Hinweis auf Schützen gesucht!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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KoenigDickBauch
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Beitrag von KoenigDickBauch » So 4. Nov 2007, 16:37

JamesDoe hat geschrieben:
KoenigDickBauch hat geschrieben:.... Auch wenn es ein Superduperschütze ist der denkt, er wisse was er macht. Denn ein Querschläger kann tödlich sein. Sollte er dingfest gemacht werden, so ist er seine Waffen los und wenn er nicht noch mehr Strafe bekommt.


Sicher?
Bomben in Euskirchen & Bomben in Euskirchen 2

OK - kein Jäger - aber Waffenbesitzer. Bereits wegen Körperverletzung verurteilt, auch wenn noch ein Widerspruch läuft. Warum wird hier nicht sofort reagiert? Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig war. Die Zuverlässigkeit nach §5 Waffengesetz (Absatz 1a) ist wohl nicht gegeben, da das Schlagen seiner Freundin durchaus eine vorsätzliche Straftat ist. Auch das Strafmaß liegt weit über dem im Waffengesetz erwähnten (90Tagessätze zu 60 Tagessätze).

Wenn sie den Schützen finden, dann wird es eine Geldstrafe geben, ein "DuDuDu" und das wird es gewesen sein.

Gruß Jens

Dieser Vergleich hinkt doch sehr. Und ob der seine Waffe legal bessen hat möchte ich bezweifeln. Aber ich möchte ein anderes Beisiel bringen.
Auf der Landstrasse wird ein Reh angefahren. Der Autofahrer ruft über Handy die Polizei. Die wollen oder dürfen nicht ihre Dienstwaffe einsetzen um das Tier von seinen Qualen zu erleichtern. Sie rufen den zuständigen Jäger, der kommt auch gleich. Der öffnet den Kofferraum holt sein Gewehr heraus, lädt einmal durch und erschießt das Reh.

Dieser Jäger hat alle seine Waffen verloren und seine Jagdberechtigung.

Warum?

Er hatte Waffe und Munition nicht getrennt transportiert.

Nein das Waffengesetz ist in den letzten Jahren sehr verschärft worden. Zu recht. Aber manchmal greift man sich an den Kopf.

KDB
.
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Inder
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Beitrag von Inder » So 4. Nov 2007, 16:39

Jetzt habe ich gerade gesehen, dass es ja garnicht um NRW geht. Ich dachte, das wäre so, weil es nach Deiner Aussage Dein persönliches Problem ist.

In Brandenburg, wo das ganze passiert ist, ist die Regelung noch viel pragmatischer:

Jagdgesetz für das Land Brandenburg:

Abschnitt 7 Jagdschutz
§ 38 Inhalt des Jagdschutzes, Pflicht zur Ausübung des Jagdschutzes

(1) Der Jagdschutz umfasst auch den Schutz des Wildes vor Beeinträchtigungen durch wildlebende Tierarten, soweit diese keinen besonderen Schutz nach Naturschutzrecht genießen, sowie vor wildernden Hunden und streunenden Katzen.
(2) Der Jagdausübungsberechtigte ist verpflichtet, den Jagdschutz in seinem Jagdbezirk auszuüben.


Kurz: der Jäger muss handeln, wenn er den Eindruck hat, der Hund könnte das Wild gefährden.
Wann er den Eindruck haben muss, ist auch klar geregelt:


§ 40 Aufgaben und Befugnisse der Jagdschutzberechtigten
(1) Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind befugt,
...
1. wildernde Hunde und streunende Katzen zu töten.
Als wildernd gelten im Zweifel Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung der führenden Person und als streunend Katzen, die im Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 Meter vom nächsten Haus angetroffen werden.


Also jeder Hund, der im Jagdbezirk unterwegs ist, nicht an der Leine ist und auf Zuruf des Halters nicht sofort gehorcht.
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Alphawölfe
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Beitrag von Alphawölfe » So 4. Nov 2007, 16:52

Inder hat geschrieben:[i]§ 40 Aufgaben und Befugnisse der Jagdschutzberechtigten
(1) Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind befugt,
...
1. wildernde Hunde und streunende Katzen zu töten.


Das ist mir jetzt echt zu blöd!

Der Hund wurde nicht getötet (wie es bei Anwendung des Gesetzes erforderlich gewesen wäre)!
Er wurde angeschossen, schwer verletzt und liegengelassen...


Was ist daran so schwer zu begreifen? Du redest von völlig verschiedenen Sachen und versuchst etwas zu rechtfertigen, was überhaupt nicht passiert ist...

Es wurde kein Hund beim Wildern getötet! Auch wenn du jetzt noch 23 Mal ein Jagdgesetz zitierst, von dem wir noch nicht einmal wissen, ob es überhaupt Anwendung findet.

Gruß
AW
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Beitrag von Inder » So 4. Nov 2007, 16:57

Alphawölfe hat geschrieben:Auch wenn du jetzt noch 23 Mal ein Jagdgesetz zitierst, von dem wir noch nicht einmal wissen, ob es überhaupt Anwendung findet.


Wenn vom Hochstand aus geschossen wurde, ist davon auszugehen, dass es sich um ein Jagdgebiet handelt. Hochstände sind im Allgemeinen nur selten außerhalb von Jagdgebieten anzutreffen. Deshalb gilt das Jagdgesetz und nicht die Badeverordnung.
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Beitrag von Alphawölfe » So 4. Nov 2007, 17:03

Inder hat geschrieben:Wenn vom Hochstand aus geschossen wurde, ist davon auszugehen, dass es sich um ein Jagdgebiet handelt. Hochstände sind im Allgemeinen nur selten außerhalb von Jagdgebieten anzutreffen. Deshalb gilt das Jagdgesetz und nicht die Badeverordnung.


Ja,

es "ist davon auszugehen", dass ich das Thema nicht weiter mit dir kommuniziere, weil ich mich an den Sachverhalt halte und du deiner Phantasie freien Lauf lässt... Warum auch immer.

Gruß
AW
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D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » So 4. Nov 2007, 17:07

Alphawölfe hat geschrieben:es "ist davon auszugehen", dass ich das Thema nicht weiter mit dir kommuniziere, weil ich mich an den Sachverhalt halte und du deiner Phantasie freien Lauf lässt... Warum auch immer.


also Sachverhalt ist ja nicht so ganz passend, du hälst dich an eine Pressemitteilung die in alle Eimer des Mitleids greift und erklärst diese zur Tatsache... Es mag sein das alles so geschehen ist und das wäre ein bodenlose Sauerei. Manche sind nun aber nicht ganz so Mediengläubig und haben mit freilaufenden Hunden schlechte Erfahrungen gemacht was sie dazu veranlasst auch an der anderen Seite interessiert zu sein. D.h. wenn der Schütze doch noch auftauchen sollte ist es sicherlich spannend auch seine Seite zu hören, vielleicht ist er ja auch nur unter Schock abgehauen und kaut jetzt auf der Sache rum oder anderes... Somit verstehe ich deine Empörung gut, was es aber immer noch genauso wenig wahrer macht von Sachverhalten zu sprechen.

MfG Jörg

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Beitrag von Inder » So 4. Nov 2007, 17:09

Man braucht schon viel Phantasie, um darauf zu kommen, es könnte sich um ein Jagdgebiet handeln, wenn da ein Hochstand ist.

Laut offiziellem Polizeibericht war der Hund übrigens 100m vom Besitzer entfernt, als er angeschossen wurde.

Internetwache Brandenburg

Da fällt mir was ein:

Als wildernd gelten im Zweifel Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung der führenden Person ...
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Beitrag von Alphawölfe » So 4. Nov 2007, 17:13

D-Buddi hat geschrieben:also Sachverhalt ist ja nicht so ganz passend, du hälst dich an eine Pressemitteilung die in alle Eimer des Mitleids greift und erklärst diese zur Tatsache...
MfG Jörg


Hallo Jörg,

leider auch nur eine Mutmaßung von deiner Seite.

Genau das, was du hier ansprichst, habe ich eben nicht gemacht. Ich halte mich nicht an die Presse und erkläre auch nichts zur alleinigen Wahrheit. Das habe ich auch so geschrieben. Ich habe z. B. absichtlich nicht auf den BILD-Artikel verlinkt, sondern auf einen neutraleren Zeitungsbericht.

Seit fünf Seiten weise ich gebetsmühlenartig darauf hin, dass die meisten Fakten unbekannt sind! Aber das interessiert ja einige offensichtlich überhaupt nicht. Es ist ja auch einfacher sich den Sachverhalt -passend zur eigenen Meinung- zurechtzubiegen...

Mein Eingangsposting in diesem Forum ist mit der sachbearbeitenden Dienststelle abgesprochen und beinhaltet tatsächlich die bekannten Tatsachen und keine was-wäre-wenn-Mutmaßungen über Jäger und wildernde Hunde und Ordnungswidrigkeiten und was-weiß-ich-nicht-noch-alles.

So etwas nennt man Vorverurteilung!

Ein User hier hat ja schon direkt dem Halter eine Mitschuld attestiert und dass es ein Jäger war, ist auch schon klar. Wohlgemerkt, was wahrscheinlich ist, weiß ich selbst. Das heisst aber nicht, dass es auch tatsächlich so passiert ist.

Die Voreingenommenheit einiger User hier ist wirklich erschreckend.
Hund war 100 m weit weg, hat gewildert, also war es gerechtfertigt ihm die Nase aus dem Kopf zu schiessen, obwohl nicht einmal feststeht, wer der Schütze war. Großartig!

Gruß
AW
Zuletzt geändert von Alphawölfe am So 4. Nov 2007, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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DunkleAura
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Beitrag von DunkleAura » So 4. Nov 2007, 17:39

Also ehrlich, es ist mir egal ob es ein Jäger oder was ich eher vermute ein sehr sehr sehr Ost Europäer mit einer illegalen Waffe wo erst mal Ballert weil er schiss vor Hunden hat, mit denen nicht umgehen kann sowie Frustriert ist da er in der Stadt gestern Abend seinen Dealer mit dem schlechten Koks damit nicht umlegen konnte. :roll:

Sinnfreier Beitrag? Japp! Genau wie der Fred wurde. Leider.
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ime
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Beitrag von ime » So 4. Nov 2007, 17:39

Alphawölfe hat geschrieben:Seit fünf Seiten weise ich gebetsmühlenartig darauf hin, dass die meisten Fakten unbekannt sind!


Ja - warst du nicht dabei? Und wenn nein: inwiefern ist das ein "persönliches Anliegen" (Hervorhebung von dir)?

Verwundert,
ime

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