Satellitenkarten

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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DL3BZZ
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Satellitenkarten

Beitrag von DL3BZZ » Di 5. Jun 2007, 14:16

Google Earth und Co. geraten immer öfter ins Visier von Terroristen.
Bzw. diese nutzen die guten Karten, um Anschläge zu planen.
Siehe Beitrag in Heise-News.
So schön das für den einen ist, so blöd ist das natürlich für das Missbrauchen des Service.
Bin mal gespannt, wie es weiter geht.

Bis denne
Lutz, DL3BZZ
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Nachtfalke
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Beitrag von Nachtfalke » Di 5. Jun 2007, 14:26

Da Google ein amerikanisches Unternehmen ist, wird vermutlich gar nichts passieren ... wäre es ein europäisches, würde vielleicht Good Old Rumseys Motto angewendet werden: Eimarschieren, Ausradieren ... :lol:
Warum man in den Wald geht und eine Tupperdose sucht? Weil sie da ist!
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Di 5. Jun 2007, 14:27

Wie tragisch... auf google maps kann man Gebäude genau lokalisieren... welch Gefahr!

...das ist wiedermal Panikmache im besten Schäuble-Stil, inhaltlich aber totaler Quatsch. Wer ein Flughafengebäude lokalisieren will, kann das genauso über Topokarten erledigen, für die USA sogar online für lau zu bekommen. Oder glaubt wirklich irgendwer, ein Terrorist, der mal schnell zig-tausen Dollar für Sprengstoff ausgibt, hat kein Budget für eine Topo-CD oder nen Stapel Papierkarten? Aber es ist ja so schön, mal wieder das böse Internet als schuldigen identifiziert zu haben. Ich sachs euch, da helfen nur noch Online-Durchsuchungen, Bundestrojaner, hohe Zäune und Raketenschilde, sonst sind wir alle dem Untergang geweiht.

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movie_fan
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Beitrag von movie_fan » Di 5. Jun 2007, 14:32

desweiteren würde ich schleunigst jede rechtsstaatliche eigenschaft außerkraft setzen... das dauert einfach viiiiel zu lange bis dann endlich mal wer wen beschlagnahmen darf...

BlackyV
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Beitrag von BlackyV » Di 5. Jun 2007, 14:34

Da hilft nur aufrüsten!

vonRichthofen
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Beitrag von vonRichthofen » Di 5. Jun 2007, 15:37

BlackyV hat geschrieben:Da hilft nur aufrüsten!


Oder ein.. ääääh Laserschwert?

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Starglider
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Beitrag von Starglider » Di 5. Jun 2007, 16:00

Wenn jemand Google Maps und ähnliche für die Vorbereitung von Anschlägen nutzt, hinterlässt er dabei natürlich auch eine schöne Datenspur.
-+o Signaturen sind doof! o+-

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Di 5. Jun 2007, 16:57

Starglider hat geschrieben:Wenn jemand Google Maps und ähnliche für die Vorbereitung von Anschlägen nutzt, hinterlässt er dabei natürlich auch eine schöne Datenspur.

...tut er das? Der Glaube an solche Theorien ist die Motivation hinter der aktuellen Datensammelwut (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung). Die logische Folge ist, daß nach dem nächsten Anschlag alle unter Generalverdacht stehen, die zufällig bei Google Maps oder Earth im letzten halben Jahr den Anschlagsort betrachtet haben, auch wenn die Terroristen vielleicht wirklich Papierkarten verwendet haben. Das kommt dabei raus, wenn Politiker ihre Hirngespinste veröffentlichen und davon Handlungsrichtlinen ableiten, ohne mal ein paar Fachleute zum Thema angehört zu haben. Wobei, im Fall unseres Bundesdatenschutzbeauftragten wird er ja sogar angehört aber dann einfach trotzdem ignoriert. So wird aus einer Mischung von Halbwissen und Science-Fiction der heimliche Untergang der Rechtsstaatlichkeit geschmiedet und der gemeine Wähler merkts nichtmal, weil er es selbst glaubt.

Tiger
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sparrow
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Beitrag von sparrow » Di 5. Jun 2007, 17:03

Starglider hat geschrieben:Wenn jemand Google Maps und ähnliche für die Vorbereitung von Anschlägen nutzt, hinterlässt er dabei natürlich auch eine schöne Datenspur.


Nö.
Aber jeder der diese Programme nutzt ist dann Terrorist.
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D0KE
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Beitrag von D0KE » Di 5. Jun 2007, 17:40

Die gleiche Diskussion gab es soweit ich mich erinnere letztes Jahr zu WM - Zeiten, da man ja über Google Earth & Co. die Koordinaten der Stadien ablesen kann. Ich verstehe aber nicht ganz, wo hier das qualitativ neue Gefahrenpotential liegen sollte, denn jede dort verfügbare Information gibt es auch auf Karten, und ich halte es so und so für sehr wahrscheinlich, dass zukünftige Terroristen den Ort eines geplanten Anschlages auch vorher schon einmal persönlich aufsuchen würden, so dass auch das Einmessen von Koordinaten etc. für diese kein Problem darstellen würde.

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