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Neuer Trend - Verbotene Caches

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Di 27. Nov 2007, 16:09

arbalo hat geschrieben:ich erwähne schon seit jahren, das 99% aller caches "illegal" sind, weil nicht die erlaubnis des eigentümers ( sei es privat, stadt, land, bund, firma ) vorliegt :!:
Klar, aber die wenigsten dieser 99% liegen auf nicht betretbarem Grund und sind eingezäunt!
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

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PGGG
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Beitrag von PGGG » Mi 28. Nov 2007, 04:31

Hallo zusammen!
Jetzt muss ich doch hier im Forum mal posten nachdem ich hier schon über ein Jahr intensiv das meiste mitlese (soviel zur Kritik jemand mit 83 gefundenen Caches hat keine Ahnung....)

Ich möchte hier gern sachlich auf ein paar Punkte eingehen die ihr gepostet habt! Bin immer gern zu einer Diskussion bereit.

Auch wenn ich Polizist bin, bin ich definitiv kein §§-Reiter. Man kann mich für jeden Spaß begeistern. Ich renne auch definitiv nicht privat herum und zeige jede Straftat an, die ich sehe. (Bei Schweren bin ich dazu verpflichtet und werde es auch tun – aber sowas kam noch nicht vor.... Hausfriedensbruch zählt da nicht dazu!)

Was mich bewogen hat diesen Cache als SBA zu loggen, kann man teilweise in gc.com nachlesen. Ich wollte es bewusst auch öffentlich tun, nicht per Mail an den Owner, weil ich andere davor warnen wollte sich voller Freude für diesen Cache vorzubereiten und dann enttäuscht zu werden oder eine lange Anfahrt in Kauf zu nehmen. Ausserdem war es als Denkanstoß an die anderen Cacher gedacht!

Zu dem Hinweis dass die Besitzer sich bei gc.com melden um den Cache dort sperren zu lassen oder ähnliches: Ich glaube nicht, dass diese Wissen was die ganzen Leute dort auf den Gelände tun. Meines kurzen Gespräches (sehr kurz) mit dem „Wachmann“ nach, nehme ich an, sie denken es sind wohl ein paar „Bunkerfreaks“ die sich dort immer rumtreiben.

Ich will hier keineswegs jemand den Spaß am cachen nehmen. Aber es gibt eben keinen Spaß um jeden Preis. Irgendwo müssen Grenzen gezogen werden. Ein verdächtiges Verhalten (Cache direkt an der Polizei oder an Flughäfen usw...) ist ja kein Problem. Jeder kann sich denken was passiert wenn man erwischt wird. Ein gefährlicher Cache (Klettercache usw...) ist absolut in Ordnung. Eine Ordnungswidrigkeit (falsch parken oder ähnliches) ist auch kein Problem. Strafrechtliche Grauzonen wie alte, verlassene (!) und nicht mehr genutzte (!) Häuser oder Grundstücke als Cacheorte zu wählen, auch damit habe ich absolut kein Problem. Aber wie bereits gesagt, wenn die Grenze zur Straftat definitiv überschritten wird, dann wird’s ein Problem. Nicht nur meins.

Aus Datenschutzgründen darf ich leider nicht auf spezielle Fälle eingehen, aber ich kenne doch ein paar Begegnungen von Cachern und Ownern mit der Polizei die ganz und gar nicht gut für den Cacher ausgingen. Das ist auch ein Grund warum ich mit dem öffentlichen SBA warnen wollte!

Ich möchte noch erwähnen das ich ja den Cache nicht alleine gemacht habe. Es waren noch drei Mitcacher dabei, die absolut nichts mit der Polizei zu tun haben und ein ganz normales Leben wie jeder andere auch führen. (Mit den ganzen alltäglichen „illegalen“ Sachen die ja jeder so tut!) Wie dieses erkannt haben, das wir wohl in dieses Gelände „einsteigen“ müssen um den Cache zu heben, waren diese auch erstmal entsetzt und dann enttäuscht weil unser Weg umsonst war! Und dass ganze ohne dass ich ihnen irgendwie „ins Gewissen“ reden musste.

Das dieser Cache sicherlich sehr gut gemacht ist und er auch in einer interessanten Location liegt, das sehe ich ein. Ich hätte sie mir gerne angeschaut. Und es tut mir auch wirklich leid um den Cache!


@Dreiradcacher: Dein Angebot für die Vermittlung mit der örtlichen Polizei ist sehr gut. Ich stelle mich auch gerne zur Verfügung falls so etwas einmal gebraucht werden sollte. Auf den kleinen Dienstweg lässt sich doch so manches Missverständnis schneller lösen! Allerdings geht dies bekanntlich nicht bei Straftaten – da sind uns die Hände gebunden weil wir diese anzeigen MÜSSEN. Hier dürfte dann der wohl zuständige Staatsanwalt sein, der dann entsprechende Verfahren weiter betreut.

Falls es noch Fragen, Anregungen, Kritik oder Beschimpfungen geben sollte, immer her damit!

Gruß


edit: Nachtrag warum öffentlicher SBA: Wir haben das Fahrzeug des Wachdienstes entdeckt und nachdem wir kurz den Zaun in einer Richtung begangen haben, auf dem Weg zum Auto zurück auch die dazugehörige Besatzung. Was wäre passiert wenn ein Cacher dies nicht merkt? Aufs Gelände geht, entdeckt wird, Wachdienst ruft Polizei -> die kommt mit Hundeführer (nicht unüblich bei solchen Durchsuchungen) und es gibt große Probleme für denjenigen Cacher.... Denkt ihr nicht dass der sich dann nicht zurecht beim Owner beschweren würde weil dieser ihn nicht auf den Wachdienst hinweist?!

arbalo
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Beitrag von arbalo » Mi 28. Nov 2007, 07:35

@PGGG: du hast natürlich absolut recht, wie du selber schreibst " bist kein §reiter" , ABER jeder ( cacher / polizist ) legt die messlatte ( für sich / andere ) anders aus und daher werden wir immer wieder diese "schwachsinnigen" diskussionen haben über "was ist erlaubt", me. fakt ist 99% aller caches haben keine erlaubnis des jeweiligen eigentümers :arrow: nur wird dies geflissentlich von den meisten cachern "akzeptiert" und keiner ist bereit sich darüber gedanken zu machen / damit auseinander zusetzen :!:

schön wäre es übrigens wenn hier begegnungen polizei / cacher öfter mal thematisiert sind, damit man weiss was "ambach" ist.
natürlich weiss ich, daß diese infos keine "rechtssicherheit" geben, man kann aber dadurch das risiko ( für sich ) besser abschätzen.

"schlechtes beispiel ottobalu" : am anfang wurde über alles haarklein berichtet nur wie die sache ausgegegangen ist wurde leider nicht kundgetan....
smilodon überlebender.

D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Mi 28. Nov 2007, 07:47

meine Güte, ist manchmal nicht auch der gesunde Menschenverstand ausreichend, d.h. wenn etwas eingezäunt ist und auch noch Wachleute rumlaufen, dann hat ein Cache dort wohl nix zu suchen und fertig. Wenn es öffentlicher Grund ist und ganz offensichtlich keine Sau sich dafür interessiert ob ich da rumlaufe oder nicht, dann kann ich da einen Cache legen. Bin ich im Zweifel kann ich fragen...

Bis auf irgendwelche theoretisch Konstruierten Sonderfälle dürfte sich damit schon das Meiste erschlagen lassen...

Was ich besonders schlimm finde sind immer diese "...ist mir egal, da geh ich trotzdem drauf..." - Cacher, den wünsche ich immer das mal einer einen Cache als Nachtcache unter ihr Schlafzimmerfenster legt :twisted:

MfG Jörg

arbalo
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Beitrag von arbalo » Mi 28. Nov 2007, 13:58

um die situation ein bischen zu entspannen, wer versteckt hier einen cache?

http://unterhaltung.t-online.de/c/13/55 ... 52606.html

:wink:
smilodon überlebender.

morsix
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Beitrag von morsix » Mi 28. Nov 2007, 14:32

PGGG hat geschrieben:Strafrechtliche Grauzonen wie alte, verlassene (!) und nicht mehr genutzte (!) Häuser oder Grundstücke als Cacheorte zu wählen, auch damit habe ich absolut kein Problem. Aber wie bereits gesagt, wenn die Grenze zur Straftat definitiv überschritten wird, dann wird’s ein Problem. Nicht nur meins.
Wow, es gibt noch Leute die mitdenken ... Genau so sollte man es handhaben.

Grüße
Rudi
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Beitrag von skaut » Di 18. Dez 2007, 21:20

Mit der Note vom 27.Nov. hat sich der Owner von GC13D3Q freiwillig in soziale Aus gestellt und seine Meinung über alle die eine zu seinem Cache haben zum Ausdruck gebracht. Ich hatte den Cache auch gemacht aber für solche Verbalentgleisungen und mangelnden Respekt vor fremdem Eigentum habe ich absolut kein Verständnis!
Dies hier ist ein freies Land. Das bedeutet jeder darf so dumm sein wie er will!

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JamesDoe
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Beitrag von JamesDoe » Di 18. Dez 2007, 22:32

arbalo hat geschrieben:um die situation ein bischen zu entspannen, wer versteckt hier einen cache?

http://unterhaltung.t-online.de/c/13/55 ... 52606.html

:wink:
Ich würde eine Anfahrt über den See empfehlen - und einen Magnetmicro an den Toren zur Garage verstecken. Allerdings werde ich das nicht approved bekommen, weil ich zu weit weg wohne .... :twisted:
Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky (1890-1935)

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blackbeard69
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Beitrag von blackbeard69 » Mi 19. Dez 2007, 20:44

PGGG hat geschrieben:Wie dieses erkannt haben, das wir wohl in dieses Gelände „einsteigen“ müssen um den Cache zu heben, waren diese auch erstmal entsetzt und dann enttäuscht weil unser Weg umsonst war!
Dem kann ich mich nur anschließen und die Notiz von GeoGisi vom 28. November (visit link) sagt eigentlich auch alles.

Dass lokale Verhältnisse sich ändern kommt vor und ist normal. Ich selber konnte mir jetzt nur hier im Forum und von den Cache-Logs ein Bild machen und hätte nach meinem Abbruch wahrscheinlich ein NM geloggt mit der Begründung, dass der Cache seit neuestem nicht mehr legal machbar sei und daher wohl leider umgebaut werden müsse. Danach sehen andere Cacher, dass hier etwas nicht in Ordnung ist, und es ist Sache des Owners, wie es weitergeht.

Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

arbalo
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Beitrag von arbalo » Do 20. Dez 2007, 07:15

ganz interessant ist auch der log von: Alibabarhabarberbarbar vom 28,11 :!:
smilodon überlebender.

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