In Dornen Büsche gehe ich...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Bis N gehe ich nicht in die Dornen.

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Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Fr 23. Nov 2007, 17:42

tituz hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus, dass sich die meisten Cacher entsprechend benehmen, aber wenn hier wie selbstverständlich von Sägen und Heckenscheren die Rede ist, beschleicht mich schon ein etwas ungutes Gefühl... :?

Zustimmung!

Warum wird die T-Wertung durch die Suchenden reduziert?
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Beitrag von morsix » Fr 23. Nov 2007, 17:45

Heckenscheren und Sägen ist schon eigenartig - das braucht man sicherlich nicht wirklich. Ich bin auch schon auf dem Bauch durch den Urwald gerobbt :) man kommt immer irgendwie durch :)

Grüße
Rudi
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adorfer
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Beitrag von adorfer » Fr 23. Nov 2007, 18:04

tituz hat geschrieben:Die vorhandene Landschaft sollte nicht verändert und dadurch nicht beeinträchtigt werden. Dort, wo zum Finden ggf. 'Rodungsarbeiten' erforderlich sind, hat ein Cache meiner Ansicht nach nichts verloren. Sicher stört man auch allerlei Getier, wenn man sich durch derart dichtes Gehölz bewegt.


"Dürfen Veganer über eine Wiese laufen"...

Aber im Ernst: Pionierpflanzen auf alten Bahngleisen oder in sonstigen Industriebrachen halte ich persönlich nicht für wirklich "empfindliche Natur". Das sind nämlich im Gegensatz zu den in der Wikipedia genannten nach meiner Erfahrung: Brennnesseln, Brombeeren und diese mir namentlich nicht bekannten einjährigen Stauden, die etwa mannshoch werden, deren junge Triebe rötlich sind und verholzt hohl sind.
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Und wäre der Lostplace nicht aufgegeben worden, dann würden diese Pflanzen dort nicht im Schotter und Beton wuchern, sondern regelmäßig von Mähbalken und Giftspritze niedergehalten.
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Beitrag von jennergruhle » Fr 23. Nov 2007, 18:08

DocW hat geschrieben:Ich bin mal durch ein Unterholz gebrochen, 40m rückwärts durchs Gestrüpp gearbeitet, anders ging es gar nicht. Auf der anderen Seite war dann ein Weg. Hat aber mächtig Spass gemacht!

Kenn ich auch, bin mal auf Dienstreise mit dem Mietauto bis 300m vor einen Cache gefahren und dann durch diese 300m dichtesten Wald aus kleinen Kiefern gekrochen. Zurück dann ganz normal den Weg gelaufen...
Das ist dort aber auch anderen passiert. Waren zwar keine Dornen Büsche, sondern Kie Fern, aber die haben auch ganz Ge Sto Chen und Ge Kratzt :-)
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

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Beitrag von adorfer » Fr 23. Nov 2007, 18:15

morsix hat geschrieben:Heckenscheren und Sägen ist schon eigenartig - das braucht man sicherlich nicht wirklich. Ich bin auch schon auf dem Bauch durch den Urwald gerobbt :) man kommt immer irgendwie durch :)


Treffen wir uns im Sommer bei GCTHH5 GC by emzett >> YAMRWT?

Mit die leichteste Passage sind dort die letzten Meter zum Final, so man endlich von der Bahntrasse herunter darf....

Je nach Kondition/Willenskraft braucht man dort 1-2h, um diese 1200m Schienenweg (keine Steigung, keine Abzweige) zu bewältigen.

Spoilerbild: hier geradeaus ;-) Bild
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Beitrag von smo » Fr 23. Nov 2007, 18:50

Klar, ich bring auch mein grosses GPS mit, dann gehts schneller :)

http://www.geocaching.com/profile/?guid ... c2e4eb168e

Viele Gruesse
Steve

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Beitrag von redwire64 » Fr 23. Nov 2007, 19:06

tituz hat geschrieben:für mich ist ein Bestandteil des Spiels, sich nicht wie eine Wildsau durch die Natur zu bewegen.

Die vorhandene Landschaft sollte nicht verändert und dadurch nicht beeinträchtigt werden. Dort, wo zum Finden ggf. 'Rodungsarbeiten' erforderlich sind, hat ein Cache meiner Ansicht nach nichts verloren. Sicher stört man auch allerlei Getier, wenn man sich durch derart dichtes Gehölz bewegt.

Ich gehe mal davon aus, dass sich die meisten Cacher entsprechend benehmen, aber wenn hier wie selbstverständlich von Sägen und Heckenscheren die Rede ist, beschleicht mich schon ein etwas ungutes Gefühl... :?


Die Landschaft verändert sich jeden Tag von selbst, in geradezu erstaunlichem Maßstab und Umfang.
Ein Cache, der schon länger liegt, unterliegt zwangsläufig einer Metamorphose. Wenn er viel und oft besucht wird, geht die Terrainwertung durch Bewuchs eher zu den leichteren Wertungen. Stichwort Cacherautobahn.
Wenn er selten besucht wird, neigt er dazu, schwerer zu werden, da die Terrainsterne zunehmen.

Ich sagte, ich habe das Werkzeug dabei. Ob ich es benutze, kommt darauf an.
Es gibt immer mal Caches, bei denen länger keiner war (unter anderem, weil er im Sommer total zugewuchert ist, oder weil durch Windbruch größere Mengen Gehölz über dem Cache liegen). Dann nehme ich mir die Freiheit, ein paar Zweige wegzuschneiden. Wenn da eine Horde Wildschweine (ja, ich weiß, es heißt Rotte) durchbrechen würde, sähe das anders aus, als wenn ich da war.
Ich denke, das ist auch durchaus im Sinne des Cachelegers, wenn die Terrainwertung hinterher eher wieder in die Richtung geht, wie sie mal war, als der Cache gelegt wurde.

Dazu gibt es natürlich unterschiedliche Ansätze. Ich könnte als Owner auch einfach die Terrainsterne im Sommer und mit den Jahren immer weiter anpassen.

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich hinterlasse keine Schneise, wo ich war. Im Gegenteil, ich bin eher der vorsichtige und respektvolle Typ Mensch. Aber ich lasse mich auch nicht von "total overgrowth" schrecken, da schneide ich dann schon mal den einen oder anderen Zweig weg, wenn ich nicht durch komme und die Terrainwertung eigentlich eher "leichter, offener Fußweg" verspricht. Schneiden ist übrigens pflanzenschonender, als wenn ich das Gestrüpp ausreiße. Auch schon gesehen.

Happy hunting
Christian
sorgfältige Planung ist der Schlüssel zu einem sicheren und zügigen Reiseverlauf. <Odysseus>

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tituz
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Beitrag von tituz » Fr 23. Nov 2007, 19:54

Ich denke, wenn es etwas zuwächst, dann hat es auch seinen Sinn... soll die Natur es sich doch zurückerobern, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Das hat für mich nichts mit der Terrain Bewertung zu tun. Ich würde dort halt keinen Cache ablegen... aber natürlich jeder, wie er meint. :wink:

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Beitrag von morsix » Fr 23. Nov 2007, 19:59

-jha- hat geschrieben:
morsix hat geschrieben:Heckenscheren und Sägen ist schon eigenartig - das braucht man sicherlich nicht wirklich. Ich bin auch schon auf dem Bauch durch den Urwald gerobbt :) man kommt immer irgendwie durch :)


Treffen wir uns im Sommer bei GCTHH5 GC by emzett >> YAMRWT?

Mit die leichteste Passage sind dort die letzten Meter zum Final, so man endlich von der Bahntrasse herunter darf....

Je nach Kondition/Willenskraft braucht man dort 1-2h, um diese 1200m Schienenweg (keine Steigung, keine Abzweige) zu bewältigen.


Verstehe :) Aber mit einer Säge kommt man hier auch nicht schneller voran als auf allen Vieren robbend an den Wurzeln vorbei :) Ja, auch das Münchner Umland kennt im Sommer solche Strapazen, zusätzlich noch zu sumpfigem Boden mit Millionen von Mücken die den verschwitzen Körper des Geocachers als willkommene Nahrung ansehen :)

Die meisten "Luschen" haben diesen Cache im Winter gemacht :) Ich nicht ;)

Grüße
Rudi
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redwire64
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Beitrag von redwire64 » Fr 23. Nov 2007, 20:34

tituz hat geschrieben:Ich denke, wenn es etwas zuwächst, dann hat es auch seinen Sinn... soll die Natur es sich doch zurückerobern, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Das hat für mich nichts mit der Terrain Bewertung zu tun. Ich würde dort halt keinen Cache ablegen... aber natürlich jeder, wie er meint. :wink:


Jo, ich habe auch nichts dagegen, wenn etwas zuwächst, was nicht mehr gebraucht wird. Ganz im Gegenteil. Aber das läßt sich eben schlecht vorhersagen, wie schnell das geschieht. Ein Cache , der in dem Jahr, in dem er gelegt wurde noch an einer gepflegeten Wiese gelegen ist und mit vielleicht T1,5 bewertet wurde, kann 2 Jahre später schon eher bei T3 liegen. Und dann bin ich eben gerne vorbereitet, wenn ich Hinweise zu sowas in den Logs lese ;-)

Happy hunting
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