Geocachingboom oder doch eher langsamer Abschwung?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

pom
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Beitrag von pom » Sa 29. Sep 2007, 23:34

Eifeltiger hat geschrieben:Wer kann es sich schon erlauben, einen Nachtcache zu suchen, wenn er im normalen Berufsleben steht? Und selbst am Wochenende ist das ja mal nicht einfach so zu machen.

Kappes.
Eifeltiger hat geschrieben:... daß es sich nicht mehr lohnt, die wenigen wirklich guten Caches aus dem Haufen der durchschnittlichen oder gar schlechten Caches rauszusuchen. Vielleicht ist so ein Zeitpunkt gekommen? Keine Ahnung.

Den Hauptsatz lasse ich unkommentiert. Mit dem Nebensatz hast Du eindeutig recht. Der Zeitpunkt ist gekommen, dass man sich in den Cache-Ballungsgebieten die noch nicht durch Dosen belegten schönen Plätze sowie die liebevoll gestalteten Caches nur noch schlecht filtern kann. Meine "erste Seite" steht zurzeit bei 3,4 km, die weiteren sehen entsprechend aus. So weit geht meine Sucht dann aber bei dem Angebot dann doch nicht, dass ich sofort losspringe und jeden neuen logge.
Das war früher mitunter anders. Das Angebot war übersichtlich wie die Szene, und ich konnte quasi fast jeden neuen Cache im Umkreis von rund 40 - 50 km Umkreis nach einem Blick auf Owner, Listing und Karte recht gut beurteilen. Da waren Enttäuschungen eher die Ausnahme. Das sind sie zwar auch heute weiterhin, aber auch nur deswegen, weil ich an einen 1/1er Micro keine Erwatungen stelle. Die Suche nach den Caches mit hohem Spaßfaktor ist ungleich schwieriger geworden.
Den Spaßfaktor Terrorcachen gibt es aber auch erst seit der Cacheschwemme. Das sollte man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen. :wink:
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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moenk
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Beitrag von moenk » Sa 29. Sep 2007, 23:50

Mich kratzt das alles nicht: Es gibt so frische Ziele fürs Cachemoped. Mögen mir die Mysteries noch in der Region weitestgehend erspart blieben. Aber so ist das eben, das Geocaching ist da vielleicht in einem Wandel, wir werden das sehen. Weniger wirds jedenfalls subjektiv nicht um die Ausgangsfrage zu beantworten.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

spun
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Beitrag von spun » Sa 29. Sep 2007, 23:51

Ist doch optimal wenn bei euch weniger gecached wird, hier für den Ruhrpott kann ich einen solchen Trend leider nicht bestätigen.

Zu Überladen darf dieses Hobby einfach nicht sein.

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Caches_Clay
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Beitrag von Caches_Clay » Sa 29. Sep 2007, 23:53

Hmm interessantes Thema, anhand meiner Funde sieht man ja dass ich noch ein Newbie bin, aber ich kann gut und gerne Stunden damit verbringen mir bei GC Cachebeschreibungen anzusehen um zu planen, welche ich noch unbedingt heben will.
Ich cache halt zum Ausgleich und wenn ich mitten im Semester stehe finde ich oft nicht die Zeit, die ich gerne hätte, dafür bin ich dann in der Freizeit aktiver.
Ich klapper halt alles in direkter Umgebung ab und für besondere (jaaaa ich habe Enigma#1 :) )
fahre ich auch gerne mal weiter und dafür gibt es einfach viel zu viele gute Caches die noch auf mich warten, so dass ich mir keine Gedanken mache ob der Hype langsam nachlässt (obwohl es schade wäre, wenn die guten Caches mangels Wartung verschwinden würden.
Gruß
CC
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gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » So 30. Sep 2007, 00:06

Ich denke, das ist beim Cachen wie mit allen Hobbys. Wenn man was neu anfängt, ist man hin und weg, benimmt sich wie irre und kann gar nicht genug bekommen. Je länger man es macht, besto besser kennt und durchschaut man es und wird immer abgeklärter. Und irgendwann ist es durch und man hört wieder auf.
LG Friederike - gartentaucher

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Beitrag von radioscout » So 30. Sep 2007, 00:56

spun hat geschrieben:Ist doch optimal wenn bei euch weniger gecached wird, hier für den Ruhrpott kann ich einen solchen Trend leider nicht bestätigen.

Zu Überladen darf dieses Hobby einfach nicht sein.

Wie hättest Du es denn gerne?
Nur Du und ein paar ausgewählte Bedoser, die genau die Caches verstecken, die Dir gefallen?

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Eifeltiger
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Beitrag von Eifeltiger » So 30. Sep 2007, 07:41

pom hat geschrieben:
Eifeltiger hat geschrieben:Wer kann es sich schon erlauben, einen Nachtcache zu suchen, wenn er im normalen Berufsleben steht? Und selbst am Wochenende ist das ja mal nicht einfach so zu machen.

Kappes.
....



Es ist doch immer wieder herzerfrischend, wenn man mit Menschen diskutieren darf, die so voller Selbstvertrauen stecken, daß die Meinung anderer für sie nicht zählt :D

Was für Dich "Kappes" ist, ist für mich ein Tatsache. Und ich denke, nicht nur für mich.

Ich habe ganz bestimmt nichts dagegen, wenn Du eine andere Meinung hast und die auch äußerst, ich habe aber erheblich was dagegen, wenn Du meinst, mich und meine Meinung durch unhöfliche Kommentare als "Kappes" herabqualifizieren zu müssen. Also lass es bitte in Zukunft einfach sein.
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pom
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Beitrag von pom » So 30. Sep 2007, 08:40

Eifeltiger hat geschrieben:
Was für Dich "Kappes" ist, ist für mich ein Tatsache. Und ich denke, nicht nur für mich.

Ich habe ganz bestimmt nichts dagegen, wenn Du eine andere Meinung hast und die auch äußerst, ich habe aber erheblich was dagegen, wenn Du meinst, mich und meine Meinung durch unhöfliche Kommentare als "Kappes" herabqualifizieren zu müssen. Also lass es bitte in Zukunft einfach sein.

Das ist nicht meine Meinung, das ist Tatsache. Wer hier aus seiner Sicht pauschalisiert, bist Du selbst. :roll:
Ich kenne neben mir genug andere Leute, die trotz einer Vollzeitstelle Nachtcaches heben. Da Du aber neben Dir Leute kennst, die nicht im Dunkeln Cachen gehen, darf es solche Leute halt nirgends geben.
Erst nachdenken, dann anderen etwas vorwerfen!
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

D-Buddi

Re: Geocachingboom oder doch eher langsamer Abschwung?

Beitrag von D-Buddi » So 30. Sep 2007, 09:49

smo hat geschrieben:Wie siehts in euren Gegenden aus?


ich wohne hier südlich von HH und es ist schon heftig wie viele neue Cacher und Caches dazu kommen. Hatte immer so einen 36 Km Suchradius, den muß ich demnächst verkleinern :shock: da kommen in den letzten Monaten im Schnitt 30 Stück im Monat dazu...

Was sich nun so positiv anhört ist es aber nur bedingt. Es gibt einige gute und etliche bei denen sich viel Mühe gegeben wurde. Leider aber auch SEHR viele Mikros die lieblos in der Gegend verteilt wurden. Hatte jetzt sogar den ersten der noch vor dem FTF gemuggelt war weil er auch sehr beobachtungsintensiv lag 8-) Und so ein FTF erfolgt hier mittlerweile oft eine Stunde nach Veröffentlichung :shock: :shock: :shock: :shock:

Extrem haben wirklich Mikros zugenommen die auch oft nach dem ersten DFN wieder disabled werden, ist natürlich auch das Bequemste...

Meiner Meinung nach wäre es schon schön wenn der Hype langsam abebben würde, es bleiben dann oftmals die dabei die auch so richtig Lust auf das Hobby haben und das hebt die Qualität. Aber letztendlich kann man niemandem verbieten zu cachen oder welche zu verstecken...

insgesamt kommt es mir hier so vor als wenn der Hype noch läuft, die Ersten aber auch schon wieder verschwinden, d.h. als wenn die Spitze erreicht wäre. Viele gehen ja auch sehr schnell wenn die merken das "Höher, schneller, weiter" beim Geocachen nicht so einfach möglich ist.

MfG Jörg

P.S.: Natürlich SEHR subjektiv gesehen

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Re: Geocachingboom oder doch eher langsamer Abschwung?

Beitrag von movie_fan » So 30. Sep 2007, 11:10

D-Buddi hat geschrieben:[...]Und so ein FTF erfolgt hier mittlerweile oft eine Stunde nach Veröffentlichung :shock: :shock: :shock: :shock:
[...]


jab.. ist in ffm auch so.. in einer stunde sind die ersten 3 plätze weg :)

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