Geocachingboom oder doch eher langsamer Abschwung?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

greiol
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Beitrag von greiol » Di 2. Okt 2007, 09:40

Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben
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spectra
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Beitrag von spectra » Di 2. Okt 2007, 09:41

radioscout hat geschrieben:Man könne auch sagen: Das (Hydranten-)Schild ist das Multi-Stage-Äquivalent des Leitplankenmicros.


Jo, bei vielen Caches, aber nicht bei unseren. Bei uns hat fast jeder Multi richtige Stationen, keine Rechnerei, kein Ablesen etc.

Wir hatten in einem anderen Fred schon mal das Thema, dass wir bei uns im Westerzgebirge fast nur qualitativ hochwertige Caches liegen haben. (bis auf ein paar Ausnahmen). Mikros sind unerwünscht.

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KukiHN
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Beitrag von KukiHN » Di 2. Okt 2007, 10:08

Naja, Fuzyland (oder allgemein Drive-In-Micros) mach ich meistens mit dem Mopped, da macht wenigstens die Anfahrt Spaß :D
Rätselcaches snd nicht so unser Ding und schöne Multis machen wir eher Sonntags, dann halt nur wenige und auch mal etwas weiter weg. Um so mehr freut es uns dann wenn wir interessante Stages und nen tollen Final vorfinden. Statistik ist uns wurscht, wir wollen Qualität.
Wobei unsere Motivation und Begeisterung auch nicht mehr so groß ist wie früher (damals, als es noch Klasse statt Masse gab *seufz*) und wir inzwischen auch öfter was anderes am WE machen als zu cachen.
Was zum Teil durchaus auch auf die Microschwemme der letzten Zeit zurückzuführen ist.
Aber keine Angst Mario, wir kommen auch mal wieder zum Multisuchen ins "Faexland" :D

Gruß Kuki
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Beitrag von thofol » Di 2. Okt 2007, 12:43

Bei uns im Taubertal gab es kürzlich eine große Micro-Schwemme. Die ist aber jetzt rum - die waren ganz gut für zwischendurch. Aber ansonsten gibt es immer noch viele gut gemachte, originelle Caches. Es ist natürlich etwas mehr Recherche notwendig, diese zu identifizieren. Generell lässt sich schon in der Beschreibung heraus finden, ob es ein Leitplanken-Micro oder ein etwas aufwändigerer Cache ist.

Schöne Grüße
Thofol
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Beitrag von radioscout » Di 2. Okt 2007, 20:07

GeoFaex hat geschrieben:Die Ansprüche sind stark gesunken!

Ich habe in meiner Gegend über 100 Caches versteckt - Querbeet, von der Parkplatz-Filmdose über Klettercaches und Mysterys bis hin zu sehr anspruchsvollen Multis. Die Parkplatz-Filmdosen werden immer wieder mal besucht, die Multis so gut wie gar nicht mehr und auch bei Tradis bei denen man ein paar 100 Meter laufen muss siehts nicht viel besser aus. Je länger man für den Cache braucht (egal ob wegen Strecke oder Schwierigkeit) desto weniger wird er frequentiert.

Als Vergleich dazu gibts etwa 20km westlich von mir - auch "Fuzyland" genannt :) - an jeder Ecke ne Filmdose die meist mit dem Auto zu erreichen ist und die inkl. loggen keine 5min beansprucht. Da treten sich die Cacher am Wochenende schon fast auf die Füße. Hier kann man auch als Anfänger 50 Caches (oder sollte ich schreiben "Punkte") pro Tag einsacken.

Das große Angebot unterschiedlicher Cachetypen zeigt, was die meisten Cacher wirklich interessiert: Geocaching - die suche nach der Dose.

Für die offensichtlich sehr vielen Cacher, für die nur die Suche nach der Dose interessant ist, sind lange Wanderungen, Schilder ablesen, Zaunpfähle zählen und Rätsel uninteressant, wurden aber gezwungenermaßen akzeptiert, um überhaupt Dosen suchen zu können.

Dank des großen Angebots ist das nicht mehr erforderlich. Man kann alles, was einen nicht interessiert ignorieren und trotzdem Cachen.

Und was ein guter, schlechter oder anspruchsvoller Cache ist, ist immer von den Präferenzen des einzelnen abhängig.
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Beitrag von Johnny Cache » Di 2. Okt 2007, 22:08

GeoFaex hat geschrieben:Die Ansprüche sind stark gesunken!

Ich habe in meiner Gegend über 100 Caches versteckt - Querbeet, von der Parkplatz-Filmdose über Klettercaches und Mysterys bis hin zu sehr anspruchsvollen Multis. Die Parkplatz-Filmdosen werden immer wieder mal besucht, die Multis so gut wie gar nicht mehr und auch bei Tradis bei denen man ein paar 100 Meter laufen muss siehts nicht viel besser aus. Je länger man für den Cache braucht (egal ob wegen Strecke oder Schwierigkeit) desto weniger wird er frequentiert.


Könnte vll daran liegen, dass die Cacher, die in der Nähe der Multis wohnen diese bereits gefunden haben und die Caches damit "aufgebraucht" sind. Die schnellen Filmdosen aber immer mal wieder von durchreisenden Cachern "mitgenommen" werden.
Das Einzugsgebiet einer Parkplatz-Filmdose ist somit viel größer als eines Multis.

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Beitrag von radioscout » Di 2. Okt 2007, 22:33

spectra hat geschrieben:Jo, bei vielen Caches, aber nicht bei unseren. Bei uns hat fast jeder Multi richtige Stationen, keine Rechnerei, kein Ablesen etc.

Sehr schön. Eine der seltenen positiven Ausnahmen.
Richtig gute Multis zwischen dem Abzähleinerlei zu finden ist wahrscheinlich viel schwieriger, als große Dosen von Micros zu trennen.
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Beitrag von smo » Di 2. Okt 2007, 22:45

Na dann komm mal rueber zu uns, auf ne Woche zu Besuch.

Viele Gruesse
Steve

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Beitrag von pom » Mi 3. Okt 2007, 23:10

radioscout hat geschrieben:Sehr schön. Eine der seltenen positiven Ausnahmen.
Richtig gute Multis zwischen dem Abzähleinerlei zu finden ist wahrscheinlich viel schwieriger, als große Dosen von Micros zu trennen.

Öhm, Du hast recht, aber seit wann lässt Du die Worte "richtig gut" im Zusammenhang mit "Multi" zu?
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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Beitrag von radioscout » Mi 3. Okt 2007, 23:25

pom hat geschrieben:Öhm, Du hast recht, aber seit wann lässt Du die Worte "richtig gut" im Zusammenhang mit "Multi" zu?

Immer, wenn es ausnahmsweise mal einen guten Multi gibt.
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