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Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

ksmichel
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Beitrag von ksmichel » Mi 13. Jun 2007, 22:25

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GdE-||-Striker
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Beitrag von GdE-||-Striker » Mi 13. Jun 2007, 23:17

Christian und die Wutze hat geschrieben:
GdE-||-Striker hat geschrieben:Aber seid froh, unsere Reviewer sind echt sehr tollerant. Hier in Holland muss man Name, Telefonnummer und Position der Person, welche einem das Platzieren eines Cache gestattet hat (gilt für öffendlichen Grund) angeben, wenn man nen Cache legt.


:shock: Seit wann das denn? Das musste ich nicht machen.


Weis ich nicht. Jedenfalls war das der Hauptgrund, warum ich dann keinen Cache in NL gelegt habe.

Es wurde auch noch angekreidet, dass Vaction Caches nicht erlaubt sind (wäre Lösbar gewesen, da hätte ich schon jemanden gehabt, der den Cache betreut). Und ne Beschreibung auf Dutch wollte er auch. Wobei ich den Kommentar mal als "nice to have" einstufe.

Ich frag mal nach ob das hier so üblich ist, oder ob das nur in meinem Fall so war. Aber ich hatte ähnliches schon auf dem Megaevent mitbekommen.

dewildt
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Beitrag von dewildt » Do 14. Jun 2007, 09:13

Christian und die Wutze hat geschrieben:
GdE-||-Striker hat geschrieben:Hier in Holland muss man Name, Telefonnummer und Position der Person, welche einem das Platzieren eines Cache gestattet hat (gilt für öffendlichen Grund) angeben, ...

:shock: Seit wann das denn? Das musste ich nicht machen.


Es gibt da zusätzliche guideline für den BeNeLux.
Kurz gesagt: Es stimmt, für Staats- und Landesforst muss man eine Genehmigung einholen und diese Person als Referenz mit angeben.
Vielleicht lag dein Cache nicht in so ein Gebiet. (Da scheinen wohl z.T. Shape-Files zu existieren, woran die Reviewer erkennen können, wo so ein Cache liegt.)
Zudem gilt ähnliches für Dünen (Wasserschutzgebiet) und Naturdenkmäler. Für zwei weitere Naturgebiete muss man anscheinend auch Rücksprache mit den Eigentümer halten, aber die Chance ist relativ hoch, dass der Cache genehmigt wird.

Das geht IMHO tatsächlich in Richtung 'überreguliert'.
Wenn man aber sieht, wie die Natur z.T. um Caches aussieht, dann kann man schon verstehen, dass der Eigentümer (und auch Naturschützer), dies kontrollieren wollen.

Daniel

Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Do 14. Jun 2007, 10:15

Oh, ist mir wirklich neu. Unser Cache lag in einem Waldstück, das von einem Bauern als Freigehege für seine Rinder benutzt wird (N 50° 58.708 E 006° 00.917). Da einigen beim Anblick der beweglichen Reflektoren mit Hörnern mulmig wurde, haben wir den Cache nicht weiter in Betrieb gelassen...
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radioscout
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Beitrag von radioscout » Do 14. Jun 2007, 10:58

Liegt es an diesen zusätzlichen Guidelines, daß es dort so viele Terracaches gibt?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von dewildt » Do 14. Jun 2007, 11:05

@RS: Habe ich mir beim durchlesen auch schon gedacht. Man müsste mal feststellen, ob die Terracaches hauptsächlich im Wald liegen.

GdE-||-Striker
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Beitrag von GdE-||-Striker » Do 14. Jun 2007, 21:14

Ich habe mal meine Holland Geocacher Connections gefragt und folgende Antwort bekommen:

Hallo Sasha,

Jedes stück boden in NL gehört jemandem, also musst du bevor man ein
cache versteckt, hinterholen wemm den boden gehört. Dan bittet man diese
person um genehmigung, schrifftlich oder per email. Wenn du die
genehmigung bekommen hast kannst du weiter. Jetzt hast du also name,
telefonnummer/email adresse. Du siehst ganz einfach.

Meistens musst du suchen bei gemeinden, staatsbosbeheer (SBB) oder
natuurmonumenten.


Mein Cache lag in Amsterdam. Irgendwo in so nem Stück grün zwischen einem Sportplatz und einer Gracht. Vom Weg aus nen halben Meter ins Grün rein. War ein echt cooles Versteck. Ein Baum mit einem Riesen Loch, in welches der Small super gepasst hat.

Aber mir war das mit den Genemigungen dann zu blöd und zuviel Aufwand. Dann hab ich es einfach sein lassen.


Aber das hier finde ich interessant:
* Afstand tot snelwegen: 50 meter
* Afstand tot bruggen: 50 meter
* Afstand tot spoorlijnen: 50 meter
* Afstand tot vliegvelden: 200 meter
* Afstand tot militaire objecten: 200 meter

Ich möchte nicht wissen wieviele Caches bei uns mit sowas kolligieren. Ich erinnere mich grade an einen Large Cache, der ziemlich (un)sichtbar unter ner Brücke stand ;)

Und mit den Autobahnen gab es auch schon so diverse Erfahrungen. Gell Ford-Family ;)

Mika Mifizu
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Beitrag von Mika Mifizu » Do 21. Jun 2007, 10:42

Inder hat geschrieben:
Los Muertos hat geschrieben:Desweiteren würde ich es auch bevorzugen,wenn die Reviewer mit ihren Cachenicks tätig sind und nicht mit irgendwelchen Pseudonicks.


Wenn ich sehe, mit welchen niveaulosen Kommentaren hier und im blauen Forum manchmal auf die Reviewer (auf den einen weniger, auf die andere mehr) losgegangen wird, dann kann ich es gut verstehen, dass sich einige lieber hinter Pseudoaccounts zurückziehen, um ihre Ruhe zu haben.

Ja, es ist doch schön, von anonymen Sock-Puppets "regiert" zu werden. Bis auf drei Reviewer haben die anderen offensichtlich Angst davor, sich zu outen. Gegen spezielle "Funktionsaccounts" ist nichts einzuwenden, aber es sollte dann auch gezeigt werden, wer dahintersteht.

Wenn Kommentare in der o.g. Form abgegeben werden, liegt dies wohl auch an den gefällten Entscheidungen, die im Zweifelsfall gegen den Cacher ergehen. Die Richtlinien sind kein unumstößliches Gesetz, sondern Empfehlungen. Die Reviewer haben es selber in der Hand, ob sie als Freund oder Feind empfunden werden.

Groundspeak Inc. ist eine Firma, die ihr Geld damit verdient, daß wir Caches auslegen und dort listen. Auch wenn die Reviewer keine Angestellten dieser Firma sind und für ihre Tätigkeit kein Geld erhalten, sind diese mein erster Kontakt zu Groundspeak - bekanntlich zählt der erste Eindruck.

Kundenservice - gerade auch bei einer US-Firma - heißt Service im Sinne des Kunden. Das heißt auch, dem Cacher zu helfen, seine Caches in der angedachten Form zu ermöglichen, indem die Guidelines wohlwollend ausgelegt werden. Leider heißt es aber oft "nein, geht nicht" - und teilweise ohne weitere Begründung. Stempel "abgeleht" drauf, und zurück.

Ein erster Schritt in Richtung Kundenorientierung wäre es also, wenn die Reviewer die Masken fallen lassen und sich zu erkennen geben.

Servus
Mika

Hubatt
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Beitrag von Hubatt » Do 21. Jun 2007, 18:27

Mika Mifizu hat geschrieben:Ein erster Schritt in Richtung Kundenorientierung wäre es also, wenn die Reviewer die Masken fallen lassen und sich zu erkennen geben.
Und dann? :|

ksmichel
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Beitrag von ksmichel » Do 21. Jun 2007, 19:31

Kundenorientierung?

Das ist leicht aushebelbar.

Wie wir alle wissen, suchen die meisten lieber als zu verstecken. Daher sind die meisten Kunden "Sucher". Orientiert man sich an denen, könnte ein echter "Kundendienst" :wink: auch bedeuten. die Reviewer nur noch solche Dosen freischalten, die uns ein wahrhaft genussvolles Cacheerlebnis vermitteln. :lol: :lol: :lol:

Da wir schon verschiedentlich erleben durften, zu welchen Ausrastern Leute selbst im Dosensuchspiel-Hobby fähig sind, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen (vielleicht sogar zu Recht), dann kann ich den Wunsch einiger Reviewer verstehen, inkognito zu bleiben. Das spart abendfüllende, in der Regel fruchtlose Diskussionen. Allerdings bleiben so auch verlockende Angebote aus :lol: :lol: :lol:

ksmichel
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