Cacher-Wetter - was hilft gegen Schnee und Regen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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DENK
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Cacher-Wetter - was hilft gegen Schnee und Regen?

Beitrag von DENK » Mo 28. Feb 2005, 18:59

Heidiho...
voll neidisch auf die ganzen harten Jungs und Mädels, die bei jedem Wetter losziehen und dann sogar noch fündig werden.
Wie macht ihr das?
Habt ihr einen Röntgenblick, mit dem ihr den Schnee durchdringt?
Seid ihr alle gesponsert von namhaften Ausrüstern der Polarexpeditionen?
Oder seid ihr einfach schmerzfrei und Spaß dabei?

Rezepte aller Art dringend gesucht von den "Schönwettercachern... :oops:
Saludos von der Cacherfamilie
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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück » Mo 28. Feb 2005, 19:08

Ordentliche Klamotten und gut is. Beispielsweise wäre heute eine ideale Nacht für ein Wintergrillen, also raus aus der geheizten Bude!
Schnüffelstück

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mo 28. Feb 2005, 19:10

Der letzte Cache am letzten Wochenende lag unter einer dicken Schneedecke. Alles weiß, alles sah gleich aus.
Hier half nur sich auf das GPS zu verlassen und viel Ausdauer beim Suchen. An allen in Frage kommenden Stellen wurde der Schnee weg getreten und irgendwann war ein auffälliger Stock zu sehen. Ohne Schnee wäre es sicher ein 30 sek.-Cache gewesen (offensichtliches Versteck), mit Schnee waren es bestimmt 20 min.
Das wertvollste Hilfsmittel bei Schnee ist der Prikstok. Wer den Schnee nicht mit dem Fuß entfernen will, sollte evtl. eine kl. Schneeschaufel mitnehmen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Bidone
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Beitrag von Bidone » Mo 28. Feb 2005, 19:19

Habe am WE einen Cache in einem weitverzweigten, stillgelegten Güterbahnhof gesucht. Dick angezogen mit Mütze und Handschuhen (-9°C) Nachdem ich eine 1/4 Stunde durch den Schnee über Schienen und Weichen gestampft bin, ist mir ganz schön warm geworden.
Das Suchen dauert allerdings länger. Ich suche mir häufiger caches heraus, wo man aus der Beschreibung annehmen kann, das der Cache nicht in der Erde steckt. Dann spart man das Graben und vermeidet ein eventuelles beschädigen der hartgefrorenen Plastedosen.
Da ich erst seit 4 Wochen cachen gehe kenne ich es auch nicht anders :shock:

Viele muggelfreie Caches!
bidone

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Beitrag von DL3BZZ » Mo 28. Feb 2005, 19:26

Hi,

bei die beiden Caches vom Samstag hat man noch Spuren vom Owner bzw. Vorfindern gehabt. Dafür ist der Schnee gut :lol: .
Und bei Caches, die nicht verbuddelt sind, sondern in Bäumen, Mauern usw. stecken, dürfte das sowie so kein Problem sein.
Hauptsache bei diesem Wetter ist die angemessene Kleidung, nicht so wie ich mit Turnschuhe durch tiefen Schnee waten :? .
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Beitrag von º » Mo 28. Feb 2005, 19:40

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Beitrag von BlueGerbil » Mo 28. Feb 2005, 21:37

Am Schnee scheitert das Finden mitunter. Aber was das Wetter angeht, das hat nach meiner Meinung auch viel mit der Einstellung zu tun, mit der man an die Sache herangeht. Wenn ich zaghaft aus der Tür schaue und mir denke "Sch... ist das kalt, da werde ich die nächsten drei Stunden in der Dunkelheit frieren!" - dann wird mir sicherlich kalt sein. Wenn ich mir aber sage: "Sternklare Winternacht - ideal zum Cachen - 3 Stunden Spaß liegen vor mir - ich sollte mich warm anziehen" - dann klingt das doch schon ganz anders, oder?

AJCrowley
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Beitrag von AJCrowley » Mo 28. Feb 2005, 21:46

Hi Denk,

in erster Linie ist die Kleidung schonmal sehr wichtig. Wer friert hat keinen Spaß am cachen im Schnee. Dann die Einstellung, gerade bei Eis und Schnee erhöht sich der Schwierigkeitsgrad enorm, die Möglichkeit eines DNF wächst stark an. Wir haben letztes Jahr bei 50 cm Schnee etliche Caches angefangen und erst nach der Schneeschmelze den Final heben können. War aber nicht schlimm, da wir unwahrscheinlichen Spaß hatten.

Man kann allem was positives abgewinnen.

Lotte Samsa
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Beitrag von Lotte Samsa » Mo 28. Feb 2005, 21:52

Sehrwohl, werter Herr Krauli.

Hier habe ich etwas ganz besonderes gefunden:

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Bei diesem überaus keuschen und kleidsamen Gewandt handelt es sich um einen Anzieh-Schlafsack. Dieser hält nicht nur warm, nein, damit kann man auch hervorragend in Tümpeln, unter metersdickem Schnee, in Baumhölen etc. versteckelte Sachen herauspuhlen.

Sehr praktisch und gar nicht teuer !
Lotte Samsa, Landwirtin:

Ich:schlau
Du:doof !

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Beitrag von HoPri » Di 1. Mär 2005, 09:08

radioscout hat geschrieben:Das wertvollste Hilfsmittel bei Schnee ist der Prikstok.


Sowas oder normale Wanderstöcke (am besten ohne Teller). Die kann man dann auch sonst bei dem Wetter draussen im Gelände noch gut gebrauchen.

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