Hinweis auf Schützen gesucht!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Alphawölfe
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Beitrag von Alphawölfe » So 4. Nov 2007, 17:52

ime hat geschrieben:
Alphawölfe hat geschrieben:Seit fünf Seiten weise ich gebetsmühlenartig darauf hin, dass die meisten Fakten unbekannt sind!


Ja - warst du nicht dabei? Und wenn nein: inwiefern ist das ein "persönliches Anliegen" (Hervorhebung von dir)?

Verwundert,
ime


Tja, so kann es gehen...

Nein, ich war selbstverständlich nicht dabei. Steht auch nirgendwo geschrieben. Es ist ein persönliches Anliegen (und kein Problem) von mir, weil Hunde i. d. R. keine Lobby haben und weil ich -viel wichtiger- die Umstände und das Ergebnis der Schussabgabe für äußerst zweifelhaft halte.

Sollten sich die Umstände bewahrheiten (und nur dann!), gehören dem Schützen die Waffen entzogen, weil ich so jemandem auf freiem Feld nicht begegnen möchte.

Ich wiederhole mich, aber hätte ein Jäger den Hund beim Wildern getötet, hätte ich mich überhaupt nicht weiter darum gekümmert. Nicht schön, aber jeder Hundehalter muss sich diesem Risiko bewußt sein.

Er muss aber nicht damit rechnen, dass seinem Hund beim Schnuppern in den Kopf geschossen wird und sich dann niemand mehr um das verletzte Tier kümmert. Schon überhaupt nicht, wenn das mit dem zweiten Schuss in Richtung des Hundehalters stimmt, wie es der offiziellen Pressemitteilung der Polizei zu entnehmen ist.

Sich dann noch vom Ereignisort zu entfernen, gibt nun wirklich genug Anlass zur "Kritik", um es ganz vorsichtig auszudrücken. Das kann man nicht mit einem Hinweis auf geltendes Jagdrecht abtun...


Noch mal:
Wir wissen nicht, ob es ein Jagdausübungsberechtigter war.
Es kann auch irgendein Durchgeknallter mit einer Waffe da rumlaufen.

Glauben ist halt das Gegenteil von Wissen...

Gruß
AW
Zuletzt geändert von Alphawölfe am So 4. Nov 2007, 17:58, insgesamt 1-mal geändert.
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arbalo
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Beitrag von arbalo » So 4. Nov 2007, 17:54

@ inder: da du dich ja sehr gut mit geestzen auskennst beantworte mir doch bitte meine fragen seite 4 oben - danke!
smilodon überlebender.

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Beitrag von Inder » So 4. Nov 2007, 18:10

arbalo hat geschrieben:@ inder: da du dich ja sehr gut mit geestzen auskennst beantworte mir doch bitte meine fragen seite 4 oben - danke!


Das ist eben in den genannten Gesetzen nicht genau geregelt und muss aus der Sachlage entschieden werden. Ich würde es folgendermaßen interpretieren (aber da gibt es sicher juristischen Spielraum):

Wenn der Jäger den Hund erschießt und der Besitzer nicht auszumachen ist, muss er den Kadaver der Tierkörperverwertung zuführen. Vergraben im Wald ist aufgrund der Seuchenschutzgesetze sicher nicht zulässig. Wenn der Hund eindeutig markiert ist und der Abschuss zu Recht wegen Wilderns erfolgt ist, hat der Halter die Kosten für die Tierkörperverwertung zu tragen.
Ferner gehe ich davon aus, dass dieses vom Jäger auch den Ordnungsbehörden zu melden ist, da die Hunde beim Ordnungsamt registriert sind und oft ein Hundehalterverstoß mit dem Vorfall einhergeht.

Wird das Tier - wie in diesem Fall - verletzt und wird durch diese Verletzung das Wildern ausreichend unterbunden, ist damit kein Anlass zur Tötung gegeben; außer es ist so schwer verletzt, dass ein Gnadenschuss angebracht wäre oder wenn eine tierschutzgemäße Wundversorgung des verletzten Tieres nicht ohne Eigengefährdung möglich ist. Wenn das verletzte Tier zu seinem Halter zurückläuft und dieser es mitnimmt, kann der Jäger davon ausgehen, dass dieser sich um die Einleitung der tierärztlichen Versorgung kümmert.
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Beitrag von JamesDoe » So 4. Nov 2007, 18:25

KoenigDickBauch hat geschrieben:Dieser Vergleich hinkt doch sehr. Und ob der seine Waffe legal bessen hat möchte ich bezweifeln. Aber ich möchte ein anderes Beisiel bringen.


Hättest Du die Links gelesen, hättest Du auch gelesen (im Artikel des General-Anzeigers - vorletzter Absatz) das er Mitglied im Schützenverein war und die Waffen und die Chemikalien für die Bombe legal erworben hat.
Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky (1890-1935)

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mo 5. Nov 2007, 00:43

Alphawölfe hat geschrieben:Wir wissen nicht, ob es ein Jagdausübungsberechtigter war.

Ich verstehe auch nicht, wieso hier ständig geschrieben wird, daß ein Jäger auf den Hund geschossen hat.
Nur weil er grüne Kleidung getragen hat und auf einem Hochsitz saß?

Es spricht alles dagegen, daß es ein Jäger war.

Solange nichts bewiesen ist, sollte auch niemandem etwas unterstellt werden.

Oder würde es uns gefallen, wenn andere Waldnutzer jeden, der Müll im Wald "versteckt", als Geocacher bezeichnen?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von feinsinnige » Mo 5. Nov 2007, 01:43

radioscout hat geschrieben:Es spricht alles dagegen, daß es ein Jäger war.
Weil Jäger so etwas nicht tun?
Ehrlich gesagt halte ich es für recht naheliegend. Natürlich könnte es auch ein Nichtjäger, der trotzdem ein geeignetes Gewehr zur Verfügung hatte, mit Hundephobie oder sadistischen Zügen gewesen sein, der sich auf Hochsitzen zur Hundejagd auf die Lauer legt.
Tatsächlich ist es leider noch nicht bekannt. Daher halte ich es für eine gute Idee, weder zu behaupten, dass es ein Jäger war, noch zu postulieren, dass es ein Jäger nicht gewesen sein könne.

Oder würde es uns gefallen, wenn andere Waldnutzer jeden, der Müll im Wald "versteckt", als Geocacher bezeichnen?
Nicht alles was hinkt ....
Wenn zwischen dem Müll alte Cachebeschreibungen lägen, gäbe es sicherlich auch naheliegende Vermutungen zum Urheber der Verschmutzung, oder?
f

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Beitrag von morsix » Mo 5. Nov 2007, 07:19

Ich gebe rs recht, es ist nicht gesagt das es ein Jäger war. Es gibt genügend Irre mit einer Wumme. BTW, da gabs mal eine Fernsehsendung über Wildschweinplagen, welche Gartenbesitzer am Rande von Berlin heimsuchen. Dort wurde ein Mann interviewt der auch meinte, er würde jetzt zur Selbsthilfe mittels Gewehr greifen.

Es gibt massig Waffennarren und nicht jeder davon ist ein Jäger.

Daher meine ich auch, naheliegend, so der erste Gedanke, es war ein Jäger - das muß aber nicht zwangsläufig auch so sein.

Grüße
Rudi
Die Kinder des Kometen küssen die blaue Perle
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D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Mo 5. Nov 2007, 07:35

DunkleAura hat geschrieben:Also ehrlich, es ist mir egal ob es ein Jäger oder was ich eher vermute ein sehr sehr sehr Ost Europäer mit einer illegalen Waffe wo erst mal Ballert weil er schiss vor Hunden hat, mit denen nicht umgehen kann sowie Frustriert ist da er in der Stadt gestern Abend seinen Dealer mit dem schlechten Koks damit nicht umlegen konnte. :roll:

Sinnfreier Beitrag? Japp! Genau wie der Fred wurde. Leider.


wow, wenn der Schütze in die Klapse gehört was soll man dann zu solchem Schriftabsonderungen sagen :evil: warum war das jetzt ein Osteuropäer :?: :?: :?: Gehts jetzt in die braune Ecke :?: :?: :?: So langsam wird mir klar warum manche Menschen eher mit Tieren klar kommen als mit Menschen, vielleicht sind sie denen einfach näher...

Jörg

D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Mo 5. Nov 2007, 07:38

feinsinnige hat geschrieben:Weil Jäger so etwas nicht tun?
Ehrlich gesagt halte ich es für recht naheliegend.


naja, naheliegend finden kann man viel, ich könnte es mir gut vorstellen das ein Jäger was von "an die Leine" ruft, der Hundebesitzer sich natürlich sofort in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlt und die beiden sich so lange gegenseitig hochpumpen bis dem einen die Nerven durchgehen und er völlig unsinnig das arme Tier beschiesst was immerhin noch besser ist als das Herrchen.

aber naheliegend ist eben für jeden was anderes und bisher gibts halt nur eine einseitige Aussage.

MfG Jörg

D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Mo 5. Nov 2007, 07:47

Alphawölfe hat geschrieben:leider auch nur eine Mutmaßung von deiner Seite.


was ist daran eine Mutmaßung, da der Täter noch nicht gefasst ist gibt es nur eine einseitige Aussage ohne Zeugen und das bleibt dann eine Aussage und wird nicht automatisch zur Tatsache.

Alphawölfe hat geschrieben:Genau das, was du hier ansprichst, habe ich eben nicht gemacht. Ich halte mich nicht an die Presse und erkläre auch nichts zur alleinigen Wahrheit. Das habe ich auch so geschrieben. Ich habe z. B. absichtlich nicht auf den BILD-Artikel verlinkt, sondern auf einen neutraleren Zeitungsbericht.


eben und ein Zeitungsbericht bleibt ein Zeitungsbericht, mehr erst mal nicht. Und jede Aussage die auch nur andeutet das es ja auch anders gewesen sein könnte konterst du mit dem Zeitungsbericht...

Alphawölfe hat geschrieben:Seit fünf Seiten weise ich gebetsmühlenartig darauf hin, dass die meisten Fakten unbekannt sind! Aber das interessiert ja einige offensichtlich überhaupt nicht. Es ist ja auch einfacher sich den Sachverhalt -passend zur eigenen Meinung- zurechtzubiegen...


ja, das sprichst du aus Erfahrung :?: :D Bisher hab ich immer nur davon gelesen das viele meinen es könne anders gewesen sein ohne das dort was verbogen wurde, es wurde nur mal auf Vermutungen hingewiesen und das passt dir sehr offensichtlich nicht. Dann veröffentliche sowas nicht wenn du nicht willst das darüber auch mal mit anderen Meinungen diskutiert wird?!

Alphawölfe hat geschrieben:Mein Eingangsposting in diesem Forum ist mit der sachbearbeitenden Dienststelle abgesprochen und beinhaltet tatsächlich die bekannten Tatsachen und keine was-wäre-wenn-Mutmaßungen über Jäger und wildernde Hunde und Ordnungswidrigkeiten und was-weiß-ich-nicht-noch-alles.


nein, es beinhaltet wenige Tatsachen aber EIMERWEISE mitleiderregende Formulierungen und Bilder...

Alphawölfe hat geschrieben:So etwas nennt man Vorverurteilung!


und den Mitleidsteil könnte man als versuchte Beeinflussung erklären, was bringts?


Alphawölfe hat geschrieben:Ein User hier hat ja schon direkt dem Halter eine Mitschuld attestiert und dass es ein Jäger war, ist auch schon klar. Wohlgemerkt, was wahrscheinlich ist, weiß ich selbst. Das heisst aber nicht, dass es auch tatsächlich so passiert ist.


stimmt, aber ich kann den Vorwurf sogar verstehen, auch wenn er das Ganze nicht im geringsten rechtfertigt hat der Halter vermutlich schon eine Mitschuld, warum führt er den Hund nicht einfach angeleint herum?

Jörg

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