Hinweis auf Schützen gesucht!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

ime
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Beitrag von ime » Sa 3. Nov 2007, 15:36

Der Zusammenhang mit Geocaching ist mir nicht klar.

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Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Sa 3. Nov 2007, 15:46

Geocacher halten sich viel in der Natur auf, der Vorfall ist in der Natur passiert, jemand sucht nach Zeugen, es darf auch mal ein anderes Thema diskutiert werden.

+1 inhaltlich leeres Reply, das doch keinen interessiert
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Alphawölfe
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Beitrag von Alphawölfe » Sa 3. Nov 2007, 16:09

ime hat geschrieben:Der Zusammenhang mit Geocaching ist mir nicht klar.


Stand aber extra beim 1. Posting dabei...

weil meiner Meinung nach gerade Cacher sehr schnell in einen solchen Vorfall verwickelt werden könnten, weil sie sich an allen möglichen und unmöglichen Orten "herumtreiben"...


Gruß
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KoenigDickBauch
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Beitrag von KoenigDickBauch » Sa 3. Nov 2007, 17:26

Hallo Alphawolf,

grundsätzlich kann ich dir folgen, doch es gibt einiges zu beachten.

Alphawölfe hat geschrieben:Hmm,

könntet ihr den Sachverhalt nicht einfach so lassen, wie er ist?
Einem lebenden Geschöpf so etwas anzutun, ist grausam genug.

Es geht nicht um Kinder, nicht um Hundehalter, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben oder um schlechte Erfahrungen mit Jägern und was einer tun würde, wenn er denn... etc.

Man kann über all diese Dinge prima diskutieren, in dieser speziellen Sache ist es aber eher nicht hilfreich und auch nicht zielführend.

Ausschweifung ist schnell passiert.

Alphawölfe hat geschrieben:Es geht darum, dass einem Hund ohne erkennbaren Grund und ohne dass eine Gefahrensituation für den Schützen bestand, die komplette Nase aus dem Kopf geschossen wurde, obwohl sich der Hundehalter in unmittelbarer Nähe befand. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Hier ist die Argumentationskette so nicht ganz richtig. Es ist uninteressant ob der Jäger durch den Hund gefährdet wurde! Wenn ein herrenloser Hund wildert, so hat er sogar die Pflicht den Hund zu erlegen (Nur die meisten Jäger machen davon kein Gebrauch). Hier ist die Streitfrage ob der Hund wilderte oder nicht und ob er herrenlos ist. Zum wildern können wir wohl nix sagen. Aber herrenlos ist er sicher nicht, da ja der Schütze den Halter angesprochen hat. Sollte sich also der Hund mehr als 3 m vom Weg entfernt haben (in RLP), so hätte der Schütze den Halter ansprechen müssen. "Nehmen sie ihren Hund an die Leine." Schüsse in Richtung von Menschen abgeben ist ein Unding. Auch wenn es ein Superduperschütze ist der denkt, er wisse was er macht. Denn ein Querschläger kann tödlich sein. Sollte er dingfest gemacht werden, so ist er seine Waffen los und wenn er nicht noch mehr Strafe bekommt.

In diesen Zusammenhang wäre ich dafür, das Jäger einen Nachweis über ihre Patronen führen müssen.

Alphawölfe hat geschrieben:Es war zum Glück eben kein Kind oder ein erwachsener Mensch, sondern "nur" ein Hund, was den Schützen aber nicht weniger gefährlich macht, da er offensichtlich von seiner Waffe unsachgemäß Gebrauch macht. Und als Berufswaffenträger stehe ich eben auf dem Standpunkt, dass so jemand strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden muss und dass die waffenrechtlichen Erlaubnisscheine entzogen werden müssen (falls er welche hat), bevor ein noch größeres Unheil geschieht.

Wenn sie ihn erwischen, wird das sicher passieren.

Alphawölfe hat geschrieben:Mir tut als langjähriger Hundehalter der Hund unsagbar leid und deshalb habe ich mich um Informationen zu dem Sachverhalt bemüht, die nicht in der Zeitung stehen. Die Infos habe ich euch gegeben.

Da ich selber Hundebesitzer bin, kann ich das gut verstehen. Manchmal habe ich das Gefühl, man sollte den Pranger wieder einführen.

Alphawölfe hat geschrieben:Daher noch einmal die Frage, ob jemand sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall (insbes. in Bezug auf Tatzeit und Tatort) machen kann? Das wäre schön.

Da muß ich leider passen.

Gruß
KDB
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arbalo
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Beitrag von arbalo » Sa 3. Nov 2007, 19:57

der vorfall ist auch schon thema im "wild und hund"-forum( jägerzeitung ), da war allerdings kein link zum zeitungsartikel.

m.e. dürfte es eigentlich kein problem sein den schützen ausfindig zu machen, WENN er legal dort mit einer waffe unterwegs war, dann sollte es für die polizei möglich sein herauszufinden wessen jagdrevier es ist.........
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Beitrag von ScandinavianMagic » Sa 3. Nov 2007, 20:07

arbalo hat geschrieben:...da war allerdings kein link...


Scheint auch nicht ganz einfach zu sein, 'nen Link mitzuposten:

http://www.wildundhund.de/forum/viewtopic.php?t=40235
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Beitrag von doc256 » Sa 3. Nov 2007, 20:44

ScandinavianMagic hat geschrieben:
arbalo hat geschrieben:...da war allerdings kein link...


Scheint auch nicht ganz einfach zu sein, 'nen Link mitzuposten:

http://www.wildundhund.de/forum/viewtopic.php?t=40235


Wenn ich lese, wie dieser Vorfall dort im Forum "diskutiert" wird, werden meine schlimmsten Vorurteile über Jäger bestätigt. Demnach sind das, so leid es mir tut, alles Psychopathen, denen man dringend die Waffe wegnehmen müsste. Ich kann nur hoffen, dass das kein repräsentativer Querschnitt ist.

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Beitrag von ScandinavianMagic » Sa 3. Nov 2007, 21:07

doc256 hat geschrieben:Wenn ich lese, wie dieser Vorfall dort im Forum "diskutiert" wird, werden meine schlimmsten Vorurteile über Jäger bestätigt. Demnach sind das, so leid es mir tut, alles Psychopathen, denen man dringend die Waffe wegnehmen müsste. Ich kann nur hoffen, dass das kein repräsentativer Querschnitt ist.


Jo, hab mich auch mal ein bischen durch dieses Forum gearbeitet, und die Leute dort bestätigen doch alle meine Vorurteile und persönlichen Erfahrungen mit diesem P..k! :shock:
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Beitrag von Ilsebilse » So 4. Nov 2007, 00:15

DunkleAura hat geschrieben:In dem Fall würde ich zur Selbstjustiz schreiten da die Bullen sicher nicht helfen werden "denn es ist ja nur ein Hund" vielleicht sogar ein "Kampfhund" (Was es meiner ansicht nach gar nicht gibt!) der dank dem jetzt unschädlich ist.

Nach dem Deutschen Tierschutzgesetz ist es verboten, "Tieren ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Schäden oder Leiden zuzufügen". Vom Jagdgesetz ist die Handlung des Schützen auch nicht gedeckt - Besitzer war in Sichtweite.

Je nach Schwere ergibt sich aus dem Tierschutzgesetz eine Ordnungswidrigkeit oder sogar Strafttat, die bis 2 Jahre Gefängnis nach sich ziehen kann. Daher muss in diesem Fall m. M. nach der Staatsanwalt Ermittlungen einleiten! Da ein Tier schwer verletzt wurde und das einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt, liegt es nicht im Ermessen der Polizei, ob sie ermittelt - der Besitzer wird außerdem sicherlich Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt haben.
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.

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Beitrag von Ilsebilse » So 4. Nov 2007, 00:29

morsix hat geschrieben:Da er durchaus auch den "Hundehalter" hätte treffen können (Schuss #2) sollte ein Gericht das hoffentlich ausreichend bestrafen (mehr als die übliche "Sachbeschädigung")


Das IST mehr als Sachbeschädigung (nach deutscher Gesetzgebung).

Der Besitzer kann "nur" wegen Sachbeschädigung klagen, der Verstoss gegen das Tierschutzgesetz bleibt davon unbenommen. Ausserdem ist im §1 des TierSchG ganz klar festgelegt, dass Tiere Mitgeschöpfe und keine Sachen sind - einen intrinsischen Wert besitzen und durch das Gesetz (mehr) geschützt werden als Sachen. Nur dort, wo Tiere nicht expliziet benannt werden, "gelten" sie in Gesetzen als Sachen - z. B., wenn der Besitzer auf Schadensersatz klagen will (Schmerzensgeld, wie in dem Fall, dass ein Kind angeschosssen worden wäre, geht daher nicht).
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