Das Ende der Grandfather-Regelung für Virtuals?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Beitrag von Inder » Di 23. Okt 2007, 16:08

eigengott hat geschrieben:
kruemelmonster hat geschrieben:Woraus leitest Du die Qualität der Wartung bei Caches ab?

Das steht alles im Archived-Log. Der Link dazu steht im Eingangsposting. :roll:


Da steht lediglich drin, dass der liebe Michael alle virtuellen Lösungen als "gefälscht" (bogus) betrachtet und deshalb der Meinung ist, dass der Owner alle virtuellen Lösungen hätte löschen müssen. Weil der Owner diese nicht alle gelöscht hat, wird ihm mangelnde Wartung vorgeworfen.

Der Owner hat sich sehr wohl um den Cache gekümmert. Wenn er im Urlaub keine Zeit hatte, zeitnah die Freigabe zu erteilen, dann hat er ihn vorübergehend deaktiviert, um Frust bei den Wartenden zu vermeiden. Soweit ich die Logs überflogen habe, war die Mehrheit der Loggenden begeistert vom Cache und dem Owner.

Ich glaube nicht, dass 2003 bereits in den Guidelines stand, dass keine virtuellen Lösungen für Caches erlaubt sind. Daher würde das auf jeden Fall in die Grandfahered-Regel fallen.

Für mich sieht es so aus, dass hier einer, der persönlich keine Couch-Potatoes mag, plötzlich eine wichtige Position bei Groundspeak bekommen hat und diese jetzt kräftig ausnutzt. Oder es handelt sich um eine persönliche Angelegenheit.

Wenn nächstes Jahr ein anderer Mitarbeiter wichtig wird und der keine Multis mag, dann werden wohl die Multis der Reihe nach zwangsarchiviert. Da soll noch jemand über angebliche Willkür deutscher Reviewer meckern, wenn die Mitarbeiter in der Zentrale so willkürlichen Mist abliefern dürfen.
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Beitrag von eigengott » Di 23. Okt 2007, 16:24

Inder hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass 2003 bereits in den Guidelines stand, dass keine virtuellen Lösungen für Caches erlaubt sind.


"Virtual Caches
...
4. There should be a question that only the visitor to that location will be able to answer. The questions should be difficult enough that it cannot be answered unless you physically visit the spot."

Guidelines, August 2002

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Beitrag von Inder » Di 23. Okt 2007, 16:33

Dann stellt sich natürlich die Frage, warum der Cache vier Jahre lang geduldet wurde. Juristisch gesehen, hätte er auf jeden Fall das Gewohnheitsrecht, wenn er so lange unbeanstandet akzeptiert wurde. Und es passt überhaupt nicht zu der Begründung, die für die Archivierung gegeben wurde.
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Beitrag von Cornix » Di 23. Okt 2007, 16:44

Inder hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass 2003 bereits in den Guidelines stand, dass keine virtuellen Lösungen für Caches erlaubt sind. Daher würde das auf jeden Fall in die Grandfahered-Regel fallen.

Couch-Potato-Caches sind (fast) eine rein deutsche Spezialität. Vor einiger Zeit schwappte das Phänomen über den Atlantik, als deutsche Cacher reihenweise Virtuals in den USA (die nie als Couch-Potato-Caches gedacht waren) loggten, ohne sie besucht zu haben. Das hat wohl das Fass zum überlaufen gebracht.

Inder hat geschrieben:Für mich sieht es so aus, dass hier einer, der persönlich keine Couch-Potatoes mag, plötzlich eine wichtige Position bei Groundspeak bekommen hat und diese jetzt kräftig ausnutzt. Oder es handelt sich um eine persönliche Angelegenheit.

Michael / LaPaglia / CO Admin / ... ist schon sehr lange dabei und auch schon ewig als Reviewer und Foren-Mod tätig. Ich denke er setzt nur die offizielle Firmenpolitik durch.

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Beitrag von eigengott » Di 23. Okt 2007, 17:05

Inder hat geschrieben:Dann stellt sich natürlich die Frage, warum der Cache vier Jahre lang geduldet wurde.


Keine Ahnung. Interessanter finde ich aber die Frage, warum sich 516 Leute freiwillig in dieser Hall-of-Shame mit einem Found-Log verewigt haben. OK, nicht unbedingt ewig, eigene Logs kann man ja auch wieder löschen.

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Beitrag von Inder » Di 23. Okt 2007, 17:14

eigengott hat geschrieben:Interessanter finde ich aber die Frage, warum sich 516 Leute freiwillig in dieser Hall-of-Shame mit einem Found-Log verewigt haben.


Hat ja ganz schön lange gedauert, bis das geflame über Coachpotatoes losgeht. Ich hatte es eigentlich schon auf der ersten Seite erwartet. :roll:

Offensichtlich kann man hier bestimmte Worte nicht erwähnen, ohne dass es zu einer Wiederaufbrühung von seit Jahren durchgekauten Themen kommt. :?
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Beitrag von GermanSailor » Di 23. Okt 2007, 20:02

eigengott hat geschrieben:...
4. There should be a question that only the visitor to that location will be able to answer. The questions should be difficult enough that it cannot be answered unless you physically visit the spot."


Du kennst den Unterschied zwischen "should be" und "has to be"?

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Beitrag von HHL » Di 23. Okt 2007, 20:06

GermanSailor hat geschrieben:...
Du kennst den Unterschied zwischen "should be" und "has to be"?

im plural (questions) sollte das wohl "have to ..." heißen.

happy klugscheißing

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Beitrag von eigengott » Di 23. Okt 2007, 21:11

GermanSailor hat geschrieben:Du kennst den Unterschied zwischen "should be" und "has to be"?


Ja, ebenso wie den Unterschied zwischen "according to the letter of the guidelines" und "according to the spirit of the guidelines". Die schwache Form "should" wurde gewählt, weil auch ein Foto ein akzeptabler Beweis der physikalischen Anwesenheit ist.

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Beitrag von Inder » Di 23. Okt 2007, 21:36

eigengott hat geschrieben:Die schwache Form "should" wurde gewählt, weil auch ein Foto ein akzeptabler Beweis der physikalischen Anwesenheit ist.


Oh, stammt die Formulierung von Dir? :shock:
Oder woher weißt Du, warum es so formuliert wurde?
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