In den Cache geschissen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

dr_megavolt
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Beitrag von dr_megavolt » Mo 28. Mai 2007, 19:51

Tut mir natürlich leid um Deinen Cache. Denke aber, so etwas wird häufiger passieren (erinnere mich an diese Filmdose mit Benzin drin in der Nähe einer Tankstelle). Wenn jede Gelegenheit in den Medien genutzt wird, um für dieses Hobby Werbung zu machen, und jeder Lokalreporter für sein Käseblatt zum Cachen Gassi geführt wird und Prominente sich im TV als Cacher outen, dann macht das bei einigen Chaoten halt Lust, loszuziehen und zu sabotieren. Jeder kann Fake-Accounts bei gc.com und den anderen erstellen und die Daten saugen, die er braucht. Im Endeffekt führt das dazu, daß keiner der Ernsthaften mehr Lust hat, Geld und v.a. Zeit in aufwendige und tolle Caches zu investieren. Vielleicht haben wir die Blütezeit schon hinter uns. Mein einziger Trost ist, daß es immer mehr Zecken gibt und die Medien diesbezüglich immer mehr Panik erzeugen, so daß sich bald nur noch Hardcore-Cacher in den Wald trauen. Auf die städtischen Caches muß man dann halt verzichten. Was soll`s.

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mattes + paulharris
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Beitrag von mattes + paulharris » Mo 28. Mai 2007, 19:59

Hier im Pott hatten wir lange vor der Berichterstattung auch noch in der allerletzten Kleinstadtpostille neben dem leicht angegammelten halben Schweinekopf (mich ekelt es immer noch) auch schon vollgekackte oder abgefackelte Cachebehälter. Wer auch immer so einen Mist fabriziert, im Großen und Ganzen kommen solche Übergriffe doch eher selten vor.

Gruß
PaulHarris
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dr_megavolt
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Beitrag von dr_megavolt » Mo 28. Mai 2007, 20:03

deswegen heißt es ja auch "im Pott" :lol:

spun
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Beitrag von spun » Mo 28. Mai 2007, 22:20

Du meine Güte, was es nicht alles gibt.... ich hoffe das ich solche Caches nie finden werde. Bisher sind mir Verstecke bekannt wo die Dosen in einer (Freiluft) Toilette liegen, aber das die Dose selbst eine solche ist hätte ich nicht für möglich gehalten. :lol:

Schlimme Sache sowas :(

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Sushkin
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Re: In den Cache geschissen

Beitrag von Sushkin » Mo 28. Mai 2007, 22:49

D-Buddi hat geschrieben:hast du dir denn Feinde gemacht? Grundlos erscheint das doch SEHR überraschend...


Nicht, dass ich wüßte. Ganz im Gegenteil, ich bin eigentlich eher nicht die Person, die sich schnell viele Feinde macht. Allerdings liegt der Cache in der Nähe eines Problemviertels.
Was soll ich denn jetzt machen? Den Cache an der gleichen Stelle wieder aufzubauen wäre doch wohl naiv von mir, oder? Aber selbst an einem anderen Ort in der Nähe wäre der trotzdem nicht mehr oder weniger sicher gegen Zufallsfunde als bisher. Oder ich versuche es mit Brennesselsamen oder Anthrax?!
LG
Sushkin

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Beitrag von Xellos » Mo 28. Mai 2007, 23:49

dr_megavolt hat geschrieben:Tut mir natürlich leid um Deinen Cache. Denke aber, so etwas wird häufiger passieren (erinnere mich an diese Filmdose mit Benzin drin in der Nähe einer Tankstelle). Wenn jede Gelegenheit in den Medien genutzt wird, um für dieses Hobby Werbung zu machen, und jeder Lokalreporter für sein Käseblatt zum Cachen Gassi geführt wird und Prominente sich im TV als Cacher outen, dann macht das bei einigen Chaoten halt Lust, loszuziehen und zu sabotieren. Jeder kann Fake-Accounts bei gc.com und den anderen erstellen und die Daten saugen, die er braucht.

Auch wenn ich jetzt klinge wie Statler und Waldorf... Ich hab's ja gleich gesagt.

dr_megavolt hat geschrieben:Im Endeffekt führt das dazu, daß keiner der Ernsthaften mehr Lust hat, Geld und v.a. Zeit in aufwendige und tolle Caches zu investieren. Vielleicht haben wir die Blütezeit schon hinter uns.

Das befürchte ich teilweise auch.

Grüße, Andreas

"Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung." (Quelle unbekannt)
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Xellos
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Re: In den Cache geschissen

Beitrag von Xellos » Mo 28. Mai 2007, 23:54

Sushkin hat geschrieben:Oder ich versuche es mit Brennesselsamen oder Anthrax?!


Ich empfehle einen Large Cache mit einer Kolonie Treiberameisen (eingeschlossen). Von Schlangen rate ich ab, die überleben nicht so lange ohne Nahrung und Luftzufuhr.
Und erstmal nicht listen. Dann stellt sich schnell raus, ob das ein Cacher (oder einer mit Fakeaccount) oder ein Zufallsfinder aus dem "Problemviertel" war. :twisted:

Grüße, Xellos
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Ostas
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Beitrag von Ostas » Di 29. Mai 2007, 10:01

Igitt,
jetzt habe ich angst, ich geh wohl nicht mehr so schnell warten .... :D
Oder nur noch wenn es nötig ist .....
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Frazer
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Beitrag von Frazer » Di 29. Mai 2007, 10:45

Wenn der Cache bei einem "Problemviertel" liegt und sich die Bewohner auch in Cachenähe herumtreiben, wäre eine Verlegung vielleicht generell keine schlechte Idee. Ein Cache soll ja auch Spaß machen. Und gerade als Solocacher, mit Kindern oder für cachende Frauen ist das schon ein Faktor, sich zumindest äußerst unwohl zu fühlen.

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Beitrag von vonRichthofen » Di 29. Mai 2007, 13:54

Frazer hat geschrieben:Wenn der Cache bei einem "Problemviertel" liegt und sich die Bewohner auch in Cachenähe herumtreiben, wäre eine Verlegung vielleicht generell keine schlechte Idee. Ein Cache soll ja auch Spaß machen. Und gerade als Solocacher, mit Kindern oder für cachende Frauen ist das schon ein Faktor, sich zumindest äußerst unwohl zu fühlen.


Ich habe den Cache schon gefunden und muss sagen, dass er nicht wirklich in einem Problemviertel liegt. Er liegt im grünen an einer Stelle die prinzipiell relativ schwer zu erreichen ist und wo sich meinem Eindruck nach lediglich hin und wieder BMX-Fahrer rumtreiben. Lediglich der angrenzende Stadtteil ist vielleicht nicht gerade als Oberschichtenviertel zu bezeichnen.

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