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Bahngleise und 45m

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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moenk
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Beitrag von moenk » Mi 28. Nov 2007, 01:25

Schöne Idee - das mit dem Bild. Sowas könnte man einrichten, der Owner muss Bilder beibringen, so dass der Reviewer sich sicher sein kann, dass es harmlos ist.
Ich bin da mittlerweile schmerzfrei. Muss wohl so ein Schlüsselerlebnis gewesen sein, von einem auf den andern Tag war mir recht egal, was hier an Caches vor der Tür liegt, alte Caches werden nur noch aktiviert - ich wart mal ab, wie sich das entwickelt, wie gesagt, so ab März geht die Saison ja wieder los.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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whiterabbit
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Beitrag von whiterabbit » Mi 28. Nov 2007, 02:02

Vor einiger Zeit gab es hier im Forum ein Beispiel, dass trotz eines an den Reviewer übermittelten astreinen Luftbildes (Fußgängerbrücke über Gleise) der Cache nicht freigeschaltet wurde. Er hat nur gebetsmühlenartig die 45m-Regel angeführt und gesagt: "Nö, is nicht!". Und dann gar nicht mehr auf Anfragen reagiert.
Es wäre schön zu wissen, ob das Bereitstellen von Informationen und/oder Bildern eine Freischaltung ermöglichen kann oder nicht. Auch sollte das dann von allen Reviewern getragen werden und nicht regional unterschiedlich gehandhabt oder nur durch Vitamin B ermöglicht werden.
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GermanSailor

Beitrag von GermanSailor » Mi 28. Nov 2007, 06:56

whiterabbit hat geschrieben: auf einer Brücke über den Gleisen, unter einer Eisenbahnbrücke o
Brücken als Cache Location? Da brraucht es gar keine 45m Regel um die nicht freizuschalten.

greiol
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Beitrag von greiol » Mi 28. Nov 2007, 08:18

RaF hat geschrieben:aber irgendwie scheint mir daß Geocaching einerseits grad richtig boomt und andererseits aber auch [...] mit Regeln versehen wird auf Teufel komm raus.
mir scheint bei den beiden ein zusammenhang zu bestehen

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Beitrag von RaF » Mi 28. Nov 2007, 09:35

greiol hat geschrieben:
RaF hat geschrieben:aber irgendwie scheint mir daß Geocaching einerseits grad richtig boomt und andererseits aber auch [...] mit Regeln versehen wird auf Teufel komm raus.
mir scheint bei den beiden ein zusammenhang zu bestehen
da magst Du wohl recht haben...aber ich bin halt der Meinung, dieser Zusammenhang muss nicht zwingenderweise so sein bzw. akzeptiert werden. Vielleicht bin ich dbzgl. naiv, aber irgendwo will ich den Glauben an Selbstverantwortung der Owner/Cacher einerseits und Fingerspitzengefühl der Reviewer andererseits halt ungern aufgeben. Denk wir alle wollen letztendlich Spass an unserem Hobby haben und uns nicht mit Geo-Jura oder ähnlichem rumschlagen müssen ;).
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usimo
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Beitrag von usimo » Mi 28. Nov 2007, 10:22

Jetzt mache ich mich mal unbeliebt:

Die 45m Regelung ist schon OK wenn man Bahnlinien auf freier Strecke meint! Nicht z.B. in Berlin wo die Bahnstrecke quer durch die Stadt geht (siehe Bf Zoologischer Garten)

Weil: Es gibt auch unter den Ownern Menschen die nicht Nachdenken!

Stellt Euch mal an nahe an eine Autobahn und wartet bis ein Sattelzug mit 'NUR' 80 - 90 km/h vorbeirauscht. Da fliegt aber die Mütze weg!

Nun laßt mal einen etwas schnelleren ICE oder IC an Euch vorbei fahren!
Da fliegt nicht nur die Mütze!

Zudem habe ich oft mitbekommen, dass die Lokführer einen guten Draht zur Bundespolizei haben... Wenn Kinder mal Steine auf ein Gleis legen oder andere Sachen (man erinnert sich an die Anschläge auf Bahnlinien in den letzten Jahren) finden die Jungens das nicht ganz so witzig.

Diese Regel so rigoros auszulegen ist auch eine Art Schutz!
Es gibt halt Regeln die man bei vernünftigen Überlegungen einfach beachtet. Ich lege z.B. im Auto immer den Sicherheitsgurt an, obwohl ich nicht stark Bremsen, bzw. keinen Unfall bauen will. Ist halt ne Regel die man mit etwas Menschenverstand nachvollziehen kann.

Wenn ich einen Cache 10 - 20m von einer befahrenen Bahnlinie lege muß ich mich als Owner selber Fragen ob das Sinn macht... Besonders die Zugtoiletten in den alten Reginalzügen können dem Cache etwas Geheimnisvolles geben.

Oder man überlegt sich mal welche Schrecksekunden die Lokführer haben die einpaar Meter neben dem Gleis Leute stehen sehen.

Und wie schon oben geschrieben die Luftmassen die ein Zug bewegt.

Wenn sich ein Reviewer auch noch mit Bildern, Google Earth Ausdrucken oder sonstigen Beweisen rumschlagen soll nur weil jemand unbedingt einen Cache nahe einer Bahnlinie haben will....Naja da kommt wieder der gesunde Menschenverstand ...

Cherioo

Uwe
-usimo-

feinsinnige
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Beitrag von feinsinnige » Mi 28. Nov 2007, 10:23

whiterabbit hat geschrieben:Es wäre schön zu wissen, ob das Bereitstellen von Informationen und/oder Bildern eine Freischaltung ermöglichen kann oder nicht. Auch sollte das dann von allen Reviewern getragen werden und nicht regional unterschiedlich gehandhabt oder nur durch Vitamin B ermöglicht werden.
Eine Stellungnahme seitens der Reviewer wäre wirklich wünschenswert, steht aber schon länger aus. Vielleicht sind sich die Damen und Herren Unbekannt untereinander nicht einig, was die regional unterschiedliche Handhabung erklären könnte und verdeutlichen würde, dass die seit einigen Monaten gepflegte Interpretation, ein 45m breiter Korridor rechts und links der Trassen sei no-go-area, keinesfalls zwingend war und ist.
f

TantchensOnkelchen
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Beitrag von TantchensOnkelchen » Mi 28. Nov 2007, 10:25

Nun ja,

das Problem ist wohl deshalb derzeit so aktuell, weil es wohl einen Reviewer gibt, der den Hintergrund der 45m-Regel nicht verstanden hat oder verstehen will und dadurch strikt und ausnahmslos auf Einhaltung dieser Regel besteht.

Leider zieht er dadurch die anderen Reviewer mit in Misskredit und prpovoziert solche "Veräppelungsversuche" wie gerade wieder in Cacheologie diskutiert.

Viele Grüße
Onkelchen
Zwei Starrachsen, vier Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS ...

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Schnueffler
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Beitrag von Schnueffler » Mi 28. Nov 2007, 11:21

Wenn die Reviewer diese 45m-Regel wenigstens kosequent anwenden würden. Hier in Karlsruhe wurde ein Tradi freigeschaltet, der im Gerüst einer Eisenbahnbrücke liegt. Wenn man da im falschen Moment den Arm nach oben raus streckt, ist der Arm weg. Keine schützende Betonschicht nach oben. Und zwischen Cache und Zug sind weniger als 1m. Und trotzdem wurde der Cache freigeschaltet. In den USA wären die Reviewer drauf verklagt worden, wenn da etwas passieren würde.
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dl1nux
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Beitrag von dl1nux » Mi 28. Nov 2007, 11:21

Das ist tatsächlich vom Reviewer abhängig.

Ich habe eine Cache gelegt an einer Stelle wo vorher mal eine Eisenbahnstrecke verlief. Diese Strecke wurde vor ein paar Jahren restlos abgebaut. Doch auf fast allen Karten ist die Eisenbahnstrecke noch eingezeichnet. Dementsprechend wurde der Cache erstmal nicht freigeschalten. Ein Link auf die Wikipedia wo der Rückbau auch drin stand, reichte nicht aus. Also machte ich Bilder von der Location inkl. angezeigten Koordinaten auf dem GPS (damit er nicht denkt ich schummle) und der Cache wurde danach freigeschalten.

Vielleicht als Tip wenn ein Reviewer mal bockt, schreibt doch einen anderen Reviewer mal an und bittet um Freischaltung (nochmal Bilder schicken und Erklärung). Wenn es sich wirklich nur um einen Reviewer handelt der Probleme macht, sollte es mit den anderen doch eventuell klappen!

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