gute Tat an fremden Cache

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

morsix
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Beitrag von morsix » Mo 12. Nov 2007, 10:10

eigengott hat geschrieben:
Eifeltiger hat geschrieben:Das würde zwangsläufig bedeuten, daß es in gewissen Regionen dieser Welt keine Caches und damit auch keine Möglichkeit zum Cachen mehr gäbe.


So what? Wenn ich im Urlaub Cachen möchte, fahre ich sinnvollerweise in eine Gegend, in der die Einheimischen Caches an Plätzen ausgelegt haben, die nicht im Reiseführer stehen. Auf Cachekolonialismus und Länderstatistiken kann ich wunderbar verzichten.


Manchmal muß man aber beruflich irgendwohin, naja, wenn man z.B. im Auftrag der britischen Krone unterwegs ist als Doppelnullagent --- Spaß beseite, einige von uns müssen schon mal beruflich in Gegenden wo wenige Caches liegen würden, wären da nicht Caches von anderen Reisenden.

Hat nichts mit Statistik zu tun sondern mit sinnvoller Feierabendgestaltung :)
Hat auch nicht mit "Urlaub aussuchen" zu tun, weil ich mir das z.B. nicht aussuchen kann wo mein Chef mich hinschickt.

Zum Glück schickt MEIN Chef mich nicht nach Usbekistan sondern am Mittwoch nur nach Hamburg :)

Grüße
Rudi
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eigengott
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Beitrag von eigengott » Mo 12. Nov 2007, 10:12

Eifeltiger hat geschrieben:Vielleicht möchten andere aber auch während ihrer beruflich bedingten Anwesenheit in solchen Regionen nicht auf ihr Hobby verzichten?


Das sind wahrscheinlich die gleichen, die ihren Ski-Urlaub in der Sahara buchen. :wink:

Lion & Aquaria
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Beitrag von Lion & Aquaria » Mo 12. Nov 2007, 17:18

eigengott hat geschrieben:...Caches, die nicht mehr gewartet werden bzw. oft defekt sind weil

- ausserhalb der Reichweite des Owners
- Owner überfordert (zuviele Caches)
- ungeeigneter Cachebehälter
- ungeeignetes Versteck
- oder gar: Owner nicht mehr aktiv

können ruhig ins Archiv. Wie sollen Owner sonst lernen, was klappt und was nicht klappt? Die Fremdwartung stört diesen Lernprozess.
Punkt 1,2 und 5 haben IMHO nichts mit diesem Lernprozess zu tun. Einzig und allein die Art des Behälters und sein Standort sind entscheidend. Wenn ich also einen Cache weit der Heimat lege, muss ich mir bewusst sein, dass er besonderen sicher positioniert sein muss. Ein Laternenmicro am TimeSquare ist für sowas z.B. ungeeignet, ein fette, schwere witterungsfeste Kiste in einer stabilen Aushöhlung eines Bergmassivs dagegen schon eher. oder in Metapher gesprochen: wer auf Treibsand baut muss sich nicht wundern, dass sein Haus verschwindet ;)

Fremdwartung ist in meinen Augen übrigens etwas wie Up-Traden. Man tut dem Cache und seinem Standort etwas Gutes. "Besserverstecken" verfolgt das gleiche Ziel, ist aber oft nicht gern gesehen ;)

Lion

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Beitrag von radioscout » Mo 12. Nov 2007, 18:15

Evtl. lernen ja auch bald die Fremdenverkehrsverantwortlichen, das Caches Touristen anlocken.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von Eifeltiger » Mo 12. Nov 2007, 18:49

Naja - ich breche mir jedenfalls keinen Zacken aus der Krone, wenn ich einen (in meinen Augen erhaltenswerten) Cache für den Owner warte - egal ob hier in meiner Umgebung oder irgendwo in weiter Ferne. Und anschließend gehe ich dann halt auf der nächsten Sanddüne ein bißchen Ski fahren :D
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Bekennender Statistikcacher

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Beitrag von feinsinnige » Mo 12. Nov 2007, 21:58

eigengott hat geschrieben:Das sehe ich ein wenig anders und kann diese ganze Fremdwartungs-Selbstbeweihräucherrei nicht mehr ab:
Habe ich bisher so nicht empfunden. Was ich machen kann, das erledige ich kurzerhand (neue Tüte, Logstreifen ersetzen, Dose leeren, Krümel ausschütten, vergammelten Trade entfernen etc) und vermerke es im Log. Habe auch noch kein Log in folgender Art gelesen: "Hey, alle aufgemerkt, ich habe etwas ganz superdouper selbstloses Tolles gemacht und nun müsst Ihr mich alle dafür loben und lieb haben!"

eigengott hat geschrieben:Caches, die nicht mehr gewartet werden bzw. oft defekt sind weil

- ausserhalb der Reichweite des Owners
- Owner überfordert (zuviele Caches)
- ungeeigneter Cachebehälter
- ungeeignetes Versteck
- oder gar: Owner nicht mehr aktiv

können ruhig ins Archiv. Wie sollen Owner sonst lernen, was klappt und was nicht klappt? Die Fremdwartung stört diesen Lernprozess.

Ganz harter Geocache-Darwinismus, was? ;)
Aber warum überhaupt im Log erwähnen, dass etwas mit dem Cache nicht in Ordnung ist? So lernt der Owner nie, dass er seinen Cache regelmäßig kontrollieren muß. :roll:
f

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Beitrag von feinsinnige » Mo 12. Nov 2007, 22:01

Eifeltiger hat geschrieben:Naja - ich breche mir jedenfalls keinen Zacken aus der Krone, wenn ich einen (in meinen Augen erhaltenswerten) Cache für den Owner warte - egal ob hier in meiner Umgebung oder irgendwo in weiter Ferne.

Betrachte ich auch als gewöhnliche Hilfsbereitschaft, die dem Cacheowner im Übrigen die Anfahrt zum Cache erspart.
Vielleicht ist Hilfsbereitschaft aus der Mode gekommen?
f

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Beitrag von arbalo » Mi 14. Nov 2007, 07:04

radioscout hat geschrieben:Evtl. lernen ja auch bald die Fremdenverkehrsverantwortlichen, das Caches Touristen anlocken.


ohoh...........das ist doch böse und kommerziell :!:
smilodon überlebender.

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Beitrag von arbalo » Mi 14. Nov 2007, 07:06

ist der "lernprozess" irgendwo in den guidelines verankert :?:
smilodon überlebender.

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Beitrag von eigengott » Mi 14. Nov 2007, 10:01

arbalo hat geschrieben:ist der "lernprozess" irgendwo in den guidelines verankert :?:


Nein, genauso wenig wie die Forderung, man solle nur noch mit komplettem Maintenance-Kit auf Suche gehen.

Aber da du so sehr nach einem Guideline-Zitat gierst: "As the cache owner, you are also responsible for physically checking your cache periodically, and especially when someone reports a problem with the cache (missing, damaged, wet, etc.)."

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