :wink:


Nee, Schuld sind die Holländer mit den Wohnwagen... :twisted:
Gruß,
NoobNader
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Mi 23. Mai 2007, 11:05

Lakritz hat geschrieben:Früher haben die Leute Pferdeäpfel von der Straße gekehrt, um sie in ihren Gärten zu verteilen


Da fällt mir der passende Witz zu ein, wo Fritzchen Pferdeäpfel von der Straße aufliest und klein Erna fragt, was er damit vor hat. Fritzchen: "Die streuen wir zuhause über die Erdbeeren". Erna: "Iiiiih.. wir nehmen dafür immer Zucker".

Aber egal, so biologisch das auch sein mag, es gibt bei uns einige bei Reitern besonders beliebte Wege, die sind regelrecht zugeschissen, wenn man da mit dem Fahrrad durchfährt, ist das extrem unappetitlich. Wenn ein Kleinkind das Zeug mal experimentell in den Mund steckt, wirds sogar gefährlich. Und da sind wir wieder bei dem "jeder regt sich über jeden auf" Thema, ich will mal einen von den Reitern sehen, wenn denen ein Hund in die Einfahrt kackt...
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Beitrag von Spieler » Mi 23. Mai 2007, 12:07

Tiger schrieb
Habe ich irgendwo behauptet, Geocaching sein umweltfreundlich?

Es wurde allerdings hier die Behauptung aufgestellt, die Reiterei sei umweltfreundlich, das ist sie definitiv nicht. Ich wollte nur mit dieser Illusion aufräumen, mehr nicht.


Stimmt,muss ich zugeben, da hab ich zu viel hineininterpretiert.

Da hast du natürlich schon Recht, aber dann ist beinahe jedes Hobby nicht umweltfreundlich.
Schau doch mal die ganzen Hobbyradler an die im Winter nach Malle fliegen um ne woche zu Radeln oder die Taucher die um die halbe Welt düsen um dann unterwasser unberührte Natur zu geniessen.

Ja und? Lese ich aus diesem Posting einen Hauch von genau jenem Sozialneid, den GermanSailor angesprochen hat?


Nö.

Ich bin ja selber auch kein Umweltguru, fahr Auto und Motorrad und meine nächste Karre wird ein LR Defender.

Meiner Meinung nach sind solche Hobbys wie Reiten, Cachen, Bergsteigen Segeln usw schon umweltfreundliche Hobbys es kommt eben auf die "Durchführung" drauf an.

Mich hat eben nur gestört das wiedermal alle über einen Kamm geschert werden.
Nicht jeder Reiter hat ne fette Geländeschüssel.
Oder er hat das Ding vielleicht nur um am We seinen Perdehänger zu ziehen und unter der Woche fährt er mit dem ICE zum Geschäftstermin.

Umweltunfreundliche Hobbys sind für mich so Sachen wie Motocross,Motorflug oder Dynamitfischen :wink:
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Beitrag von DerBlaueReiter » Mi 23. Mai 2007, 12:38

greg hat geschrieben:Ich kann Pferde auch nicht ausstehen, nur Pferde-Räuchersalami die ist OK. :lol:

Bistecca di cavallo ist besser. :)

Und ja, das sage ich, obwohl ich selber reite.

greg hat geschrieben:In der nähe gibt es so einen blöden Pferdestall. In der früh und abends ist hier immer ein starker Autoverkehr wo Porsche und BMW Fahrer zu diesen Kreaturen rasen müssen.

Wie in jeder Untergruppe der Menschheit gibt es auch bei den Reitern Idioten und anderweitig gestörete Individuen.

Selbst fahre ich mit dem Rad zum Reiten und das sind einfache Strecke 20km.

greg hat geschrieben:Wenn irgend so ein Reiterfest ist, kacken diese Kreaturen die Straße voll und bei einem Wanderweg trampeln diese 20-30cm tiefe löcher in den Waldboden und machen diesen zu matsch. Als Fußgänger gibt es dann kein ausweichen, weil links und rechts dorniges Buschgestrüpp ist.

Dann sei mal froh, dass Du nicht 100 Jahre früher gelebt hast. Da war das in den Innenstädten gang und gäbe. :) Zugegeben, es gibt in .de inzwischen mehr Pferde als vor 100 Jahren, aber dafür seltener in Städten, sondern in natürlicherer Umgebung.

Und mit dem äpfeln (Fachausdruck! Sind ja Pferdeäpfel) verhalten sie sich auch nicht anders als Hunde. Das Volumen ist nur entsprechend der Körpergröße angepasst. :)
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Beitrag von Lakritz » Mi 23. Mai 2007, 13:30

DerBlaueReiter hat geschrieben:Und mit dem äpfeln (Fachausdruck! Sind ja Pferdeäpfel) verhalten sie sich auch nicht anders als Hunde. Das Volumen ist nur entsprechend der Körpergröße angepasst. :)

Und: Da Pferde üblicherweise kein Fleisch essen, ist die Zusammensetzung nicht so eklig. Pferdeäpfel am Schuh stören wesentlich weniger als Hundekacke (auch ein Fachausdruck!) - ja: Ich war damit sogar schon in gutbürgerlichen Gaststätten und bin nicht unangenehm aufgefallen. :lol:

(Frage mich auch was für Kleinkinder so ungesund daran sein soll, wenn sie mal verdautes Gras in den Mund bekommen... dann müssten ja alle Kinder, die auf dem Land leben, mit spätestens 4 Jahren tot sein.)

EDIT:
Spieler hat geschrieben:Nicht jeder Reiter hat ne fette Geländeschüssel.

Stimmt. Die Isländische Kavallerie setzt hier auf den 3L Lupo. (Nein, das ist nicht der Hubraum!)
Zuletzt geändert von Lakritz am Mi 23. Mai 2007, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Kalyptus » Mi 23. Mai 2007, 13:32

Pferde ??

Nur eingelegt in Öl und Knoblauch richtig lecker.

Sonst nur nervig bin gerade Gestern einen Reiterweg entlang gestolpert
Hätte Jesus ne Knarre gehabt, würde er heut noch Leben.

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Beitrag von -tiger- » Mi 23. Mai 2007, 14:28

Lakritz hat geschrieben:(Frage mich auch was für Kleinkinder so ungesund daran sein soll, wenn sie mal verdautes Gras in den Mund bekommen... dann müssten ja alle Kinder, die auf dem Land leben, mit spätestens 4 Jahren tot sein.)


Nö, gerade Landkinder sind oft wesentlich resistenter gegen allerlei Erreger als Stadtkinder, da ihr Immunsystem darauf konditioniert ist. Neben diversen Bakterien und Viren, u.a. Wundstarrkrampf-Erregern, haben viele Pferde im Kot diverse Würmer (Spulwürmer, Nematoden usw). Würmer kann man behandeln und gegen Wundstarrkrampf kann man impfen, trotzdem ist Pferdekot nicht unbedenklich. Wegen dem müssten Pferdehalter theoretisch ihren Mist auch aufsammeln, genauso wie Hundehalter. Theoretisch...

Tiger
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GermanSailor

Beitrag von GermanSailor » Mi 23. Mai 2007, 15:29

-tiger- hat geschrieben:Es wurde allerdings hier die Behauptung aufgestellt, die Reiterei sei umweltfreundlich, das ist sie definitiv nicht. Ich wollte nur mit dieser Illusion aufräumen, mehr nicht.

MEIN Pferd wird nicht im Hänger zum Ausreiten gefahren, so weit kommt es noch.

Ist schon geil, was man hier lesen kann: Pferdespuren, die Waldwege kaputt machen. Mancherorts wird mit Pferden Waldarbeit gemacht, weil die so Flurschonend sind im Vergleich zu Traktor. Es wäre einfach schön, wenn manche Cacher sich ein bisschen mehr mit Natur und vor allem dem Ökosystem Wald auseinandersetzen würden.
GermanSailor

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