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Neuer Trend - Verbotene Caches

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

eigengott
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Beitrag von eigengott » Do 20. Dez 2007, 15:08

arbalo hat geschrieben:ganz interessant ist auch der log von: Alibabarhabarberbarbar vom 28,11 :!:
Seit wann stehst du auf Paragraphenreiter? :shock:

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TheSurvivor
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Beitrag von TheSurvivor » Mi 19. Mär 2008, 22:55

D-Buddi hat geschrieben:meine Güte, ist manchmal nicht auch der gesunde Menschenverstand ausreichend, d.h. wenn etwas eingezäunt ist und auch noch Wachleute rumlaufen, dann hat ein Cache dort wohl nix zu suchen und fertig. Wenn es öffentlicher Grund ist und ganz offensichtlich keine Sau sich dafür interessiert ob ich da rumlaufe oder nicht, dann kann ich da einen Cache legen. Bin ich im Zweifel kann ich fragen...
Wär schön, wenn nur alle ihren gesunden Menschenverstand einsetzen würden, egal wie groß der beim Einzelnen auch sein mag.

Nachdem unser aller Hobby in der Öffentlichkeit (zum Glück) noch nicht allzu bekannt ist, sollten eigentlich alle durch ordentliches Verhalten bemüht sein, bei den wenigen Berührungen mit Außenstehenden einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Aber hier ist es leider wie bei vielen anderen Situationen auch:
Der Image-Schaden, den einige wenige Schwarze Schafe anrichten, kann von hunderten anderen meist nicht mehr behoben werden.
Ich hoffe nur, dass es soweit nicht wirklich kommt.

Schlechte Nachrichten verbreiten sich einfach besser als gute.

Ich finde es aber schon einen Schritt in die richtige Richtung, dass man z.B. in diesem Forum zum Teil deutlich Stellung zu halblegalen/illegalen Caches bezieht und den Ownern so zeigt, dass dies nicht die Art Geocaching ist, welche von der großen Mehrheit betrieben wird.

Vielleicht kapieren es auch die Owner, dass dies keine Plattform für diese Art von Caches ist.


TheSurvivor

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blackbeard69
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Beitrag von blackbeard69 » Do 20. Mär 2008, 13:28

TheSurvivor hat geschrieben:Ich finde es aber schon einen Schritt in die richtige Richtung, dass man z.B. in diesem Forum zum Teil deutlich Stellung zu halblegalen/illegalen Caches bezieht und den Ownern so zeigt, dass dies nicht die Art Geocaching ist, welche von der großen Mehrheit betrieben wird.
Das geht sogar noch einfacher: Wenn ich unterwegs an eine Stelle komme, wo ich eine (zugegeben, persönlich gezogene) Grenze überschreiten müsste, und der Meinung bin, bisher alles richtig gemacht zu haben, dann breche ich ab und logge einen DNF mit klaren Worten.

Stellt sich dann heraus, dass ich mich doch geirrt habe (zum Beispiel was falsch abgelesen), komme ich auch gerne wieder. Für den Owner ist das aber eine wichtige Sorte Rückmeldung: Achtung, hier kann es zu Missverständnissen kommen, an die Du beim Ausarbeiten vielleicht gar nicht gedacht hast...

Thomas
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Taximuckel
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Beitrag von Taximuckel » Do 20. Mär 2008, 17:29

Moin,

wenn man schon einen Cache legt, der nicht ganz koscher ist, soll man als Owner wenigstens so fair sein und die Sucher entsprechend in der Cachebeschreibung darauf hinweisen!
Okay, man geht vielleicht das Risiko ein, daß einem das Ding archiviert wird. Aber es ist immer noch besser, als wenn enttäuschte Cacher verärgert abreisen müssen, weil sie eben nicht einen Zaun übersteigen wollen oder ein Verbotsschild ignorieren.
So weiß jeder vorher, woran er ist und braucht sich nicht hinterher beschweren.
Ich bin bis jetzt ganz gut damit gefahren... ;-)

Gruß

Dirk
Intelligenz ist wie ein Floh: Springt von einem zum anderen, aber beißt nicht jeden...

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Beitrag von radioscout » Do 20. Mär 2008, 17:48

Taximuckel hat geschrieben: wenn man schon einen Cache legt, der nicht ganz koscher ist, soll man als Owner wenigstens so fair sein und die Sucher entsprechend in der Cachebeschreibung darauf hinweisen!
Warum läßt man es nicht gleich sein und versteckt den Cache an einer legalen Location in der Nähe?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Oschn
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Beitrag von Oschn » Do 20. Mär 2008, 18:16

radioscout hat geschrieben:Warum läßt man es nicht gleich sein und versteckt den Cache an einer legalen Location in der Nähe?
Gegenfrage (ebenfalls rethorischer Art): Warum versteckt man einen Nano an der zum Wasser weisenden Seite eines Kandelabers, der sich auf dem Geländer einer Brücke befindet, die an einer der meist frequentierten Joggingstrecken einer Millionenmetropole befindet, und veranlasst damit die Suchenden zu waghalsigen Turnübungen in aller Öffentlichkeit?
Bild zum Text: http://img.geocaching.com/cache/c4c76cd ... 379d63.jpg
Und warum gibt es jede Menge Leute, die solche Caches loggen?

Antwort: Weil es geht. Weil es keine Qualitätskontrolle gibt. Und weil offene Kritik in Logs verpönt ist. Und weil Gier das Hirn frisst.

Jm2c
Dietmar

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Beitrag von Taximuckel » Do 20. Mär 2008, 18:42

radioscout hat geschrieben: Warum läßt man es nicht gleich sein und versteckt den Cache an einer legalen Location in der Nähe?
Das eine schließt das andere nicht aus... :wink:
Intelligenz ist wie ein Floh: Springt von einem zum anderen, aber beißt nicht jeden...

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Beitrag von radioscout » Do 20. Mär 2008, 19:12

Oschn hat geschrieben: Gegenfrage (ebenfalls rethorischer Art): Warum versteckt man einen Nano
Da hätte ich auch nicht gerne gesucht.

Du erwähnst in einen anderen Fred Deine Caches, die Du archivieren mußtest:
Oschn hat geschrieben: Aktuelle Beispiele sind hier durchgestrichen:
Dabei ist auch einer, der weg mußte, weil die Suche den Security-Leuten aufgefallen ist.
Ich kenne weder den Cache noch die Details der Location, aber es scheint auch keine Stelle zu sein, an der man ungestört suchen kann?
Bild
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Oschn
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Beitrag von Oschn » Do 20. Mär 2008, 19:30

radioscout hat geschrieben:Dabei ist auch einer, der weg mußte, weil die Suche den Security-Leuten aufgefallen ist.
Ich kenne weder den Cache noch die Details der Location, aber es scheint auch keine Stelle zu sein, an der man ungestört suchen kann?
Ein Grenzfall, aber als solcher auch wiederum typisch für einen "Urban Terrain Cache"; zudem gab es eine detaillierte Wegbeschreibung und ein exaktes Spoilerfoto.
Cache magnetisch unter Treppe zum Besucherpavillon befestigt, in dem das Studiopublikum für eine Talkshow gesammelt und für die Show präpariert wird. Privatgelände, aber frei zugänglich (genau das war der Aha-Effekt, den die Cacher hier hatten und haben sollten) und nur zu ganz bestimmten Zeiten - d.h., unmittelbar vor Aufzeichnungsbeginn - von Muggles besetzt. Der letzte Finder hat direkt am Versteck geloggt und dem Mitarbeiter, der ihn dort antraf, die Dose direkt in die Hand gegeben. Der Sicherheitsdienst hat auf Archivierung bestanden.

Ich selber konnte dort aber auch beobachten, wie Cacher bei Dunkelheit ganz ungeniert - und entgegen meiner ausdrücklich im Listing formulierten Bitte - mit Taschenlampen rumgefunzelt haben und sich dabei nicht von meinem Erscheinen oder meiner Anwesenheit gestört gefühlt haben.

O.K., wenn man im Wald ist. In der Stadt führt solchermaßen unsensibles Verhalten eben schnell mal zur Archivierung.

Schönen Gruß
Dietmar

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