Lange Logs, kurze Logs?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Sa 17. Nov 2007, 14:49

Mensa2 hat geschrieben:Passiert gerne wenn sich ein Buchstabendreher in das GC-Kürzel einschleicht.

Dann sieht man doch spätestens anhand der Beschreibung, daß man den falschen Cache erwischt hat. Wer das an dieser Stelle nicht bemerkt zeigt, daß ihn der Cache nicht besonders interessiert.

Mensa2 hat geschrieben:Falsch in den Expresslogger eingegeben und ab dafür.

Ich habe mir mal die Onlineversion angeschaut (nie benutzt). Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das ein Tool zum automatischen Eintragen von Logs. Also etwas, was (soweit ich das verstanden habe) auch eher für User geeignet ist, die kein Interesse an schönen Logs haben.
Die Offlineversion kenne ich nicht. Die könnte natürlich besser sein, z.B. indem sie nacheinander zur Texteingabe auffordert.
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KoenigDickBauch
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Beitrag von KoenigDickBauch » Sa 17. Nov 2007, 16:07

radioscout hat geschrieben:Ich habe mir mal die Onlineversion angeschaut (nie benutzt). Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das ein Tool zum automatischen Eintragen von Logs. Also etwas, was (soweit ich das verstanden habe) auch eher für User geeignet ist, die kein Interesse an schönen Logs haben.
Die Offlineversion kenne ich nicht. Die könnte natürlich besser sein, z.B. indem sie nacheinander zur Texteingabe auffordert.

Ganz im Gegenteil sehe ich das. Mit dem Logger auf dem PDA halte ich stichpunktartig fest was gerade passiert ist. Zu Hause am PC mach ich dann ganze Sätze daraus. Erst dann schicke ich es ab. Für mich hängt Routenplanung, Loggen vor Ort und dann zu Hause zusammen.

KDB
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blackbeard69
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Beitrag von blackbeard69 » So 18. Nov 2007, 18:27

Automatischer Expresslogger... entschuldigung, aber so lange ich die Dosen noch selber suche, logge ich auch noch selber. Bleibt mit mit sowas bitte vom Leib :wink: Nach dem Logbucheintrag vor Ort schreibe ich mir meist noch ein paar Stichworte auf das Listing, damit ich die Details bis zum Abend nicht vergesse oder durcheinanderbringe. Das hat mir bisher immer gereicht.

Ich weiß nicht, ob die Idee zu verlinken gut oder schlecht ist, aber ich denke, dass dieses bereits archivierte Cachelisting eigentlich sehr gut zu diesem FRED passt. Unter dem Bild, zwischen den beiden grauen Linien, stehen ein paar deutliche Worte vom Standpunkt eines Cacheowners geschrieben.

Wie viel ich selbst in einem Log tippe, hängt von meiner Stimmung und von meiner momentanen Form ab. Nach einem langen Tag bekomme ich keinen Michener-Roman mehr hin, aber ein paar nette und dankbare Sätze für einen unterhaltsamen Nachmittag versuche ich schon zu schreiben :) Dabei ertappe ich mich anschließend auch immer wieder dabei, wie ich dies und das Problem berichte, weil es mir besser im Gedächtnis haften geblieben ist als die interessante Location, der schöne Weg zum Final, die große Dose, das originelle und/oder arbeitsintensive Versteck, ...

Den Spagat zwischen "viel schreiben, wie schön es war" und "bloß nicht spoilern" finde ich dabei manchmal ziemlich schwierig... und dann bleiben doch wieder nur drei Sätze übrig :(

Nur ein Mal bisher war ich beim Loggen wirklich kurz angebunden -- und der Owner hat von mir eine umso längere Email :evil: bekommen.

Thomas
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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mo 19. Nov 2007, 00:09

blackbeard69 hat geschrieben:Automatischer Expresslogger... entschuldigung, aber so lange ich die Dosen noch selber suche, logge ich auch noch selber.

Ich war mal ganz mutig und habe den Online-Expresslogger (die Offline-Version ist nach einem Beitrag in diesem Forum nicht öffentlich zugänglich?) an archived Caches getestet.

Zunächst werden die Waypoints und ggf. jeweils ein Text, der vor und hinter dem Logtext eingefügt wird, eingegeben. Z.B. das "berühmte" "Heute auf großer Cachetour. Wir haben viele Caches gefunden, dieser war einer davon" und "Danke für diesen Cache, den wir heute loggen durften".

Daraufhin wird eine Seite angezeigt, auf der für jeden Cache ein Texteingabefeld vorhanden ist. Darüber jeweils Buttons, mit denen in einem Fenster daneben die Cachebeschreibung und die Logseite angezeigt werden kann.

In dem Eingabefeld stehen bereits die eingegebenen Anfangs- und Endtexte. Dazwischen kann man, wenn man mehr schreiben möchte, seinen Text eingeben. Dieser muß mit Copy&Paste manuell in das daneben angezeigte Fenster mit dem gc-Logformular übernommen und mit "submit log" abgeschickt werden.

Also nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Richtig genutzt sicher ein brauchbares Werkzeug (sofern nach den ToU zulässig), welches beim Öffnen der Log-Seiten hilft und nicht zu Massenlogs führt.

Falsch eingesetzt ist es aber auch nutzbar, um einfach einheitliche Logs zu produzieren.
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spun
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Beitrag von spun » Mo 19. Nov 2007, 02:01

Wenn ich mal in die nähe von Enigma #1 komme und den heben kann, dann wäre es für mich mal ein besonderer Reiz folgendes zu schreiben:

Schnell gefunden

und weiter !

Danke


Ich weiss das wird nicht passieren, aber geil wärs schon :lol: :lol: :lol:
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Beitrag von Fedora » Mo 19. Nov 2007, 08:56

spun hat geschrieben:Wenn ich mal in die nähe von Enigma #1 komme und den heben kann, dann wäre es für mich mal ein besonderer Reiz folgendes zu schreiben:

Schnell gefunden

und weiter !

Danke


Ich weiss das wird nicht passieren, aber geil wärs schon :lol: :lol: :lol:


Um am nächsten Tag zu ergänzen... "Okay, die Suche ging wirklich schnell, aber die 3 Jahre Vorrecherche will ich nun doch noch "kurz" zusammenfassen: [...]" - Oder wie? ;)
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Beitrag von KoenigDickBauch » Mo 19. Nov 2007, 09:22

radioscout hat geschrieben:Falsch eingesetzt ist es aber auch nutzbar, um einfach einheitliche Logs zu produzieren.

Und das kann Sinn machen. Da war ein Pärchen jahrelang zusammen cachen und möchte nun doch eigene Wege gehen. Aus Team_XXXX wird nun ich und du. Eine Namensänderung reicht nicht aus, was GC ja auf Anfrage durchführt. Somit muss zumindest einer alles nachloggen. Hier kann ein Expresslogger sehr hilfreich sein. Ein Log mit dem Inhalt: "Bin ich aus Team_XXXX" wird wohl jeder in Ordnung finden und einer weiteren Erklären wollen wir sicher nicht hören.

Auf der Anderen Seite kann jeder mit ein wenig Scripterfahrung, eine Datei mit chronologisch stimmenden Zufallstexten zusammen bauen und einen Expresslogger füttern. Die Loggs sehen dann sicher in Ordnung aus und er wird Statistik-König.

Wie bei den meisten Werkzeugen liegt es an dem Benutzer was daraus wird.

Für mich war es wichtig, nicht mehr mit dem Papier rum zu laufen, aber dennoch die Gedanken vor Ort festhalten zu können und das Geklickse auf der GC-Seite auf eine Minimum zu reduzieren.

Gruß
Thomas
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Beitrag von radioscout » Mo 19. Nov 2007, 18:10

KoenigDickBauch hat geschrieben:Somit muss zumindest einer alles nachloggen.

Leider oft nötig und sicher auch eine sinnvolle Anwendung für ein solches Tool.


KoenigDickBauch hat geschrieben:Auf der Anderen Seite kann jeder mit ein wenig Scripterfahrung, eine Datei mit chronologisch stimmenden Zufallstexten zusammen bauen und einen Expresslogger füttern. Die Loggs sehen dann sicher in Ordnung aus und er wird Statistik-König.

Dann hat er lauter sinnlose Logs ohne jede Bedeutung. Wenn das jemanden jemand nötig hat...
Peinlich wird es, wenn mal ein paar Owner die Logbücher mit den Onlinelogs vergleichen.
Wahrscheinlich würde man das Script so schreiben, daß es direkt bei gc loggt. Ganz ohne Copy and Paste.


KoenigDickBauch hat geschrieben:Wie bei den meisten Werkzeugen liegt es an dem Benutzer was daraus wird.

Absolut richtig.

Man kann auch ohne Hilfsmittel einfallslos Massenlogs produzieren.
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Beitrag von DL3BZZ » Mo 19. Nov 2007, 18:41

Hier mein "Senf":
- Papierlogs: oft kurz und bündig, mit Rücksicht auf Muggels :wink:
- Im I-Net: - kommt immer drauf an, ob es ein einfacher o. schwerer Cache war, wie es mir gefallen hat. Natürlich auch, ob ich an dem Tag nur ein o. 20 Caches zu loggen habe, aber oft sind es mehr Wörter als "schnell gefunden" o.ä.
Aber was immer mit rein sollte, ist, was bzw. ob man getauscht hat.
Kommt z.B. ein TB o. eine Coin weg, die letzten Log sieht man nicht, wer hat sie zuletzt gesehen bzw. raus genommen.

Es liegt an jeden selber, wie er das macht, man kann keine Vorschriften machen, wie man loggen soll, muss, ...

Bis denne
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Beitrag von radioscout » Mo 19. Nov 2007, 18:54

blackbeard69 hat geschrieben:Den Spagat zwischen "viel schreiben, wie schön es war" und "bloß nicht spoilern" finde ich dabei manchmal ziemlich schwierig... und dann bleiben doch wieder nur drei Sätze übrig :(

Vor allem bei "?"-Caches und Multis muß man sein eigenes, so spoilerfrei wie möglich geschriebenes Log auch immer im Zusammenhang mit den anderen Logs sehen.

Selbst kleinste Hinweise oder Andeutungen ergeben zusammen mit den kleinsten Hinweisen oder Andeutungen in den anderen Logs oft einen deutlichen Spoiler.

Da bleibt dann nicht viel mehr als "Danke für den schönen Cache" übrig.
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