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Geocachingboom oder doch eher langsamer Abschwung?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

smo
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Geocachingboom oder doch eher langsamer Abschwung?

Beitrag von smo » Sa 29. Sep 2007, 19:24

Tach,

seit laengerer Zeit ist mir aufgefallen dass cachetechnisch hier bei uns im Erzgebirge doch ziemliche Ruhe einzukehren scheint. Ich hab gerade mit den Spectras telefoniert, und die beiden haben das auch bestaetigt.

Caches gelegt werden zwar noch, auch gute Multis an sehr schoenen Orten, aber gesucht wird, unserem Empfinden nach sehr wenig. Und wenn, dann doch eher leichte Tradis. Das geht schon den ganzen Sommer ueber so, und das wo hier doch oft ueber die vielen Neucacher gejammert wird. Geht das voll an uns hier vorbei? Oder sinken die Ansprueche?

Wie siehts in euren Gegenden aus?

Viele Gruesse
Steve

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Eifeltiger
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Beitrag von Eifeltiger » Sa 29. Sep 2007, 19:45

Ich denke, mit dem Geocachen ist es wie mit anderen "Trendsportarten" auch. Erst machen es ein paar wenige "Insider", dann gibt es einen Hype und alle möglichen Leute springen auf und machen mit, und nach einiger Zeit normalisiert sich das Ganze dann wieder.

Durch den "Hype" kommen einige Neue dazu, der Rest springt nach relativ kurzer Zeit wieder ab.

Und die während des Hypes gelegten unattraktiven Caches verschwinden über kurz oder lang im Archiv, da sich keiner mehr drum kümmert. Und keiner weint ihnen eine Träne hinterher :)

Und die "paar" attraktiven Caches, die der Hype mitgebracht hat, sollten möglichst von weiterhin aktiven Cachern adoptiert werden ;)
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smo
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Beitrag von smo » Sa 29. Sep 2007, 19:54

Naja, gut, aber von Hype war hier eigentlich kaum was zu merken. Und jetzt gehts eher in die andere Richtung. Hier gibts z.B. einen Nachtcache, der ist wirklich super, gruselig, tolle Story, interessante Technik verbaut und allerlei Ueberraschungen. Trotz positiver Logs macht den kaum mal jemand, und der Owner ueberlegt gerade das Ding stillzulegen, weil er wahrscheinlich oefters zur Kontrolle und Wartung unterwegs ist als dass jemand sucht.

Sowas ist echt traurig.

Viele Gruesse
Steve

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Sa 29. Sep 2007, 20:03

Es wird an den Bedürfnissen der Cacher vorbei versteckt.

Schau Dir an was oft geloggt wird und was bei Dir in der Gegend versteckt wird.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von smo » Sa 29. Sep 2007, 20:11

Eben, Radioscout, das ist ja das was mich wundert. Vor nicht allzulanger Zeit war das noch vollkommen anders. Jetzt cachen sehr wenige Deutsche hier, und immer mehr Tschechen. Das diese nat. keine grossen Multis machen ist klar, die Sprachbarriere ist einfach sehr hoch. Da hilft auch kein Englisch, sprechen die meisten nicht wie wir auf nem event gemerkt haben. Und Tschechisch und deutsch unterscheiden sich doch sehr stark. Die aeltere Generation Tschechen spricht meist noch etwas deutsch, die jungen aber kaum noch. Und auf dieser Seite spricht eigentlich ueberhaupt niemand die tschechische Sprache.

Der Fakt um den es mir hier aber eigentlich ging ist dass scheinbar immer weniger gecached wird, also allgemein. Und wenn ueberhaupt, dann eben vermehrt Tradis. Und zwar auch keine schwierigen, von denen es hier auch einige gute gibt, sondern eher die einfachen.

Das war vor nicht allzulanger Zeit noch nicht so.

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Eifeltiger
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Beitrag von Eifeltiger » Sa 29. Sep 2007, 20:12

OK - ich weiß nicht, wie es früher war. Ich cache selber erst seit gut 15 Monaten und habe daher keine Erfahrungen aus früheren Jahren.

Aber ich denke, es ist das Los der "Spezialcaches", zu denen ich auch mal die Nachtcaches zähle, daß sie nur von einem "harten Kern" gesucht werden. Wer kann es sich schon erlauben, einen Nachtcache zu suchen, wenn er im normalen Berufsleben steht? Und selbst am Wochenende ist das ja mal nicht einfach so zu machen.

Ich selber habe "Spezialcaches" für Motorradfahrer gelegt. Teilweise verbunden mit einer komplett ausgearbeiteten Tour von mehr als 100 km durch die Eifel. Und im Nachhinein wundere ich mich, wie wenig Motorradfahrer diese Caches angehen. Dagegen hatte ich nicht damit gerechnet, daß gerade die langen Caches in erster Linie von Autofahrern gefunden wurden.

In einer anderen Diskussion hier im Forum ("Rücktritt") ist die Rede davon, daß auch die "alten" Cacher müde werden. Das kann ich gut nachvollziehen. Irgendwann hat man wahrscheinlich so viele gut gemachte Caches und noch viel mehr schlecht gemachte Caches gesehen, daß man selber zu dem Ergebnis kommt, daß es sich nicht mehr lohnt, die wenigen wirklich guten Caches aus dem Haufen der durchschnittlichen oder gar schlechten Caches rauszusuchen. Vielleicht ist so ein Zeitpunkt gekommen? Keine Ahnung.

Naja - ich schau einfach mal, was die Zukunft bringt und freue mich (noch) auf jede Cachesuche :)
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Beitrag von movie_fan » Sa 29. Sep 2007, 20:45

ich denke mir mal, das es ggf auch daran liegt, das es früher wenige rcaches gab.. also muss man je nach gegend vielleicht auch einen 30km radius absuchen um auf seine 200 dosen zu kommen... also wurden auch so extremere caches gesucht...

mitlerweiel gibbet aber iele ienfach vor der haustür, also nimmt man doch erstaml die mit :)

ich würde nen nachtcache momentan auch nur machen, wenn der nicht zu weit weg ist, und das trotz automöglichkeit... denn total übermüdet fahren finde ich auch net so dolle...

was ich also sagen wollte... denke der trend geht einfach vom "alle caches machen die in der nähe sind" hin zum trend "ich suche einfache dosen und gut ist"

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doc256
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Aufschwung

Beitrag von doc256 » Sa 29. Sep 2007, 20:58

Von einem Abschwung kann ich im Rhein-Main-Gebiet nichts feststellen. Im Gegenteil: Immer neue Cacher tauchen in den Logs auch. Viele von ihnen legen auch Caches, ein Teil davon ist brauchbar, anderes weniger.
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Beitrag von moenk » Sa 29. Sep 2007, 21:04

Hier kommen eher neue Cacher dazu als das alte wegfallen. Der Trend geht zum einfachen Tradi, leider auch zum Micro dort wo es nicht not täte.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

Olaf
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Beitrag von Olaf » Sa 29. Sep 2007, 21:42

Dieser Trend (@moenk) ist bei uns in und um Hannover auch zu erkennen. Habe das Thema schon im regionalen Forum angesprochen. Bei uns sind momentan sehr viele neue Cacher, die sehr früh ihre ersten eigenen Caches verstecken und das sind leider eine Menge unkreativer Tradis alle 200m in einem Baum :roll: oder sie sind falsch gelabelt, bzw. man merkt, dass die Cacher noch nie in die Guidelines geschaut haben.
Man merkt das leider auch an den eigenen Caches. Die einzelnen Stationen werden nicht wieder anständig getarnt, stillgelegte Caches werden einfach gesucht, usw.
Also hier in der Gegend werden die Cacher eher mehr als weniger
(natürlich gibt es auch viele positive Beispiele!!!)

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