Geocachingboom oder doch eher langsamer Abschwung?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Ostas
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Beitrag von Ostas » Mo 1. Okt 2007, 13:40

Stimmt, auch bei uns ist das so,
habe ich auch bei anderen Caches in meiner Umgebung bemerkt.
Alle wirklich toll gemacht, nur leider loggt nur selten einer.
Na gut das hängt warscheinlich auch damit zusammen dass hier einfach nicht so viele Leute wohnen, aber trotzdem ist "Die Suchlust" doch wohl etwas zurückgegangen in den letzten Monaten.
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MikVan
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Beitrag von MikVan » Mo 1. Okt 2007, 19:04

Wir wollen den Jägermond schon seit ein paar Wochen angehen. Nur leider haben wir es bis jetzt zeitlich wirklich nicht auf die Reihe gebracht das zu machen.
Und jetzt soll er abgebaut werden. Schade.
Hoffrntlich schaffen wir es irgendwie noch rechtzeitig bevor irgendwelche Stationen nicht mehr gehen. Das würde mich echt Ärgern.

MfG MikVan

baer
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Beitrag von baer » Mo 1. Okt 2007, 19:21

Es scheint wirklich regionale Unterschiede zu geben. Hier im Großraum Koblenz ist nichts von Stagnation zu spüren - eher ist das Gegenteil der Fall.

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mo 1. Okt 2007, 21:09

spectra hat geschrieben:Die paar Cacher, die von "etwas" weiter weg kommen werden es sich überlegen, ob sie nur einen Multi oder 8 Tradis (und folglich 8 Punkte) machen.

Das hat mit Punkten nichts zu tun.
Wenn man eine lange Anreise hat, bieten mehrere Caches eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, nicht erfolglos nach Hause fahren zu müssen.
Eine Stage gemuggelt oder von einem Tier verschleppt? Ein unerwartetes Rätsel als letzte Stage vor dem Cache?
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß bei den z.B. acht Traditionals einige wirklich gute dabei sind währen ein schlechter Multi 100% schlechte Caches bedeutet.


spectra hat geschrieben:Was mir aber auffällt ist, dass der harte Kern, also die alten Profis mehr und mehr auf Tradis gehen und erst mal warten, bis ein paar neue liegen, die dann in einem Ritt abgearbeitet werden.

Ich bin zwar weder ein alter Profi noch Harter Kern aber schon seit ein paar Monaten dabei.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, daß man zunehmend Traditionals bevorzugt. Denn die typischen Multi-Stages langweilen auf Dauer genau so wie nichts sagende Cachelocations.
Man könne auch sagen: Das (Hydranten-)Schild ist das Multi-Stage-Äquivalent des Leitplankenmicros.

Warten bis viele neue Caches da sind und dann an einem Tag suchen ist auch logisch: Wenn man weit fahren muß, wird man versuchen, möglichst viele Cache pro gefahrenen km zu finden.


spectra hat geschrieben:Was auch mich wundert, dass die paar herausragenden Nachtcaches in unserer Gegend gar keine Beachtung finden. Und mal ehrlich, für einen guten Nachtcache fährt man ein paar Kilometer. Also entweder sind alle unsere Geocacher verweicheiert, [...]

Nicht jeder mag Nachtcaches. Viele wollen auch nicht spät nachts bzw. früh morgens nach einer anstrengenden Suche lange Auto fahren.


spectra hat geschrieben:Aber ehrlich gesagt sind mir sehr wenige Logs lieber als massig Neulinge mit ihren Mikros. Ist nur schade, dass deswegen manche Cacheprojekte den Bach runtergehen.

Wenn Du nur wenige Logs haben willst, mußt Du nur schwierige oder unattraktive Caches verstecken.
Die meisten wollen aber gerne, daß ihre Caches gefunden werden.

Wieso verhindern Micros andere Caches? 161 m daneben ist Platz für eine andere Dose und "question to answer"-Stages können an der selben Stelle liegen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

oddadder
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Beitrag von oddadder » Mo 1. Okt 2007, 21:26

Wenn ich überlege, wie mein Suchverhalten in diesem Jahr war, fällt mir noch ein recht banaler Aspekt ein. Ich habe im Frühjahr noch viel gesucht, im Sommer war dann Ebbe. Woran lag das wohl? Das Wetter war einfach be......! Vielleicht geht das anderen ja auch so...
Gruß
oddadder

MikVan
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Beitrag von MikVan » Mo 1. Okt 2007, 21:34

Nö.Absolut nicht. Wenn Wochenende ist und ich Zeit habe latsch ich auch bei strömenden Regen los. Das macht mir mitunter sogar mehr Spass als bei Sonnenschein.
Keine Ahnung warum is aber so :shock:

MfG MikVan

D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Mo 1. Okt 2007, 21:48

MikVan hat geschrieben:Nö.Absolut nicht. Wenn Wochenende ist und ich Zeit habe latsch ich auch bei strömenden Regen los. Das macht mir mitunter sogar mehr Spass als bei Sonnenschein.
Keine Ahnung warum is aber so :shock:

MfG MikVan


weniger Muggel :D

MfG Jörg

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Beitrag von radioscout » Mo 1. Okt 2007, 21:57

D-Buddi hat geschrieben:weniger Muggel :D

Genau! Richtig anziehen und sich darüber freuen, daß man fast alleine ist.
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Beitrag von GeoFaex » Di 2. Okt 2007, 00:15

Die Ansprüche sind stark gesunken!

Ich habe in meiner Gegend über 100 Caches versteckt - Querbeet, von der Parkplatz-Filmdose über Klettercaches und Mysterys bis hin zu sehr anspruchsvollen Multis. Die Parkplatz-Filmdosen werden immer wieder mal besucht, die Multis so gut wie gar nicht mehr und auch bei Tradis bei denen man ein paar 100 Meter laufen muss siehts nicht viel besser aus. Je länger man für den Cache braucht (egal ob wegen Strecke oder Schwierigkeit) desto weniger wird er frequentiert.

Als Vergleich dazu gibts etwa 20km westlich von mir - auch "Fuzyland" genannt :) - an jeder Ecke ne Filmdose die meist mit dem Auto zu erreichen ist und die inkl. loggen keine 5min beansprucht. Da treten sich die Cacher am Wochenende schon fast auf die Füße. Hier kann man auch als Anfänger 50 Caches (oder sollte ich schreiben "Punkte") pro Tag einsacken.

Mein persöhnliches Fazit: Ich geb kein Geld mehr für Lock&Lock-Dosen aus die nicht gesucht werden, sondern lege dass was gesucht wird....PETlinge. Nur um die Minderheiten zu versorgen lege ich hin und wieder auch noch was anspruchsvolles oder selbst gebasteltes. Aber ich bin mit meiner Tempelritter-Serie schon auf die Schnauze gefallen, daher halte ich mich mit allzu ausgefallenen Ideen zurück.....

Gruß,
GeoFaex

wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Di 2. Okt 2007, 05:03

GeoFaex hat geschrieben:Ich geb kein Geld mehr für Lock&Lock-Dosen aus die nicht gesucht werden, sondern lege dass was gesucht wird....PETlinge. Nur um die Minderheiten zu versorgen lege ich hin und wieder auch noch was anspruchsvolles oder selbst gebasteltes. Aber ich bin mit meiner Tempelritter-Serie schon auf die Schnauze gefallen, daher halte ich mich mit allzu ausgefallenen Ideen zurück.....

NACK, lieber gehe ich mit gutem Beispiel voran, aber so einfach Drive-In-Leitplankencaches auslegen? Nee danke. Hierzulande gibt's zum Glück noch Nachfrage für etwas längere Caches, und lieber so einen und dafür was Ausgefallenes als 5 Caches, von denen nach einer Woche nur noch der Punkt für die Statistik übriggeblieben ist.
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

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